Wirksame Teamvereinbarungen formulieren

Wo Menschen zusammenarbeiten, sind Konflikte unvermeidbar. Besser ist es, wenn wir den Raum beschreiben, in dem wir miteinander kooperieren. Dazu gibt es verschiedene Verfahren in der Praxis – wir teilen heute eine recht ungewöhnliche und für uns sehr gut funktionierende Variante, Teamvereinbarungen zu erstellen. In dieser Folge erfährst du, welcher Moderationsleitfaden sich dazu eignet, welche Stolpersteine wir gefunden haben und wie die Teamvereinbarungen nicht nur eine langweilige Tapete irgendwo im virtuellen Raum werden.

Kai: Jasmine hat mich vor einer Weile überrascht mit der ganz anderen Art und Weise Working Agreements aufzustellen. Ich mag die tatsächlich, auch wenn sie Anfang bisschen komisch ist – das ist was fürs Handwerkszeug eines jeden Agile Coach, deswegen viel Spaß beim Hören dieser Folge.

 

 

Sprecher: Herzlich willkommen zum Agile Growth Podcast.

Den Podcast für alle Agile alle Interessierten mit hilfreichen Ideen und erprobten Werkzeugen die dich weiterbringen.

Von und mit den Two Agilists.

 

Kai: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Agile Growth Podcast und wir sind Jasmin und.

 

Jasmine: Kai.

 

Kai:

Und wir helfen Menschen dabei die Versprechen agiler Vorgehensweisen in der Praxis einzulösen ohne IT Wissen vorauszusetzen.

Dass man diese Versprechen der Praxis auch einlösen will ich glaube dafür ist es allerhöchste Zeit denn die meisten Scrum Implementierungen da draußen haben doch so ihre Schwierigkeiten.

Aber wir stecken da den Kopf nicht in den Sand denn wir sehen auch immer wieder Teams die sehr nativ und sehr.

motiviert nach Scrum arbeiten, insofern nehmen wir daher auch so den Kraftstoff um mit all den Teams zu arbeiten da draußen die irgendwo anders noch stehen und

wenn man das einmal funktionieren sieht das ist schon ein tolles Erlebnis insofern, falls es bei dir noch nicht so ist, toi toi toi dass das

klappt und wir haben was mitgebracht was nicht im Scrum Rahmenwerk beschrieben ist aber irgendwie darüber hinaus uns immer wieder hilft mit Teams mit Menschen und Organisationen zusammenzuarbeiten in verschiedensten Kontexten.

 

 

Jasmine: Und es ist ein Thema das ist vielleicht ein bisschen schwierig am Anfang oder fühlt sich komisch an, nämlich Team Agreements oder Teamvereinbarungen.

Und wenn wir drüber reden mit Kunden.

Dann entgegnet uns oft so diese Meinung von ganz ehrlich Professionelles Miteinander ist ja wohl das natürlichste auf der Welt.

Ja ist es und nein ist es nicht,

Deswegen macht es total viel Sinn solche Teamvereinbarungen zu treffen und das was ich ganz ganz oft treffe wenn wir draußen unterwegs sind sind Teams haben entweder keine Vereinbarung miteinander aber ein Haufen Konflikte.

Oder Sie haben zwar Vereinbarungen aber sie sind so kompliziert und irgendwie vielleicht so ein Flipchart an der Wand im Büro, das schon seit eineinhalb Jahren jetzt nicht mehr besucht wurde und vielleicht auch schon abgefallen ist und niemand erinnert sich mehr dran.

 

 

Kai: Als Jasmine zum erstmal damit um die Ecke gekommen ist.

Und Working Agreements – ehrlich gesagt ich habe mal vor 7-8 Jahren in Konstanz mal auf einer User Group über Team Agreements gesprochen

habe ich unter dich so eine Mindmap benutzt wo ich verschiedene Aspekte von dem Thema visualisiert hab, so ein bisschen wie ein Teamcharta oder sowas. Aber Jasmin kann dann ich glaube vor nem Jahr oder so noch mal mit einem ganz anderen Konzept um die Ecke und das fand ich erstmal echt sperrig

also so ein bisschen komisch, bis ich eine andere Metapher meinem Kopf benutzt habe und

was mir dabei geholfen hat dann mal ran zu gehen ist im Prinzip der Begriff eines psychologischen Raums.

Was kann ich mir darunter vorstellen – also bin ich so draußen rumlaufe wenn man über Lieblingscafe gehen das ist eine alte Rösterei da steht also den Röst-Ofen drinnen und Kaffeesäcke und so weiter

und dieser

Ort hatten ganz bestimmte Ausstrahlung auf mich da ist also etwas, da sind Gegenstände da ist ne Haltung der Gastgeber da drinnen das hat eine Atmosphäre könnte man auch sagen. Und wenn ich in die Reinigung gehe,

dann habe ich da dann ganz andere Atmosphäre das ist er klinisch, das riecht auch irgendwie ein bisschen chemisch,   da sind die Menschen auch und wie nett aber es ist ja eine kurze Transaktion ich gehe dann kurz an der Theke und

dass dieser Raum hat irgendwie eine andere Wirkung auf mich dass er gar nicht einladend es total funktional und so können verschiedene Räume.

Verschiedene Atmosphären haben und das ist beim psychologischen Raum für mich nicht anders.

Grad haben wir ja noch ganz viele digitale Meetings vielleicht hast du das auch noch als unsere Zuhörer gerade,

und auch da hat jedes Meeting eigentlich so seine eigene Atmosphäre abhängig von dem der dann einlädt, also man könnte sagen der psychologische Raum ist anders gestaltet.

Und so einen psychologischen Raum um den zu gestalten also um da irgendwie die Kaffee-Röstmaschine rein zu stellen oder das Fließband was die Hemden irgendwie lang bringt, dazu kann man eine Leitfrage benutzen die erstmal so ein bisschen esoterisch daher kommt aber ganz viel Wirkung hat.

 

 

Jasmine: Und bevor wir diese Leitfrage jetzt hier in den Raum stellen noch mal als Hintergrund warum machen wir denn das eigentlich.

Im Besten Fall vermeiden wir damit Konflikte weil professionelles Auftreten oder wie wir miteinander sind das hat

unglaublich viel damit zu tun wie ich aufgewachsen bin wie ich mich im Leben entwickelt habe und welche Erfahrungen ich schon gemacht habe.

Ich glaube wir haben immer wieder einen sehr großen Nenner da drin aber es sind halt andere Dinge doch anders

Und wenn wir die nicht besprechbar machen dann birgt das einfach ein riesen großes Potenzial für Konflikte, Missverständnisse

und vor allem dann auch für ein Team das einfach nicht so performant sein kann wie es sein könnte.

und mit performant meine ich jetzt nicht unbedingt nur leistungsstark sondern auch dass sich die Leute wohl fühlen dass sie da bleiben wollen

etcetera so deswegen macht es einfach sehen die Dinge besprechbar zu machen ich habe mal in einer.

Organisation gearbeitet die Austauschschüler in Gastfamilien gebracht hat

und den Gastfamilien haben wir immer so ein A4 Blatt in die Hand gedrückt mit drei Spalten

und verschiedenen Punkten da drauf und wir haben immer gesagt es wäre ganz toll wenn ihr mit eurem Gastschüler da kommt diese drei Spalten durchgeht. Da waren ganz banale Dinge drauf wie „wie gehen wir mit Duschgel bei uns im Haus um.“

 

Kai: Hä?

 

Jasmine:

Genau, hä sagen auch die meisten Gastfamilien. Meine Erfahrung war die Gastfamilien die dieses Blatt durchgegangen sind

bei denen muss ich signifikant weniger die Austauschschüler wechseln weil die weniger Konflikte hatten und Missverständnisse. weil jede Familie tut Dinge anders und für die Familie ist es total natürlich dass jedes Mitglied ein eigenes Duschgel hat.

In meiner Familie z.b. hatten wir immer ein Duschgel.

Meine Mama hat ein Duschgel gekauft und das war so ein bisschen „friss oder stirb“, wenn du ein anderes wilst kaufst halt von deinem Taschengeld dafür war mein Tag mein Taschengeld dann zu schade also benutzt man ein Duschgel.

Wenn ich als Austauschschüler da rein komme weiß ich das nicht. Das gleiche ist z.b. mit Essen – wann darf ich was essen.

Man darf immer sich im Kühlschrank bedienen.

Aber nach 5 Uhr nicht mehr weil um 6 Uhr gibt es Abendessen, oder man darf sich immer im Kühlschrank bedienen ist immer okay oder als Zwischenmahlzeiten gibt’s bei uns in der Familie nur Obst und Gemüse wie auch immer. 

Auch das sind Dinge die für die Familie total klar ist

aber für den neue oder die neue die dazu kommt überhaupt nicht und so ist es auch in den Teams also wenn dein Team schon besteht dann sind die Dinge wahrscheinlich für das Team relativ klar aber sobald jemand Neues dazu kommt dann habe ich ganz viele unbesprochene Dinge und das wollen wir vermeiden,

mit so einer Teamvereinbarungen. So nun wie komme ich so zu einer Teamvereinbarung?

In unseren Augen am besten mit einem kleinen Workshop. W enn dein Team sich jetzt schon kennt und ich neue zusammengesteckt ist dann reicht meistens eine Stunde, anderthalb Stunden.

Ich würde auch sagen, ne Stunde reicht zur Genüge um einfach mal zu gucken wie wollen wir dann miteinander sein hier.

Und wie wir genau dahin kommen gehen wir jetzt Schritt für Schritt durch wenn dein Team sich jetzt noch nicht kennt dann macht es Sinn dass du vorher natürlich noch irgendwas machst zum Kennenlernen.

Im Interview mit Marc Löffler hat Mark über Personal Maps gesprochen, ein Tool aus dem Management 3.0 Baukasten, eine total

tolle Sache für Teams die sich neu kennenlernen oder auch wenn einfach viele neue Mitglieder dazu gekommen sind. Irgend sowas macht Sinn vor einem Teamvereinbarungs Workshops zu machen oder in Zusammenhang mit dem Teamvereinbarungs Workshop damit wir einfach

Eine gute Basis haben um dann wirklich ran an den Speck gehen zu können.

 

 

Kai: So und wenn die Leute dann angekommen sind sich kennengelernt haben dann geht’s eben um die primäre Frage und die kannst Du in allen möglichen Kontexten einsetzen  nämlich wie wollen wir hier zusammen sein.

Also welche Atmosphäre wollen wir zusammen kreieren könntest du auch fragen die Fragen benutze ich ja entweder parallel zueinander oder mal die eine mal die andere je nach Kontext

aber das beschreibt eben und das kriege ich dann von den Teilnehmenden kriege ich entsprechende Kriterien wie dieser Raum sein soll, wie der psychologische Raum sein soll.

Und wir machen das manchmal zu Beginn von nem Training und fragen, wie wollen wir innerhalb dieser drei Tage hier miteinander sein

und dann beschreiben dass die Leute und wir können gucken ob das zu unseren Erwartungen als Front of the room Leader da entsprechend passt also als Trainer

oder eben nicht und die gleiche Frage stelle ich auch in nem Scrum Team wie wollen wir hier miteinander sein und nachdem ich das getan habe dann kann ich wenn jemand dagegen verstößt das Team richtig schön drauf festnageln.

Nein da kann ich natürlich das Teamgewissen spielen und dann guck mal wir wollten doch ursprünglich.

So und so habt ihr gesagt wollten wir damit umgehen, haben wir jetzt nicht gemacht was ist damit, ist unser Team Agreement irgendwie Mist oder müssen wir da entsprechend unser Team Agreement anpassen.

 

 

Jasmine: Genau wenn das für dein Team ganz neu ist, dieses Thema, und es sich ein bisschen komisch anfühlt dann macht manchmal Sinn, dass wir noch einmal einfach auch aufklären, sagen guck mal,

wir machen das aus dem und dem Grund und die Gründe haben wir dir gerade genannt aber diese Frage mal in den Raum zu stellen wie wollen wir miteinander sein

Welche Atmosphäre wollen wir miteinander kreieren und dann lassen wir die Leute sammeln sei das auf einem Miroboard oder auf einem Mural Board wenn wir es digital machen oder halt wirklich mit Post-Its an der Wand.

Und meistens sind da ja auch ganz viele Dopplungen drin da darfst du dir auch irgend eine Moderationsmethode überlegen damit ich jetzt nicht jeder sagt wir wollen irgendwie auf Augenhöhe miteinander agieren

Aber gerade so Punkte wie wir wollen auf Augenhöhe miteinander agieren die Frage ich dann ganz gerne nach

weil auf Augenhöhe miteinander agierenm, das kann für jeden was ganz anderes bedeuten.

Da s heißt das frage ich sehr gerne nach was bedeutet denn auf Augenhöhe miteinander agieren für euch und geh da in die Diskussion rein auch Dinge wie

wir wollen respektvoll miteinander sein hier, ja was bedeutet denn respektvoll.

Bedeutet respektvoll dass wir einander ausreden lassen, bedeutet respektvoll dass ich mit meiner Meinung nicht zurückhalte weils nötige Informationen für mein Gegenüber beinhaltet, obwohl das vielleicht einen anderen verletzen könnte.

Also respektvoll kann ganz ganz viel bedeuten also all diese eher schwammigen Dinge

möchte ich gerne diskutierbar machen in den Raum bringen miteinander wirklich ein gemeinsames Verständnis entwickeln, wie wollen wir hier miteinander sein und Kai und ich machen das nicht nur mit den Teams mit dem wir arbeiten nur mit dem Kunden mit denen wir arbeiten in den Trainings wo wir sind sollen wir machen das auch miteinander.

Weil so Team Agreements oder bei uns ist es ihr eine Ehe Vereinbarung wie wollen wir gerade miteinander sein was für eine Atmosphäre wollen wir kreieren , das

muss ich und darf sich und wird sich wandeln. Ich habe andere Bedürfnisse zu anderen Zeitpunkten

Und wir sind auch anders miteinander ob wir jetzt als Businesspartner unterwegs sind, ob wir im Co-Coaching unterwegs sind oder im Co-Training unterwegs sind oder ob wir als Ehepaar und

Eltern unterwegs sind und das besprechbar zu machen was was ist gerade wichtig für mich, wie wollen wir hier miteinander was für eine Atmosphäre wollen wir kreieren.

 

 

Kai: Und ich glaube anders auch letztens gemacht wer mit der unseren ersten Mitarbeiter eingestellt der hier freundlicherweise unseren Podcast schneidet und da haben wir  diese Frage auch gestellt wie wollen wir hier miteinander sein, hab ich das richtig im Kopf? An der Wand? Oder war das eine andere Frage. Was brauche ich um hm?

 

 

Jasmine: Ne, das war die Frage, wie wollen wir miteinander sein und dann hatten wir als zweite Frage Was gibt es Wichtiges noch zu wissen und das war auch eine Frage die in unserem Fall zu sehr viel verletzlichen Aussagen auch geführt hat, weil.

es einfach wichtige Dinge gibt über mich zu wissen für meine Arbeit also z.b. bei mir.

Gibt es zu wissen etwas was ich gar nicht an mir mag, ich bin nicht unbedingt die verlässlichste Person,  das heißt nicht dass ich,

etwas nicht mag oder nicht tue weil ich es nicht mag oder weil ich faul bin sondern weil ich ganz oft einfach ganz ganz ganz viele Dinge auf dem Kasten habe und in meinem Kopf überlege was ich antworten würde auf eine E-Mail oder eine SMS oder so.

Und dann einfach nicht mehr tue weiß in meinem Kopf abgehackt ist.

Meine Schwester kann ganz gut damit umgehen die schickt mir dann irgendwie so einen halben Tag nachdem Sie eine SMS geschickt hat so ein Ping, und dann irgendwann mal noch mal so einen Ping und dann wird es irgendwann mal bissel schneller dann vergesse ich es auch nicht also es muss man einfach über mich wissen

Das beschämt mich

weil ich mag das wirklich nicht an mir aber in der Zusammenarbeit ist es ganz wichtig weil sonst könnt ja sein, dass unsere Mitarbeiter der Michael mir irgendwie Nachricht schickt keine Antwort bekommt und dann das Gefühl hat, oh ja, die Jasmine mag mich einfach nicht

Obwohl es gar nichts damit zu tun hat hat wahrscheinlich was damit zu tun dass ich gerade irgendwie zwei Kunden an dem Tag bedient habe oder 10 Stunden im Trainingsraum stand und danach die Zeit mit den Kindern verbracht haben und es einfach vergessen habe.

Und mir das auch total leid tut.

 

 

Kai: Ja und so hilft das dann auch gemeinschaftlich, das zu verstehen man muss jetzt nicht jeden Punkt der genannt wird irgendwie zerteilen und gucken was genau meinst du damit dann wenn man zu lange beschäftigt das braucht man aber auch meine Erfahrung nach nicht.

Üblicherweise reicht das wenn ich meiner Intuition Folge und dann einfach ein paar Dinge hinterfrage was damit gemeint ist und danach setzt sich so die Diskussion und.

Jetzt ist das ja so das könnte sein dass ich nicht mit allen Punkten d‘accord bin als Teilnehmer und dann bräuchte es ja irgendeine Form von nem  Konsens.

 

 

Jasmine: Genau da kann ich ganz verschiedene Methoden anwenden also die einfachste ist glaube ich wirklich ein Thumbs-Voting, sind die Punkte die da drauf sind für mich in Ordnung und werde ich auch entsprechend handeln.

Daumen hoch ja Daumen runter nee.

Da nehme ich die Mittel Option von ich trage es nicht mit dazu weil mir ist wirklich wichtig deine ganz ganz konkrete Entscheidung zu treffen also jeder Mensch eine konkrete Entscheidung ja oder nein

Ich könnte auch eine Fist of five machen oder oder oder da wirst du dir irgendeine Moderationsmethode einfach nehmen

damit du irgendwie in Konsens kommst und wenn irgendjemand sagt ja aber der Punkt funktioniert für mich nicht z.b. war ich gerade im Training da stand drauf „Fragen immer zu jeder Zeit“.

Und „Sie müssen beantwortet werden“ oder so

und ich war mit dieser Gruppe schon länger unterwegs wo ich habe gesagt habe sorry Leute aber da bin ich nicht dabei weil ich bin hier um Coaching zu lernen.

Und wenn wir ständig nur Fragen beantworten und teilweise zwei Stunden irgendwie in einem Q&A hier verbringen kann ich auch ein Buch lesen.

Das ist nicht das was mir Wert bringt und dann konnten wir diskutieren wie gehen wir mit den Fragen um.

Wann werden Fragen gestellt oder werden Fragen z.b. wohnen sie da dann in die Office Hours verschoben wo nicht mehr alle dabei waren, war dann eine super Lösung.

Was ich dann und Kai auch weiter mache ist dass wir das Agreement noch mal so ein bisschen anreichern wenn gewisse Punkte nicht genannt wurden wo wir einfach wissen, die sind wichtig.

Da unterhält man sich nicht wirklich drüber und z.b. ein Punkt den wir ganz ganz oft nennen ist wann wollen wir erreichbar sein.

Was ist unsere Erwartungen erreichbar sein.

Das haben wir auch mit unserem Mitarbeiter mit dem Michael geklärt weil es kann sein dass Kai und ich um 9 Uhr um 10 Uhr abends Nachrichten schreiben.

Einfach weil wir da gerade Zeit und Kapazität haben zu arbeiten und Bock haben, kann sogar sein dass Kai um 2 Uhr nachts Nachrichten schreibt weil er da gerade Kapazität und Bock hat zu arbeiten wir erwarten aber von keinem Mitarbeiter

dass er um 2 Uhr nachts zurückschreibt und auch nicht um 10 Uhr abends sondern dann halt am nächsten Tag wenn man wieder arbeitet.

Und so ist das für jedes Team unterschiedlich – haben wir eine Kernzeit zwischen 9 und 15 Uhr möchten wir gerne Antwort innerhalb von 1 Stunde.

Wenn wir die Pausen haben in Meetings oder so – wie auch immer

es ist wichtig das bewusst zu machen weil sonst sind wir ganz schnell gerade in dieser digitalen Welt auf einem 24 Stunden 7 Tage die Woche Arbeit On Modus, und das ist ungesund für jeden.

Also hier auch die Erwartungen zu klären.

Etwas was auch super wichtig ist zu besprechen und besprechbar zu machen ist wie wollen wir überhaupt miteinander kommunizieren und da gibt es unterschiedliche Präferenzen,

also wenn mal was von mir möchte dann ruft man mich am besten an habe ja schon erzählt, ne, ich vergesse viel wenn du mich anrufst und mich am Ohr hast und ich rufe auch zurück.

Dann wird es easy, wenn du schriftlich mit mir kommunizierst wirds schwieriger auf Teams wahrscheinlich noch eher wenn du mir eine E-Mail schickst erwarte dann eine Antwort irgendwas zwischen 3 Tagen und einer Woche.

Früher komme ich nicht dazu. Solche Sachen

Sollten müssen kommuniziert werden es gibt Teams die sind ständig auf Slack oder Teams in dem Chat Kanal es gibt Teams die kommunizieren über Gira Tickets und es funktioniert für Sie.

Habe ich noch selten gesehen, aber es funktioniert auch für gewisse Teams Es gibt Teams die wollen lieber dass man sie anruft oder es gibt Leute in dem Team die wollen lieber dass man sie anruft und nicht über Chat,

das besprechbar zu machen was sind die individuellen Präferenzen und was ist so der Nenner den wir als Team haben, wie kommunizieren wir, wann kommunizieren wir und was kommunizieren wir wo.

 

Kai:

Es gibt einen weiteren Aspekt der häufig sinnvoll ist zu klären nämlich das Konfliktverhalten – wie wollen wir miteinander im Konflikt sein

könnte eine spezifischere Frage sein, die stelle ich auch ganz oft in so Einzelcoaching Vereinbarungen weil der doch jeder eine eigene Prägung hat

wie man mit Konflikten umgeht, ja, vielleicht sind früher Konflikt einfach mal und den Teppich gekehrt worden.

In  deiner Kindheit vielleicht sind sie immer laut ausgetragen worden haben dich eher verschreckt je nachdem was du da so ein Sozialisierung erfahren hast.

Bist du sehr anders drauf was Konflikte angeht und ja wo Menschen zusammen arbeiten gibt es nun mal Konflikte, wir kommen da nicht drum herum, insofern

wär das ganz gut das mal so klären und mach es mal ganz konkretes Beispiel zu machen

ich hatte mal einen Product Owner mit dem habe ich zusammen gearbeitet dann habe ich das gefragt hey bei mir zum Konflikt kriegen über diese Einführung von agilen Methoden, wie wollen wir da miteinander sein und da meinte der so du.

Wir klären das folgendermaßen, ich gehe ganz gern laufen,

und bring doch deine Sportschuhe mit dann können wir eine Runde laufen gehen wenns was zu klären gab und wenn er mich dann gefragt hat ob ich mit ihm eine Runde joggen gehe dann wusste ich er will jetzt nicht mit mir Sport machen sondern er hat ein Thema auf der Brust.

Und dann sind wir und ein Fitnessraum von der Company gegangen haben sie Laufsachen angezogen und sind eine schöne Strecke durch die Natur gejoggt und haben dabei einfach geklärt was gerade anstand.

Diese Vereinbarung war Gold wert weil wir einfach uns immer wieder auf eine sehr angenehme Weise da aligned haben und neue Perspektiven ausgetauschten Lösung gefunden haben.

Also darin kann das Münden wenn man sich da klar drin ist wie im sind wir im Konflikt miteinander und weiter hat die da einfach andere Präferenzen und deswegen findet das unglaublich wichtig das zu klären.

 

 

Jasmine: Also auch spreche ich Leute vor versammelter Mannschaft auf was an.

Das ist für gewisse Teams völlig in Ordnung für andere Teams ist das Gesichtsverlust und des Todes, Feedback wird im 2er Gespräch gegeben.

Haben wir schon alle Kompetenzen um Feedback zu geben oder brauchen wir da vielleicht noch mal einen Impuls von einem Scrum Master oder von nem Trainer etc so Dinge kann ich da auch einfach noch klären, das ist Gold wert das kann ganz ganz viel böses Blut

verhindern was ich noch klären kann so als Extra Punkt, und die die das kennen merken so unsere

Art ne Teamvereinbarungen zu moderieren ist sehr OSRC angehaucht, bei ORSC würde ich noch in Leaders Agreement machen das heißt ich würde noch Fragen und was braucht ihr von mir als Scrum Master

damit ihr euch so verhalten könnt.

Also was da was braucht ihr von mir als Scrum Master, damit wir gemeinsam diese Atmosphäre kreieren, was ist da mein ganz spezieller Part aufgrund meiner ganz speziellen Rolle da drin.

Das empfinde ich als Scrum Master oder Agile Coach immer sehr sehr

fruchtbar weil da kann ich abklären was sind denn wirklich die Anforderung meines Teams an mich und wo darf ich einschreiten und wo sollte ich auch mal einfach den Lauf lassen.

 

 

Kai: So und da bin ich letztens über so einen Miro frame gestolpert war ein digitaler Workshop und da waren dann ganz viele hin gekritzelte mit dem Stift Unterschriften unterr so ner

Teamvereinbarungen drunter

Da einmal bisschen geschmunzelt denn das okay ist ja lustig das was auch digital macht ich kannte das schon so auf dem Flipchart dass man dann nachher unterschreibt weil die Unterschrift sie doch was sehr persönliches wo man auch für was ein steht meistens irgendwie Verträge oder sowas und.

Ja man kann auch intim darum bitten Dich entsprechend zu dieser Teamvereinbarungen zu committen also dass man.

Sich darum kümmert dass sie existiert und sie anspricht wenn sie verletzt wird damit die eben ne Rolle spielt und ne Relevanz das ist so ein kleiner Hack den kann man machen wenn man den Eindruck hat , es ist jetzt wichtig dass das Ganze noch mehr Stellenwert bekommt und noch eher berücksichtigt wird.

Ich persönlich mag die nicht so gerne muss ich zugeben also ich habe den so noch nicht benutzt habe ich sie den durchaus bei Jasmine und bei anderen Coach Kollegen des immer mal wieder machen.

Vielleicht ne Einladung an mich das mal auszuprobieren wie das auf mich wirkt.

 

 

Jasmine: Genau also ob du das jetzt mit der Unterschrift machen willst oder oder oder mir ist es immer sehr wichtig wenn wir so ein Teamvereinbarungen gemacht haben dass ich wirklich am Ende

nachdem wir fertig sind noch mal das ganz konkrete die ganz konkrete Zustimmung von jedem einzelnen habe ja ich werde es Sorge tragen dass wir.

Uns gemeinsam so verhalten dass wir diese Atmosphäre auch verlieren können die wir uns hier so vorgenommen haben.

Und dann kommt auch schon das Ende dieses Workshops.

Ich mag da einfach ein achtsames Ende ich würde mit irgend ner Check Out Frage aufhören wenn ich Zeit habe vielleicht sowas wie was ist dein bester Wunsch für die Zukunft dieses Teams.

Oder auch einfach nur ein Roti oder was auch immer wenn ich weniger Zeit habe aber irgend ein bewusstes Ende um das Ganze abzurunden ist ganz schön und jetzt.

Kommen wir in dieser feige noch ganz kurz zu den Dingen die du als Scrum Master oder Agile Coach vielleicht beachten kannst wenn ihr so eine Teamvereinbarungen habt und auch was deine Rolle in diesem Workshop drin ist.

Wenn ich so eine Session moderiere dann achte ich vor allen Dingen da drauf nachdem ich die Frage gestellt habe den Raum erstmal aufzuhalten.

Und aufhalten heißt dann für mich rausgehen aus der Aktivität und innerlich bis 100 zählen damit ich nicht.

Zwischendurch interveniere, denn die Frage ist so ungewohnt dass die erstmal einen kleinen Anlauf braucht bei den meisten Leuten mal darüber nachzudenken,

was genau meint er jetzt mit wie, welche Atmosphäre kreieren wir hier und dann kommen aber die Ideen wenn man den Raum offen hält und wenn er wirklich nicht entsteht und bis ich bis 100.

Gezählt habe dann kann ich noch mal nach formulieren oder mein Beispiel machen oder sowas in die Richtung habe ich bisher aber nie gebraucht, also das ist so der Job,

den es dafür braucht, dann einfach das Feld offen zu halten und danach natürlich zu hinterfragen meinne Impulsen zu folgen und mich um den Konsens zu bemühen und vielleicht noch einen Commitment und wenn ich das dann haben möchte und dann die Session entsprechend zuzumachen.

 

 

Jasmine: Und was danach passiert mit dieser Teamvereinbarung ist dass wir sie immer mal wieder angucken also natürlich ist als  Scrum Master.

Meine aufgabe darauf zu achten dass wir uns auch entsprechend verhalten bzw die dem Team auch immer mal wieder vorzusetzen und zu sagen

ist es denn das noch oder haben wir andere nur Vereinbarungen insbesondere wenn neue Mitglieder dazu kommen dass wir die gemeinsam noch mal angucken vielleicht erkläre ich die dann nicht als Scrum Master, so sondern irgend jemand anderes aus dem Team oder das Team selber erklärt diese Dinge,

die da drauf stehen oder wir passen sie an wenn wir merken ja nee aber irgendwie über Chat kommunizieren ist total doof.

Weil dann kriegen wir ständig irgendwelche Bimmel Nachrichten lass uns lieber über hmhmhm kommunizieren oder irgendwie anders dann passen wir die an und dann

kann ich und darf ich die als Scrum Master immer wieder hervor holen damit das ein lebendes Dokument wird also in meiner.

Coaching Ausbildung wo wir ganz intensiv auch damit gearbeitet haben, haben wir die jeden zweiten Tag angeguckt,

und ganz oft war nö, passt für mich müssen wir nichts ändern aber manchmal war auch so

ja der Punkt fehlt irgendwie noch den müssen noch mit drauf oder der Punkt  Muss runter weil das schaffen wir nicht und das passt auch nicht so zu unserer Gruppe also dass man da wirklich sehr bewusst damit umgeht und diese Teamvereinbarungen auch immer wieder an guckt weil wenn wir das eine one of Übung machen

dann ist es eher lächerlich und dann bringt weder dem Team was noch und selber und dann ist es eher eine Zeitverschwendung gewesen.

 

 

Kai:

 Jetzt habe ich eben gesagt Unterschriften auf so einem Team Agreement ist nicht so mein Ding aber du kannst anders an Jasmines und meine Unterschrift dran kommen wenn du das möchtest und zwar verlosen wir,

eins unserer neuen Bücher, Scrum Training heißt das,

da geht’s drum wie du als agiler Coach entsprechend die Trainer Facette stärken kannst in dir selbst wenn du uns bis zum Jahresende 2021 einen Themen Wunsch für diesen Podcast schickst also was ist ne Folge, die würdest du gerne mal hören unter dem Stichwort Buch.

Dann kommst du in den Lostopf rein und zum Jahresende, quasi so Silvester machen wir den Lostopf dann und schauen.

Oder Neujahr, ist ja dann schon rum das Jahr, dann gucken wir wer entsprechend das signierte Buch hier von uns bekommt insofern freuen uns dass du zugehört hast – übrigens gibt’s auch einen Text Artikel

zu dem heutigen Podcast wo das noch mal alles in Ruhe aufgeführt ist, wie du es für dich machen kannst und den verlinkten war ja auch entsprechend in den Shownotes, dass du den entsprechend für dich hast wenn du das mal anwenden möchtest.

 

Wir freuen uns total auf ein Däumchen hoch ein Teilen ein Kommentar wenn dir diese Podcast Folge gefallen hat und wünschen dir eine wunderbare Zeit.

Bis zum nächsten Mal tschüss.

Führen mit Visual Product Ownership

Olaf Bublitz ist schon seit vielen Jahren in den unterschiedlichsten Bereichen der Software- & Produktentwicklung unterwegs. Programmierung, Product Ownership, Scrum Master, Management & Agile Coaching. Visuelles Denken und die Anwendung in der Praxis ist ebenso seine Leidenschaft wie Spiele. Spiele und Simulationen setzt er auch gerne in Trainings und Workshops als Agile Games ein bzw. erstellt eigene, die für die jeweilige Situation passend sind. 2019 hat er die ri:level GmbH gegründet und berät Unternehmen zu Agilen Methoden & Visuellem Denken in Produktentwicklung, Projekt- & Organisations-Design.

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Der #AgileGrowthCast ist ein tiefgehendes Interview, dass immer den Anspruch hat, zu inspirieren und mindestens eine spannende hilfreiche Methode oder Idee für Dich als Agilist zu vermitteln. Nimm Freitags um 11:00 Uhr live auf Youtube und LinkedIn an ihm teil und stell uns & unseren Gästen Deine Fragen!

 

Die Seite zum Thema Visual Product Ownership
Visual-ProductOwnership.de

 

Link zum Webinar Thema: Visual User Stories am 15.9.21
bit.ly/2V71A9x

 

Link zum unseren Seminaren (jeweils 2 Tage)
09.09.21 bit.ly/36mQlfL
21.10.21 bit.ly/3iGAU7L

 

Und noch der Link auf seine XING-Gruppe VisualRE
bit.ly/3iM2C2L

OKR + Agilität – ein Praxiseinblick – Udo Wiegärtner im #AgileGrowthCast

Udo Wiegärtner arbeitet als Agile Transformation Coach im Team Paessler. Sein Herz schlägt für Agile Organisationen, Working Out Loud. Udo liebt es, Teams mit Agile Games oder Design Thinking sanft aus ihrer Komfortzone zu holen. Seine heimliche Stärke ist Culture Hacking, aber das würde er nie zugeben. Er teilt seine Ideen regelmäßig in Keynotes auf Konferenzen und innerhalb der Agile Community.

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Kai: Herzlich willkommen zum Agile Growth Cast.

In unserem wöchentlichen live Interview welches wir auf YouTube und LinkedIn führen findest du immer spannende Interview Gäste rundum das Thema Agilität. Viel Spaß beim zuhören. Wenn du das Bild zum Gespräch sehen möchtest findest du agilegrowth.de,

und auf unserem YouTube Kanal die entsprechenden Videos.

 

Sprecher: Herzlich willkommen zum Agile Growth Cast, deine regelmäßige Dosis Wachstum zum Hören. Ehrlich, authentisch, agil. Von und mit den Two Agilists.

 

Jasmine: Hallo und schön, dass du wieder da bist mit bei uns im Livecast wir sind hier in Mannheim in mittlerweile sommerlichen Temperaturen deswegen dachte ich heute mal in gelb,

ein bisschen Sonne reinbringen wir hatten gestern das erste mal das Vergnügen mit unseren beiden Kindern an den See zu fahren und saßen da am See und ich dacht so, wow.

Endlich wieder ein Stückchen Normalität, das ist total schön und genau habe wie immer mal wieder ein bisschen diese online Formate verflucht und dann dachte ich während dem verfluchen.

Ganz so wahr ist das mit online ist ja alles doof auch nicht ist es nämlich überhaupt nicht weil wir können am Freitag ja immerhin Livecast machen und ich freue mich auf dieses Interview immer total.

Weil ich es einfach so schön finde dass wir hier ganz vielen Agilisten aus,

ganz Deutschland begegnen können, einfach weil wir Deutsch sprechen und dass wir jeden Freitag mit einem total coolen Gespräch ins Wochenende starten können.

Und wie immer,

wenn du mit dabei bist, wenn du uns zuhörst gerne deine Kommentare in Fenster wir werden dann deine Fragen und Kommentare ins Gespräch einfließen lassen, ansonsten werden wir Udo einfach ganz viele Fragen stellen ich bin mir ganz sicher die werden uns nicht ausgehen, aber das Gespräch wird immer so ein bisschen lebendiger

wenn auch Du mitmachst deswegen freue ich mich falls du da Fragen hast oder Kommentare sehr sehr gerne.

Hier ins Fenster, und jetzt darfst du vorstellen.

 

Kai: Genau,

Ich habe grade gesehen die die linkedin Verbindung hat irgendwie einen Ruckler gehabt falls du auf LinkedIn gerade da bist lass uns das doch gern mal wissen hier in der Kommentarbox dann bin ich bisschen ruhiger ich bin immer hier für die Technik verantwortlich,

also auf YouTube sind wir auf jeden Fall live , LinkedIn scheint irgendeinen Hickup zu haben, wir hoffen dass ihr uns auch hier seht,

insofern schön dass ihr da seid, ja und wir haben Udo Wiegärtner heute als Gast da und Udo kenne ich gefühlt aus dem Augenwinkel schon ganz lange weil ich so ein,

Twitter-Frühbenutzer bin ich habe dass ich weiß nicht 2009 meinen Twitter-Account gemacht oder so,

und in der relativ hohen Konstanz habe ich immer wieder Udo Tweets wahrgenommen und er stellt immer so Aufwachfragen

und die fand ich immer sehr spannend ich muss zugeben ich hab da nicht so oft drauf geantwortet wie Udo sich das vielleicht gewünscht hätte einfach weil ich in letzter Zeit total wenig Twitter benutzt habe gebe ich ehrlich zu und mehr hier auf LinkedIn rumgehangen hab.

Aber das wäre vielleicht auch eine schöne Sache denn wir haben Udo hier als Gast dabei, der auch intern in einem Unternehmen unterwegs ist das finde ich auch mal ganz ganz spannend wir haben immer wieder selbständige Berater hier, Leute die eher so von außen aufs Unternehmen gucken aber immer auch mal einzutauchen in so das

Gehirn Herz und Seele von Menschen die innerhalb der Unternehmen arbeiten

und was das möglich ist in Bezug auf Agilität und ich glaube wir werden da heute eine ganz spannende Begegnung haben und es ist vielleicht doch die Einstiegsfrage wenn wir dich jetzt begrüßen dürfen Udo schön dass du da bist

da würde ich total gern starten mit der Frage was war denn ne Aufwachfrage, die Du mal gestellt hast die dich selber irgendwie vom Hocker gehauen hat, wo du gedacht hast die hatte ganz schön spannende Resonanz gehabt oder da bist du irgendwie bei Twitter überrascht worden davon was da rausgekommen ist.

 

Udo:

Du meinst jeden zweiten Tag? Also hallo erstmal.

Das letzte Mal ist es mir passiert vor zwei Stunden also die heutige Frage,

es passiert ganz oft das dass ich eine Frage stelle die mich gerade selber umtreibt auf dich auch selber keine Antwort habe.

Mein Gehirn geht in eine Richtung und die Antworten gehen auf einen ganz anderen Aspekt los ich denk mir dann, hä, was wollen die und dann, ach stimmt so hätten wir die ja auch interpretieren können und heute früh z.b.

hab ich gefragt woran merkst du dass du mit deinem Team reifer wirst und,

mein Hintergedanke war ich wollte nachdenken kann ich in dem System in dem ich selber drin stecke überhaupt beurteilen ob wir vorankommen ob wir wachsen? Die Diskussion auf Twitter ging dann aber:

Ist es überhaupt legitim jemanden als reif oder unreif zu bezeichnen ist es übergriffig oder ist der Begriff Reife überhaupt tauglich, okay das hätte ich jetzt überhaupt nicht aufm Schirm gehabt, mir gings um das

relative Vorankommen wenn man selber Teil des Systems ist.

Das ist in so ne kleine Begriffsdefinition übergegangen was ich immer total spannend finde weil man sich dann erstmal gegenseitig erklärt, wie man

Begriffe verwendet und solche Effekte habe ich ganz ganz oft also es hilft mir extrem meine Gedanken selber klar zu kriegen oder Inspirationen

hier aus der Twitter Community raus zu schöpfen

 

Jasmine: Total schön, ich glaub Kai und mir geht’s da,

ungefähr gleich, wir lesen im deine Fragen immer wieder total gerne und reden dann später drüber mein Social Media Verhalten ist ja immer noch so.

Ich lese da ich poste nicht so viel das ist etwas wo ich denke dass da darf ich vielleicht auch mich dann irgendwann mal noch ändern aber

genau das gehe ich langsam an das ist ein Ziel von diesem Jahr dass ich ein bisschen.

Ich bin beim Kunden immer sehr offen ich bin sonst ein sehr offener Mensch auf Konferenzen ich rede auch gerne ich rede gerne mit Leuten ich höre super gerne zu und auf Social Media habe ich noch so n Disconnect, da habe ich irgendwie Angst an die bin ich noch nicht rangekommen.

Na ja auf jeden Fall deine Fragen finde ich immer total schön und ich finde die Antworten auch immer super spannend die drunter kommen ne es kommen ja  es ist immer so ein Blumenstrauß an Antworten. Das ist total schön.

 

Udo: Ich bin immer noch erstaunt, wie viele Antworten tatsächlich kommen,

ich vergess immer mal wieder, dass es tatsächlich Menschen lesen, ohne das jetzt böse zu meinen, ja echt das lesen Leute und das freut mich immer total.

 

Kai: Ich finde es schafft auch ein Gemeinschaftsgefühl, ein sehr vages irgendwie so, man hat so seine Bubble mit der mal interniert und Leute wo man irgendwie öfter und dann springen irgendwie neue Leute drauf aber es hat schon auch was von dem gesellschaftlich sozial Konstrukt tatsächlich wo ich immer merke,

du hast hier irgendwie Gleichgesinnte und auch ganz anders denkende die aber irgend ein ähnliches Thema umtreibt

und das schafft schon auch irgendwo eine Form von – Heimat ist vielleicht zu viel gesagt – aber irgendwas wo man merkt ich bin hier nicht mit meiner Mission alleine, was ja gerade bei uns Agilisten immer mal wieder so die Frage ist wie viel Andrang hast du denn in deinem Unternehmen mit denen sich darüber austauschen kannst.

 

Udo:

Also die die Nähe die ich da empfinde ist manchmal sogar ein bisschen scary.

Da sind viele Leute jetzt dabei mit denen ich über diese Aufwach- Fragen spreche diskutiere die ich noch nie getroffen habe die

Ich kenn die gar nicht ich weiß nicht was hinter dem twitter-handle steckt und trotzdem erklären wir uns gegenseitig wie wir die Welt verstehen und es schafft ne Nähe, die mich manchmal echt,

verwundert und ich mir dann denk, Mensch ist es jetzt was Schlechtes weil das ist doch dieses böse Twitter, aber letztlich.

Ich profitier so viel davon also ich lern total viel, ich krieg ganz viele Anstöße und es schafft Verbundenheit und letztlich sind mir dann egal ob es ein kleiner blauer Vogel ist von der amerikanischen Firma wenn es mir hilft ist es gut und es hilft mir.

 

Jasmine: Ist total schön. Es ist auch irgendwie deine tägliche Reflektions-Praxis dann ne,

 

Udo: Naja, eigentlich ist es tatsächlich ein öffentliches

Selbsthilfeprogramm also die Fragen sind jetzt natürlich nicht alle autobiografisch oder so aber es reflektiert eigentlich immer irgendwas worüber ich gerade nachdenke, es hat manchmal den aktuellen Bezug manchmal aus der Family man mal im Job.

Manchmal einfach nur eine Schlagzeile aus der Zeitung oder aus irgendeinem Podcast,

Das bin schon ich in diesen Fragen aber man kann jetzt nicht soweit gehen zu sagen oh, der  hat gestern einen schlechten Tag gehabt oder nicht Streit mit seinen Kindern weil die Frage jetzt so gestellt ist soweit geht’s natürlich nicht.

 

Kai: Wir wollen dich beide löchern hier.

 

Jasmine: Genau, wir haben hier immer unser spiel dass wir uns Antippen, das war jetzt gerade ein gegenseitiges Antippen. Ich hatte letztens am Montag ne spannende Frage, Kai und ich hatten am Montag unsere Retrospektive gemacht,

so ne Halbjahresretrospektive, und da wollen wir auch noch bald n Podcast dazu machen einfach.

Für dich da draußen falls es dich interessiert oder falls du auch so eine Halbjahresretrospektive machen würdest, wir geben ja dann gerne so unser Format dass wir benutzt haben wenn es funktioniert hat gerne raus.

Auf jeden Fall haben wir als Check-In haben wir Big Questions gespielt dass so ein kleines Kartenspiel, das habe ich von nem anderen Agilisten mal bekommen das ist super

Es nennt sich big questions, skip the small talk. Und das hat ganz viele Fragen drin,

das ist echt ganz cool und ich habe mir ne Frage gezogen und die wollte ich Dir jetzt auch gerne stellen da stand nämlich: Für was oder für wen arbeitest du.

 

Ich fand die voll cool, deswegen wollt ich die hier auch noch stellen für was oder für wen arbeitest du.

Okay ich versuche mich mal ran zu robben. Vordergründig allererste schnelle Antwort für meinen Arbeitgeber.

Nächste Antwort, für meine Familie, ich will Geld ranschaffen damit wir ein gutes Leben führen können, noch tiefer rein eigentlich auch für die Leute,

um mich herum in der Firma also für die Teams, für meine Scrummaster-Kollegen um gemeinsam irgendwie geilen Kram zu bauen.

Wenn ich ganz tief rein Schau glaube ich eigentlich arbeite ich dann letztendlich schon für mich selber ich glaube ich würde eh irgendwas tun weil ich einfach schon quirlig bin und wenn es mir selber taugt glaube ich dann fällt das andere davon ab klingt jetzt vielleicht pathetischer als ich es mein.

Aber ich glaube ich arbeite für mich.

 

Kai:

Beim Zusammenstellen hier von deiner Biografie für den LiveCast habe ich was über working out loud gelesen.

Was ist für dich die Verbindung von dieser Aufwachfrage zu working out loud und vielleicht auch noch mal für die Leute die dieses Konzept nicht kennen was kann man sich darunter vorstellen das klingt ja nach irgendwas extrovertiertem.

 

Udo: Naja, es ist so extrovertiert wie du es machst, working out loud ist für mich ne.

Eine Haltung die introverts genauso mit abholt das ist eine Kombination von.

Ich gehe davon aus dass ich wachsen kann, also eine Haltung von persönlichem Wachstum,

Was auch bedeutet ich weiß noch nicht genau in welche Richtung ich wachse sondern ist es in der Art strukturiertes Erforschen, wohin will ich mich denn entwickeln und Working Out Loud gibt einem ein paar,

Leitplanken die es einem leichter machen neue Pfade, Sackgassen zu entdecken,

und der Kernpunkt der für mich am schönsten ist ist es wirklich seine Arbeit sichtbar machen, das ist für mich der Loud-Charakter, Sachen zu teilen und das Teilen mit mit einer Haltung von Großzügigkeit.

Es war für mich so eine der Kern Erkenntnisse die ich vor etlichen Jahren hatte als sich so in die Agile Community gestoßen bin gelernt hab, dieses

Ich frage jemanden was, und hey wie machst du das denn da , und mein Gegenüber sagt oh ja das mache ich so und so und so und , ey, ich habe ein Konzept dazu geschrieben soll ich dir das geben? Ich hab gedacht, oh mein Gott.

Die Person will mir das ganze Konzept geben, muss man nicht sein Wissen irgendwie verstecken und ich war total geflasht und seitdem habe ich mich da selber dran gewöhnt oder findest total super was zu teilen, weil ich weiß da freuen sich Leute drüber und über die Zeit kriege ich zehnmal so viel zurück und alles was zurückkommt baut aufeinander auf und das finde ich unglaublich

cool und inspirierend und in dem Zuge passen für mich auch die die Aufwachfragen da mit rein,

N bisschen von dem zuteilen was einem selber grad umtreibt was man sich leicht selber für sich für Aha-Erlebnisse Grad gesammelt hat,

man weiß nicht wer es liest man weiß nicht in welchem Kontext es beim Gegenüber gerade fällt aber es ist ein Baustein den ein anderen nehmen kann um darauf aufzubauen und das finde ich eigentlich,

ziemlich schön und das ist dann auch die Brücke zu den Introverts, weil.

Das heißt nicht, dass man im Podcast Interviews machen muss wie das jetzt, was ich auch cool find.

Es geht halt auch geschrieben und wenn es nur ein Blogartikel ist der nen firmeninternen Confluence, mach was sichtbar damit dein anderer drauf aufbauen kann.

 

 

Jasmine: Was ich ganz schön fand, eine meiner Mentorinnen.

Hat das mal so ein anderes Licht gerückt deswegen ich arbeite ja immer noch dran dass ich auch auf anderen Medien außer der Konferenzbühne irgendwie sichtbar werde, das ist immer ganz lustig wer Leute sagen dann immer du sprichst doch vor 2000 Leuten, warum kannst du kein Twitter Post machen.

Ja weiß ich auch nicht. Die 2000 Leute sehe ich die sind nicht so die sind für mich nicht so scary auf jeden Fall irgendwie ist das eine andere Art Interaktion die mir leichter fällt aber,

meine Mentorin meinte dann Sachen nicht zu posten oder Sachen nicht preiszugeben ist eine Form von unterlassener Hilfeleistung.

Und  das fand ich eigentlich ganz spannend besonders da meinte der ja aber ich weiß ja gar nicht so viel.

Dann sagte sie naja, aber du weißt Dinge in deinen Worten und selbst wenn sie schon gesagt wurden helfen sie dann irgendjemandem trotzdem wieder weiter und damit konnte ich viel anfangen,

mit diesem Gedanken von ja das stimmt also wie oft hat mir etwas schon weitergeholfen.

Was ich zwar auch irgendwo anders hätte lesen können aber damals in der anderen Form nicht verstanden habe.

 

Udo: Das heißt es ist dann nur das Format Twitter dass dir als Jasmine halt nicht so gehabt?

 

Jasmine: Ich glaube alle Social Media Formate Twitter LinkedIn Facebook, was auch immer. Es ist immer Kai der hier den Rahmen drum macht, und dann kann ich auf der Bühne stehen, das ist gut.

 

Kai: Ja ich bin da mittlerweile bisschen anders drauf ich habe ich habe immer so ein Jahresmotto und habe dann irgendwie vor letztes Jahr glaube ich gehabt, das Jahr des Creators also denkst du wirklich drum in ins also statt zu konsumieren zu produzieren und rauszukommen aus,

nur ich lass mich berieseln von irgendwie keine Ahnung Netflix und irgendwie lese nur Bücher sondern halt, komm mal ins schreiben, komm mal ins machen, komm mal ins rausgeben und wo ich glaube in der geht’s mir so wie dir oder um eben diesen Kontakt zu haben und auch,

gemeinschaftlich irgendwie zu wachsen da dran und das  Feedback zu haben und das für sich auch zu spüren,

und so die Gabe und wie die Welt zu bringen , das klingt jetzt ein bisschen hochtrabend aber das also meinen kleinen Teil der Realität hier irgendwie so beizutragen.

 

Udo:

Bei mir hat’s auch nen egoistischen Aspekt.

Natürlich will ich dass das meine Umwelt mich irgendwie toll findet in Maßen natürlich na und,

mit meiner Arbeit als Coach ist es ja ihr wisst ja selber ist es oft ein indirektes Wirken, mit ganz viel Zeitverzögerung, manchmal kriegt man gar nicht mit ob man jetzt überhaupt was bewirkt hat durch seine Arbeit und diese Art des,

Teilens z.b. von Ideen von halbfertigen Konzepten auf Twitter oder auf Social Media.

Ist halt so  instant Feedback da sagt mir jemand hey, das hat mir jetzt geholfen oder schau mal ich habe das hier noch dran gebaut wie findest du das oder nicht ich oh mein Gott das ist viel besser als vorher,

es ist ne schnellere Kopplung und das nehme ich natürlich gerne auch als Seelenbalsam und so ein bisschen als Treibstoff.

Um weiter zu kommen

 

Kai: Ich würde gerne jetzt mal von der äußeren Ebene die vielleicht so alle und wie auch sehen können jetzt dein Twitter-Account vielleicht nachher stalken mal hingehen auf die Unternehmensperspektive so ein bisschen nach innen schauen bei euch.

Zum Thema culture hacking ich stell mir vor.

Ich habe gelesen dass es auch n bisschen so ne  Leidenschaft von dir Kultur mit zu beeinflussen und zu verändern

Und vielleicht hat uns der ein oder andere schon mal sowas sagen hören wie  wie eine Kultur zu der Schatten der Organisation da kannst du nicht so direkt dran basteln sondern das ist eher so ein Abbild und so wie kann man sich das vorstellen der culture Hacker Udo bei Paessler  was,

was sind so deine Jobs du da gemacht hast oder die dich gerade so umtreiben was für Kulturen hast du beeinflusst und wie bist du dran gegangen.

Beeinflussen ist zu groß gesagt ich glaube nicht dass ich eine Kultur beeinflussen kann.

Wenn ich gut bin glaube ich kann ich helfen dass die Leute sehen welche Kultur wir gerade leben.

Also irgend einen Status Quo sichtbar machen und das im  Idealfall auf eine augenzwinkernde Weise,

nicht als der Oberlehrer oder als der Agile Coach der sagt „oh, I have a framework for this“ sondern halt, ey wir nehmen uns selber nicht so ernst wir nehmen uns auf die Schippe, das finde ich dann eigentlich ganz gut.

Bei diesen Culture Hacks die grad jetzt sind.

Wenn ich darüber nachdenke sind gerade in der remote Zeit jetzt gerade in den letzten zwei drei Monaten sogar ein bisschen eingeschlafen bei mir. Am Anfang der remote Zeit habe ich versucht andere Art von Hacks reinzubringen um diese remote diese asynchrone Arbeit ein  bisschen,

auf zu aufzulockern Das sind so Wellen. Ich hab n Beispiel aus der analogen Welt,

als wir in dem

Besprechungsraum, ich hab einfach ein Stück rotweißes Klebeband an die Kante zu Besprechungsraum und n Post-It auf dem Boden geklebt „no grumpy face behind this line“,

Natürlich wollte ich niemandem vorschreiben wie er oder sie jetzt die Mimik zu haben hat,

aber zumindest ma, was ist denn das jetzt hier auf dem Boden, achso, lächeln, hmm.

Nur mal für eine Sekunde zu reflektieren Mist gerade bin ich total gestresst und mich nervts jetzt total dieses Post-It wo mich jemand freundlich machen will. Will er das überhaupt aber jemanden ins Nachdenken zu bringen das wäre für mich sonst so ein Culture Hack,

oder in dem anderen Besprechungsraum war dann halt so ein Umriss von so einer Leiche auf dem Boden mit Klebeband mit dem Zettel daneben nicht jedes Meeting muss im Sitzen sein.

Was eigentlich ein Fail war weil die Leute fanden diesen diesen Leichenumriss irgendwie so cool dass wir

Das Klebeband nicht gleich wieder weg haben – die Sonne hat ein paar Monate drauf geschienen und dann hat man’s nicht mehr weg gekriegt und der Teppich beim Paessler ist echt sündhaft teuer,

Das heißt, das ist das Vermächtnis, mindestens das hab ich bei Paessler hinterlassen,       diese Leiche am Boden im Besprechungsraum 0.15 .

 

 

Kai: Okay also wir müssen dringend vorbeikommen bei euc, ich seh schon.

 

Udo: Naja momentan sind halt nicht so ganz viele Leute da, ich sitz ja eher hier in meinem Spitzbodenbüro.

Und in der digitalen Welt, auch ein cooler Icebreaker am Anfang ist sowas wie ein culture hack.

Wir müssen nicht zwingend hinnehmen, dass die Kultur in einem Meeting halt krass formal ist oder dass man halt irgendwie sich so verhält, also einen Status Quo in Frage stellen.

Immer mit einem Augenzwinkern, also so kurz bei sich selber nicht so ernst nehmen aber schon ein bisschen dreist sein das finde ich.

ziemlich spannend, lustig und da freue ich mich wenns funktioniert wobei ich auch sagen muss die meisten Sachen funktionieren einfach nicht die meisten Hacks versanden einfach, das ist aber auch okay da hab ich mich ein bisschen dran gewöhnt,

 

 

Jasmone: Und manchmal kommen die an wo man denkt so. Hö? Das hat jetzt geklappt?

Ich hatte ich weiß noch ich hatte einmal sorry ich lass dir gleich das Wort Es tut mir total leid aber ich hatte einmal.

Leider zum Glück ich habe hier aus der Erfahrung gezogen wir hatten sieben Teams, waren zwei Scrum Masters war einfach zu wenig,

Dann haben es halt im Jahr aufgeteilt in ich mache alle Facilitation und der andere Scrum Master macht die ganze Technik das hat besser funktioniert das hat halt irgendwie immer noch nicht funktioniert zu diesen one on ones Geschichten.

So da kam ich nicht mehr zu, und dann habe ich irgendwie Karten ausgedruckt ich dachte auch so sein vielleicht bescheuert das macht er eh niemand „I wanna talk with you“.

Dann hat jeder so „I wanna talk with you“- Karten gekriegt und die konnten sie mir dann auf dem auf den Tisch legen. Lustigerweise sind die eingeschlagen wie Bombe.

Und ich dacht nur so, echt jetzt? Aber das war irgendwie für die Leute einfacher diese Karte auszufüllen und da drauf zu schreiben über das und das.

Und dann konnte ich auf sie zugehen und sagen hey wollen wir n  Kaffeetrinken, einen Spaziergang machen stelle ich uns einen Termin ein oder so, also die sind echt eingeschlagen wie Bombe, ich hatte dann echt nur noch so „I wanna talk with you“ Karten auf ein mal, musste kucken wie ich die auch unter kriege, war total lustig.

ich hätte nie gedacht dass das ankommt es war mehr so einfach ein Beziehungsangebot fand ich total witzig.

Und in nem anderen Kontext würden sie wahrscheinlich auch wieder nicht ankommen.

 

 

Kai: So da sind wir wieder, der Stream ist irgendwie weggeflogen vielleicht seht ihr uns jetzt neu starten es gab schon 20 27 Minuten dieses Interviews vorneweg.

Vielleicht müssen wir das nachher zusammen stückeln hier auf LinkedIn und auf YouTube falls Ihr uns gerade zu schaltet. Herzlich willkommen,

wir sind gerade schön im Gespräch mit Udo und grad hat uns die Leitung hier mal kurz sie mal kurz, ist die mal kurz weg geflogen ein kleiner sommerlicher Aussetzer.

 

Jasmine: Das hatten wir auch noch nie vielleicht brauchen wir Kühlpacks für Kais Computer, Mannheimer Sommer werden ja brutal heiß,

 

Kai:

Genau, hier ist es auch ordentlich warm. So wo waren wir abgebogen?

 

Jasmine:

Bei Kultur Hacks, du wolltest auch grad noch was fragen.

 

Kai: Ja wir haben auch über Kulturänderung gesprochen und über die geklebte Leiche gegen

tödliche Meetings sozusagen die ist bei euch im Meetingraum gab, die da auch überlebt hatte.

Ich habe mich so bisschen erinnert gefühlt an die, und ich bin ja mit ner Psychologin verheiratet deswegen neige ich so bisschen dazu den Hobbypsychologen in letzter  Zeit zu machen und ich habe letztens von Carl Gustav Jung was gelesen über den Trickster das ist so eine Figur, die ich will die am ehesten vergleichen vielleicht  wie jemand der dir den Spiegel vorhält und Sachen ausspricht die sich sonst keiner traut zu sagen.

Der erinnert mich am meisten an so einen Hofnarr früher im mittelalterlichen da gabs ja quasi der König konnte auf dem gewissen Sachen nicht sagen aber der,

dudelnde Hofnarr der konnte dann irgendwie vielleicht in ein Lied verpackt irgendwas aussprechen was sonst

nicht sich geziemt hätte der hatte aber natürlich auch manchmal das Risiko dass wenn der bisschen zu sehr rausgehauen hat dann auch mal einen Kopf kürzer war wie ist das denn bei dir so an der

ich sag mal der Passung zu dem System um dich herum wie findest du raus bis wo die Kante geht und wo nicht, also da so gibt’s das auch schon mal dass da jemand kommt und sagt Udo,

was war das denn für eine Aktion also das hat uns so sehr verstört das passt eh gar nicht mehr hin oder bist du diesen Bereich nicht gekommen bisher .

 

Udo:

Ja mit der mit mit dem kaputten Teppich also ich habe mir schon berechtigte Kritik angehört.

Was jetzt so Grenzen überschreiten angeht ich mache mir,

meistens schon Gedanken ist es jetzt noch passend, wann ist es respektlos also ich finde zu diese culture hacks, sie dürfen nie respektlos sein und auch nicht übergriffig.

Manchmal teste ich schon die Grenzen aus ich bin in nem ziemlich günstigen Umfeld also die Paessler AG für dich aber die sind wirklich die sind coole Leute die sind auch die sind auch coole Chefs da hatte ich  vor 2 3 4 Monaten im Frühling irgendwann  die Situation dass ich mal wieder ins büro reingefahren bin,

und wir sind natürlich auch alle im Homeoffice und wenn es früher keine Parkplätze gab sind die halt jetzt alle leer und seit vielen  Jahren gibt’s vor dem Gebäude,

drei Parkplätze direkt vorm Eingang mit so ein Schild dran Vorstand Vorstand Vorstand die sind halt schon immer da nicht weil die jetzigen Vorstände des so gewollt haben sondern die sind halt irgendwie historisch gewachsen da.

Und historisch gewachsen parken da Vorstände, und ich dachte mir das ist doch total absurd

wir sind alle daheim die Vorstände die wirklich, das sind coole Leute na das sind jetzt nicht so oh die stehen auf meinem Parkplatz ich werde abgemahnt, das sind coole Leute und trotzdem stellt sich keiner auf diesem Parkplatz direkt vorm Haus sondern sucht sich halt einen,

bisschen weiter weg und in hey warum nutzt ihr das nicht das ist doch das ist doch Quatsch,

dann habe ich mich halt die paar Mal wo ich dann drin war einfach demonstrativ auf den Vorstand Parkplatz gestellt.

Nicht um die Vorstände irgendwie bloßzustellen sondern um zu sagen hey das ist nicht nötig, diese Respektsregel brauchen wir grad nicht, weil alles frei ist.

Und ich komme wieder aus dem Büro raus und jemand hat unter das Schild wo drauf steht Vorstand n Papierschild drunter gehängt „oder Udo“.

Ich  habe innerlich gefeiert ne also also auf der einen Seite wars scary, ich will nicht respektlos sein gegen meine Chefs das ist gar nicht nötig und auf der anderen Seite ist es geil jemand hat den Hack für mich fertig gemacht.

Also die Botschaft die ich senden wollte mal irgendwie klar, wir müssen das System ja das ist doch so gar nicht nötig und jemand hat den Hack fertiggestellt und es wäre für mich dann, das war so die hohe Schule das gelingt aber nicht oft also dieses schlag ma nen blinden Pass und schauen ob jemand den Pass annimmt und ein Tor draus macht.

Ob das jetzt irgend ne  lang anhaltende Änderung erwirkt, weiß jetzt auch nicht ich will damit ja nicht das System infrage stellen und es ist wirklich n cooler Menschenschlag bei Paessler aber das war so ein Zeichen.

Ja das kann schon was bewirken oder es wird zumindest wahrgenommen

 

Jasmine:

Ich glaub was sich so für michdurch unser Interview durchzieht und das finde ich gerade ganz schön ist dieses.

Nur aus sich rauskommen Dinge anfangen zu teilen ob das jetzt Kultur Hacks sind oder Aufwach- Fragen auf Twitter oder wie auch immer man das machen und ich glaube davon können wir einfach in der

in der Unternehmenswelt generell so viel profitieren wenn jeder aus sich raus kommt und anfängt Dinge zu teilen und auch

seine Fähigkeiten anfangen zu teilen also ich habe auch ganz auf die Erfahrung gemacht dass Leute Fähigkeiten haben die sie gar nicht als professionell kategorisieren und deswegen auf der Arbeit nicht teilen.

Dabei sind die so wichtig.

Also irgendwie ich habe an die Übung gemacht von was für Fähigkeiten bringe ich noch zur Arbeit und dann hat mir eine Kollegin gesagt du bist immer die die Kuchen backt.

Und ich dachte schon so boah ich habe jetzt nicht die Hausmutti hier sein Ich habe das total schlecht interpretiert und sie hat das aber dann für mich erklärt und meinte nein das ist super schön weil dadurch dass du die Kuchen backst.

Machst du immer so eine Gesellschaft um dich rum im Netzwerk man fühlt sich einfach wohl man redet dann miteinander.

Und es ist nur ein Stück Marmorkuchen und ich backe gerne weil ich wenn ich nachdenken muss muss ich backen.

Zum Leid meiner Familie manchmal dann bring ichs auf die Arbeit wenn ich dann zu viel gemacht hab.

 

Kai: Ich bin immer froh, dass ich da nicht im Side-Profil stehe.

 

Jasmine:

Das war für mich so sinnbildlich  für andere Fähigkeiten die andere Menschen manchmal auch haben und dann bringen sie die

abends wenn man zusammen sitzt war auf dem Tisch und du sagst dann so als Scrummaster, boah cool kannst du das nicht auch auf der Arbeit machen das gehört doch zu dir du darfst Mensch sein hier,

 

Udo: Ja und man weiß halt vorher nicht den anderen hilft, sogar das eigene vermeintliche Halb, Viertel oder Achtel wissen.

Kann manchmal helfen ja es ist natürlich immer ein schmaler Grat auch für mich na wo hört man das anderen

Leuten die du nicht kennst helfen auf und wo fängt die Selbstbeweihräucherung an so diese Selbstmarketing ne, die,  da bin ich auch nicht immun ich will schon gutes Feedback kriegen aber ich find’s total zum kotzen wenn jemand nur warst halt nur um halt irgendwie,

toll da zu stehen und den Grad zwischen,

hilfsbereit sein und sich selber irgendwie toll ins Licht Rücken schon manchmal schwer einzuschätzen,

 

 

Jasmine: Ich habe, das ist jetzt von Stretch von dem wo wir herkommen aber ich glaube das wäre sehr hilfreich für die Leute draußen ich habe nämlich heute morgen gesehen ihr sucht jetzt nen OKR-Coach.

Und.

Wenn ich mich mit Kunden unterhalte aber auch wenn ich mich sonst im Netzwerk unterhalte dann ist oft auch noch so diese Frage von.

Jetzt haben wir ein Backlog und wir haben irgendein Produkt Ziel weil der Scrumguide sagt, wir brauchen ein Produktziel und eine Vision und dann haben wir ja noch OKRs und wie passt denn das jetzt zusammen also wir planen dann irgendwie alle zwei Wochen und OKRs sind aber auch noch da und irgendwie kam,

wir wissen so gar nicht wie das so zusammen geht.

 

Ihr habt jetzt  schon so drei Jahre Erfahrungen magst du uns da mal so ein bisschen mitnehmen also was habt ihr gelernt wie mappt ihr diese Welt, wie passt das zusammen?

 

 

Udo:

Ist für mich gerade auch eins der spannendsten Themengebiete weil es eben die Agile Denke es nur halt mit anderen Begriffen und vielleicht bisschen längeren Zeitrahmen und des Produkt Goal ist halt 10 Jahre in der Zukunft also schon ganz cool.

Für mich war da ganz schön zu sehen dass wir uns in Iterationen ran getastet haben also wirklich Lern- Iterationen als,

Organisation das sind auch immer noch am Ende und an vielen Stellen quält uns ist auch immer noch, also wir kochen da auch echt nur mit Wasser wir haben für manche Sachen auch noch kein Rezept gefunden und sind manchmal überwältigt.

Von der Notwendigkeit nein zu sagen oder zu viele Sachen gleichzeitig zu machen als Organisation.

Wir haben klein angefangen, ne eigentlich haben wir nicht klein angefangen,

es wurde eingeführt auf Wunsch nicht von bottom up sondern wirklich ähm,

Der Vorstand damals hat gesagt hey das ist doch cool wir können uns damit jetzt in unseren Wachstumskurs strukturieren,

hilft uns ham’s eingeführt und es war am Anfang noch relativ mechanisch wie mans halt macht, am Anfang lebt man seine Zeremonien und seine Strukturen ziemlich mechanisch und ein bisschen zur in dieses muscle memory reinzukommen.

Und.

Dann haben wir’s halt versucht ein bisschen auch zu hacken und zu agilisieren, dann waren s erstmal Sachen wie schafft mal eine bessere Gesprächsatmosphäre mal wegfahren den niedergeschriebenen Zielen sondern,

das kann sich doch so anfühlen wie ein geiles daily.

 

Das heißt wir haben diese ganzen OKR Update Meetings verlagert von Confluence und Screen Sharing damals in der alten Welt wo man noch zusammen stehen konnte ohne Maske und so, kann man sich ja vage erinnern, dann waren große Pinnwänd, Boards,

sie standen an verschiedenen Ecken er im Raum und auf einmal war Summen im Raum war Energie im Raum und man hat das Gefühl gehabt die Leute halten ein bisschen die halten Kriegsrat.

Kriegsrat ist wieder so eine kriegerische Metapher, die planen gemeinsam triffts vielleicht besser, aso die beraten sich gegenseitig mit allen.

Mit allen Kinderkrankheiten die man auch hat und das war die erste Evolutionsstufe dass wir erkannt haben Hey eigentlich ist es ein Gesprächs-Strukturierungs-Werkzeug, worüber müssen wir reden über Abteilungsgrenzen hinweg, das war cool.

Die nächste Evolutionsstufe war dann Mensch die Formulierung dieser Ziele das macht der viel mehr aus als wir uns das Denken.

Wir schreiben hey unser Ziel ist, we started working on x.

Naja, was heißt „we started working on“ heißt dich machen leeres Word-Dokument auch dann habe ich auch angefangen kann also sagen Ziel erfüllt ne aber das ist das beschreibt nicht den Zielzustand und.

Da stecken wir immer noch mittendrin zu überlegen was ist eigentlich der Zielzustand den wir erreichen wollen,

und nicht welche Tasks müssen wir erfüllen also weniger,

wir müssen 10 Whitepapers schreiben und auf unsere Webseite bringen sondern hey wir wollen 100 neue geile vielversprechende Leads, und ja vielleicht müssen wir dazu auch Whitepapers schreiben.

Aber vielleicht müssens auch  gar keine zehn sein vielleicht liegen wir schon mit zwei hin und wenn der Udo nochmal im Agile Growth Podcast  davon erzählt vielleicht reicht es dann ja auch also so diese Denke und.

Das spielt sich gerade ab, wo auch wenn die Leute merken das mit den Formulierungen dass das was mit unserer denke macht auch da ein schmaler Grat, mein Kollege Tobi und ich, die das ein bisschen begleiten sind dann oft so die Formulierungspolizei, wir können echt auch da nerven so was bedeutet ist ready for heißt es, es ist released oder ist es getestet

also dies ist hinterfragen was hinter Begriffen stehst und gemeinsames Glossar als Firma erarbeiten,

das ist schon cool aber echt anstrengend. Jetzt die Firma wächst noch immer.

Und OKR ist jetzt noch stärker in die Firmenstrategie eingebunden wenn es gut läuft schreiben wir auf strategischer Ebene.

Hypothesen was wir glauben wie die nächsten Inseln die wir so ansiedeln wollen ausschauen und versuchen diese Hypothesen dann mit OKRs,

runterzubrechen und irgendwie abzuarbeiten,

es gelingt mal besser mal schlechter aber man sieht auf einmal OKR ist es Erfüllungs Instrument für die Strategie man sieht diesen Link manchmal ist das sichtbar manchmal sei nicht so sichtbar

und diesen Link zu sehen das ist ein cooles aha und wir merken jetzt eben auch

es ist wichtiger geworden und die Firma hat jetzt auch über die Zeit erkannt auch Tobi und ich

hey das lohnt total jemanden dediziert die Chance zu geben sich damit zu befassen.

Es würd mich schon selber auch irgendwie reizen, aber das andere halt noch mehr und das hat auch für die Firma mit Zeit gedauert und zu sehen.

Es lohnt sich da jemand zu haben der sich Vollzeit drum kümmern kann es bringt uns total viel Vortrieb.

Am und jetzt ist Halbzeit gestern eine Stellenanzeige live und es ist schon der nächste Evolutionsschritt mal schauen wo es uns hinführt aber es ist auch klar wir sind noch nicht am Ende das ist ein dauerndes lerne, nicht einmal ich implementiere ein Framework und es ist fertig, sondern .

Mittlerweile wissen wir das hört nicht auf.

 

 

Jasmine: Aber ich möchte die Frage noch stellen von Daniel weil ich finde die auch spannend also was ich jetzt verstanden habe nur ich habe die Strategie.

Dann mappt ihr OKRs dazu, Daniel meinte, die OKRs, sind die dann dann auf Team Ebene.

Weil das ist auch immer so meine Frage oder wo ich merke da ist es ganz schwierig so machen wir jetzt OKRs für Abteilungen?

Machen wir OKRs für die Firma machen wir OKRs für Teams? Wie machen wir die welche Ebene.

 

 

Udo: Wir haben uns bei Paessler für die Spiellade entschieden, OKR nicht für jede Abteilung zu machen sondern für drei vier große strategische Initiativen.

Wir haben nicht den Anspruch alle Projekte  die wir tun den OKR abzudecken OKR ist bei uns kein Ersatz für Projektmanagement agil oder klassisch oder was auch immer sondern hey welche drei Sachen erfordern die Sichtbarkeit von OKR.

Und das ist dann im Idealfall wirklich abteilungsübergreifend abteilungsintern das kriegen sie selber hinm, da haben sie selber ihre Methoden aber die Abteilungsgrenzen zu überwinden da hilft uns dann OKR heißt das heißt das sind dann im Idealfall in Departement Ziele und wir haben eben keine OKRs auf Teamebene mehr.

Weil das für mich auch nichts anderes wäre als persönliche Ziele die man vielleicht früher hatte als NBO-Ziele, wo man dann die eigenen Ziele für wichtiger hält als die drüber gelagerten Firmenziele also ich bin froh dass wir so machen hat natürlich auch Nachteile manche Teams fühlen sich dann manchmal ein bisschen unsichtbar OKRs.

 

Jasmine: Also wenn sie nicht direkt einzahlen.

 

Udo: Ja genau, weils halt nicht so sichtbar ist,

Und die Leute es trotzdem machen also dieses Tagesgeschäft geht ja nicht weg nur weil meins die strategischen Zielen in OKRs sichtbar macht also diesen Schmerz haben wir auch darf ich auch kein Rezept dafür.

Aber es hilft uns uns ein bisschen zu fokussieren.

 

Um nicht zu sagen wir haben jetzt nicht 100.000 OKR für alle Abteilungen damit er noch das kleinste Team dann noch repräsentiert wird, das wär dann wieder Cargo-Kult, da bin ich froh dass wir da nicht hin gekommen sind also keine OKRs auf Teamebene.

 

Jasmine: Ich finde es total schön weil ich glaube dass das löst teilweise auch einen.

Großen Schmerz den viele Firmen haben es ist nämlich wie zahlt das was ich tue auf die Firmenstrategie ein das ist ja die Frage die sich doch auch viele stellen und ja wenn du grade in den OKRs nicht dran kommst dann hast du Tagesgeschäftes vielleicht schmerzhaft aber,

dann kannst du vielleicht auch pivotieren mit dem was du machst oder mal die Frage stellen, ich habe gerade festgestellt, das was wir hier tun zahlt eigentlich gar nicht ein.

Sollen wir es weiter tun?

Müssen wir pivotieren? Sollen wir woanders mithelfen und das ist ja der Prozess den ich ja eigentlich ins geh ins Rollen bringen möchte also dieser Entrepreneur in der Firma drin.

 

Udo:

Ich habe für uns ich habe uns von den kleinen so einen kleinen Sanity Check gebaut, so einen kleinen Ablaufplan um den Leuten während der OKR Plannings zu helfen um festzustellen brauchen wir dafür OKR oder kriegt man das auch außerhalb gut genug hin?

Ist es strategisch wenn nein hat sie noch nichts zu suchen dann versucht sie in einem normalen Projektmanagement zu kriegen, wenn ja, brauchts Starthilfe, wenn ja.

Lass mal überlegen das könnte ein OKR Thema sein brauchts Hilfe um endlich mal fertig zu werden auch da können die OKR Sichtbarkeit mal kurzzeitig helfen.

Müssen wir pivotieren also haben wir ein großes strategisches Thema des wirklich strukturiert die Richtung ändern muss auch dafür kann uns OKR helfen um sichtbar zu halten und der vierte check wäre ist da gerade Gefahr in Verzug,

also haben wir gerade irgendwelche Risiken und die wir sich behalten wollen,

und nur wenn einer von diesen vier Punkten mit einem Haken versehen ist sagt man okay lass uns das als OKR nehmen und wenn nein brauchst du es nicht weil dann kriegst du es auch so hin also es wäre kein.

Kein Mangel wenn du da nicht sichtbar bist sondern hey du brauchst einfach dieses Werkzeug im Moment nicht.

 

 

Jasmine: Ich fands schön dieses Werkzeug zu hinterfragen.

Also nur weil du einen Hammer hast ist nicht jedes Problem ein Nagel ist er so diese schöne Spruch.

Und manchmal habe ich das Gefühl mit dem OKR Hammer wird halt ordentlich gehämmert weil das ist gerade cool und ich finds schön dass ihr das hinterfragt und besprechbar macht.

 

Udo:

Ja also wenn du jetzt meine Kollegen fragen würdest wenn die werden wahrscheinlich schon manchmal sagen sie hat die mit ihrem OKR die.

Wahrscheinlich übertreiben wirs schon bisschen an der einen oder anderen Stelle aber unterm Strich glaube ich es hilft uns vielmehr als dass es uns nervt.

 

Jasmine:

Jetzt sind wir immer auch aus im Growth Cast da drauf auch den Leuten so kleines Werkzeug oder so mitzugeben sowas das mal vielleicht musst du die eigene Praxis und irgendwie reinziehen kann.

Und ich weiß von dir du hast was gemacht in Richtung Facilitation-Dojo magst du da noch mal so ganz kurz auf der Serviette,

also in a nutshell Teilen, für wen ist das was und wenn es darum geht dass nach dem chromecast hierbei runterzuladen um einen Blick rein zu werfen oder warm zu werden, was hast du dir gedacht.

 

Udo:

Also das Facilitation-Dojo ist aus dem Gedanken geboren, dass wir das moderieren von Meetings immer nur im Meeting üben also immer im Live Bedingungen und nie mal vorher.

Der nächste Gedanke war hey warum können wir das nicht aus dem Development klauen die haben Coding- Dojos wo sie einfach nur zum Selbstzweck nicht im Sinne von dem Release,

einfach nur üben und das in dem kurzen Takt, man setzt sich im Pair zusammen, man codet was, reflektiert drüber löscht wieder neu noch mal neu wieder anschauen wieder löschen neuen Twist noch mal also dieses ständige Wiederholen,

mit dem Anspruch gar nicht fertig zu werden.

Und ganz viele feedbackschleifen drin zu haben, Mensch das müsste doch auch dafür gehen lass uns doch mal ein Moderations- oder Facilitation-Dojo machen.

Lass uns mit ein paar Leuten die da willens sind mitzuspielen ne Situation nehme das wär das sieht die Cutter das Setting, wir haben z.b. wir haben einen refinement meeting beispielsweise.

Und dir eine Person schlüpft immer in die Role des Facilitators die Person hat die meisten Aha-Effekt der ist aber auch am meisten außerhalb der Komfortzone,

die Person sagt dann hey ich habe bei uns im.

In meinem Umfeld oft die Situation da habe ich jemand drin der verfällt oft mal so ins ins Erbsenzählen.

Wir werden sofort ins Detail rein gesaugt und ich weiß nicht genau wie ich mit dem Verhalten günstig umgehen kann sodass wir trotzdem durchs durch’s Meeting durchkommen sag dann also ok wer Marken mal hier die Erbsenzähl-Erna spielen.

Und dann legen die los versuchen quasi ein Refinement zu spielen und nach nach spätestens 1 oder 2 Minuten,

sage ich Freeze – dann halten wir einfach an, reflektieren „Hey wie hat denn dein Ansatz funktioniert, hat die Erbsenzählerna dich schon ausgebremst oder nicht?“

Was könnte ein Kniff sein, die anderen reflektieren auch ein bisschen mit, also wie ein Mikro-Mikro-Mikro-Retro

Dann rollen wir einfach Zeit zurück und probierens noch mal wieder eine Minute wieder Freeze, und noch mal und noch mal,

und nach 2-3 mal hat man gesehen oh, nur durch unterschiedliche Formulierungen haben sich die Leute an das Verhalten und die Erkenntnis ist immer auch wenn das nicht gespielte Situation ist.

Fühlt sich das nach 20 Minuten echt krass real an also das höre ich immer wieder und für diese Verhaltensweisen ich hab sie sogar mal hier liegen, hab ich einen Kartensatz gebaut, die heißen Meeting Creatures, das sind so Karten wo

verschiedene Verhaltensweisen draufstehen also sowas wie der,

die Erbsenzähl-Erna oder der Igel-Igor der halt immer nur meckern aber nichts beisteuern oder der Keynote-Speaker der nicht aufhört zu reden, die teilt man halt aus gibt’s auch digital man pickt sich einen so,

hey Keynote-Speaker ich will mal den Umgang mit dieser Verhaltensweise üben da geht’s nicht um die Leute in Schubladen zu packen sondern nur Verhaltensweisen rauszupicken die hat immer mal auftauchen,

die Verbindung mit den Meeting Creatures und dieser Dojo Vorgehensweise heißt Facilitation-Dojo, wir machen es manchmal und manchmal teil ich es auch bei Meetups.

 

Jasmine: Total schön.

Wir machen Trainings oft auch „Daily from hell“       .

Wo man auch ein paar Verhaltensweisen austeilt, man fängt an Daily zu üben,

Ich sag auch immer wer auch immer sich jetzt dann auch meldet, es ist zum blutige Nase holen, weil du kannst nicht gewinnen da drin, aber wenn man immer wieder stoppt, Feedback gibt, jemand anderes dazu kommt,

Dann dann wird’s besser und das tut einfach total gut. Das zu üben.

 

 

Udo:

Daily wäre eine Charta, das ist so eine typische Situation. Der Trick ist hier auch, die Facilitator-Rolle rotiert halt  durch, halt zwei dreimal und dann geht der nächste in den Facilitator Sitz und dann gleicht sich das auch ein bisschen aus über die Zeit man fühlt sich nicht die ganze Zeit exponiert aber auch da brauchts halt dann nen

Vertrauensvollen Rahmen, ne wieder auch psychologische Sicherheit damit man es mal probieren kann.

 

Jasmine:

Total schön wir sind so gegen Ende von unserem live cast ich hätte aber noch eine Frage, die schließt dann vielleicht auch gut an die Abschlussfrage an.

Manchmal geht gerade beim Facilitation, egal ob mein ein Dojo macht oder nicht, also vor allem wenn mans in Reallife macht holt man sich ja schon die eine oder andere blutige Nase.

Oder auch als agiler Coach grundsätzlich

hast du da Tipps wie du damit umgehst also was machst du da.

 

 

Udo:

Mit blutigen Nasen?

 

Jasmine: Mit deinen blutigen Nasen, wie heilst  du dich selber und was ziehst du dann raus.

 

 

Udo: Ja ein wunder Punkt. Ich kämpfe immer noch damit es nicht persönlich zu nehmen also wenn zB.

Wenn der Retro misslingt wenn ich mir denke Mensch es wäre es an der Zeit dass ich der Knoten hier mal los dass du hier mal hinschauen und dann passiert halt nicht mein erster Impuls ist halt immer oh,

Meine Formate waren scheiße oder ich war ein nicht gut genuger Facilitator Mein Haupthilfsmittel ist, es ist nicht mein Meeting, sondern ich geb den Rahmen, die können sich nur selber retten. Den Satz hab ich mal von von Corinna Ballauf.

Gel ernt weiß nicht wo er eigentlich her stammt,  und das hilft mir immer.

Aber es gelingt auch immer mal nicht und wenn ein Coach Kollege mit im Raum ist.

Als als teilnehmender dann versuche ich da auch immer mal nachzufragen „Hey deine Sichtweise auf meine facilitation das ist auch ein wertvolles Instrument“, aber es ist nicht mein Meeting das hilft mir am meisten.

 

Jasmine: Total schön.

 

Kai: Ich würd auch gerne sagen das ist nicht mein Livecast der hier zusammen gebrochen ist, das kann ich jetzt nicht behaupten, trotz des Tech-Troubles fand ich das ein ganz schönes Interview, wir stöpseln das nachher so zusammen dass das eine kohärente Videospur und eine ansprechende Tonspur trotz abgestürztem Mikrofon gibt.

 

Es war total schön dir zu begegnen hast du noch eine Abschlussfrage die du mitgeben magst?

 

Jasmine: Was wünscht du dir für die Welt in fünf Jahren ist doch unsere Abschlussfrage die wir immer stellen, eine große Frage.

 

Udo: Ich wünsche mir dass wir uns trauen echter zu sein und weniger Rollen zu spielen ich glaube wir sind dann am besten wenn wir echt und authentisch sind und manchmal finde ich mich in zu vielen Rollen wieder, lasst uns echter sein, das ist mein Wunsch.

 

Jasmine: So ein schöner Abschluss. Danke, dass du da warst, Udo.

 

 

Kai: Wir haben zwischen durch gehört, dass wir in der agile Community gerne teilen, wir haben einfach mal unser Trainingskonzept in ein Buch gepackt, das kannst du schon vorbestellen das kommt bald raus wo es darum geht die man Scrum Training hält also wenn du Agile Coach bist oder Scrummaster, dann kannst du da reingucken,

Und natürlich das Werkzeug mit den Meeting Creatures was hast du gerade von Udo kennengelernt haben das Verlinken wir dann entsprechend hier auch wieder unter,

dem Video so dass du die Chance hast die Karten runterzuladen und damit zu arbeiten insofern freuen wir uns total dass du heute da warst und,

danke Udo, dass du bei uns da warst und wir wünschen dir einen ganz ganz schönes Wochenende ich darf es wahrscheinlich übers Wochenende mal gucken warum diese Technik hier zusammengebrochen ist, ich freu mich schon.

Dir aber ein wunderbares Wochenende, erhol dich gut und wir freuen uns Dich nächste Woche zu sehen, wir haben wieder einen super spannenden Gast für dich.

 

Agile Skalierung – Lektionen von der CSS Versicherung – Manuel Müller im AgileGrowthCast

Manuel Müller hat jahrelange Erfahrung in unterschiedlichen Softwareentwicklungen. Von 8-bit Mikroprozessoren bis zu Enterprise Applikationen. Er arbeitet als Scrum Master in verschiedenen Teams. Seit mehreren Jahren ist er bei der CSS als Scrum Master tätig und dort sehr aktiv in der Community. In seiner Rolle hat er ganz unterschiedliche Teams begleitet und viele Erfahrungen sammeln dürfen.

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Er glaubt an Agilität und ist überzeugt damit die Arbeitswelt etwas besser machen zu können. Basis sind für ihn eine professionelle Haltung, Vertrauen und Offenheit.

Der #AgileGrowthCast ist ein tiefgehendes Interview, dass immer den Anspruch hat, zu inspirieren und mindestens eine spannende hilfreiche Methode oder Idee für Dich als Agilist zu vermitteln. Nimm Freitags um 11:00 Uhr live auf Youtube und LinkedIn an ihm teil und stell uns & unseren Gästen Deine Fragen!

Die Rolle des Managers in Agile

Tobias „Toby“ Baier ist ein leidenschaftlicher Verfechter der kontinuierlichen Verbesserung. Leistungsstarke Teams müssen in der Lage sein, sich schnell an Learnings und veränderte Rahmenbedingungen anzupassen. Den höchsten Wert für Kunden zu liefern, muss nachhaltig sein.

 

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Der #AgileGrowthCast ist ein tiefgehendes Interview, dass immer den Anspruch hat, zu inspirieren und mindestens eine spannende hilfreiche Methode oder Idee für Dich als Agilist zu vermitteln. Nimm Freitags um 11:00 Uhr live auf Youtube und LinkedIn an ihm teil und stell uns & unseren Gästen Deine Fragen!

Kai: Herzlich willkommen zum Agile Growth Cast. In unserem wöchentlichen Live-Interview welches wir auf YouTube und LinkedIn führen,

findest du immer spannende Interview Gäste rundum das Thema Agilität. Viel Spaß beim zuhören wenn du das Bild zum Gespräch sehen möchtest findest du auf agilegrowth.de,

und auf unserem YouTube Kanal die entsprechenden Videos,

 

Sprecher: Herzlich willkommen zum Agile Growth Cast, deine regelmäßige Dosis Wachstum zum Hören. Ehrlich, authentisch, agil. Von und mit den Two Agilists.

 

Kai: Herzlich willkommen beim Agile Growth Cast, schön dass du wieder mit dabei bist und ja

wir sind wieder hier diesmal heute stehen wir mal zur Abwechslung , wir haben unser Studio bisschen umgebaut weil wir gemerkt haben

wir sitzen eh schon die ganze Zeit irgendwie vom Rechner ich weiß nicht wie das hier so gerade geht , jetzt ist mal Zeit ein bisschen was fürn Rücken zu tun hier und ein bisschen mehr Energie vielleicht auch noch in diese Show rein zu bringen damit du hier auch die Sachen mitnehmen kannst die dich interessieren als Agilist und wir haben heute wieder einen unglaublich spannenden Gast da.

 

Jasmine: Genau viele von euch werden die Stimme wahrscheinlich erkennen aus dem YouTube Video Product Owner in a nutshell zumindest ich habe dieses Video schon so oft gesehen weil da sind so viele tolle spannende messages drin auf einer sehr kurzen Zeit ich kuck den auch immer wieder mit Kunden an.

Das ist echt eine eine Perle und unser Gast hat auch ein Podcast nämlich den Einschlaf Podcast.

Nicht sehr agil aber auch super spannend zum ankucken und wir haben im Vorgespräch ein bisschen mit Toby gesprochen und dann meint er ihr habt ja immer so Hardcore Agilisten jetzt bei euch ich weiß doch gar nicht so richtig,

was ich denn so zu diesem zu diesem Format jetzt beitragen kann weil ich sehe mich ja gar nicht so richtig als Agilist,

und ich habe gesagt das ist umso spannender weil Toby ist einer der Menschen der sein Dogfood auf täglicher Basis auch wirklich ist,

also wir als Berater gehen ja oft rein unterstützen helfen begleiten, aber wir sind dann auch mal wieder raus.

Toby ist in der Firma drin angestellt und gestaltet da die Systeme und da möchten wir gerne mit euch ganz tief rein gehen,

wie ist denn das so wenn man eine Firma auch vielleicht auf einer anderen Position als als agiler Coach begleitet.

Ich freue mich total, ganz ganz herzliches willkommen an Toby Baier.

 

Toby: Hallo, moin moin.

 

Kai: Schön, dass du da bist, schön dass wir uns mal wieder sehen ich glaube das ist das muss Jahre her sein ich vielleicht habe ich auch zwischendurch schon Konferenz Blackout gehabt.

Dass wir uns zum letzten Mal irgendwie nebeneinander vielleicht auf ner Couch bei Retrospective Facilitating Gathering, dieser ganz kleinen,

Zusammenkunft von Menschen die für Retrospektiven brennen getroffen haben oder haben wir uns zwischendurch noch mal gesehen ich hatte einfach so ein kleines Loch in meiner Hirnrinde.

 

Toby: Nee haben wir nicht, kennen gelernt haben uns tatsächlich auch beim Retrospective Facilitating Gathering in Portugal.

Das war 2016 glaube ich und ich weiß nicht ob ihr 2017 in den USA dabei war ich glaube nicht oder

 

Jasmine: Nee, wir waren dann noch mal in Holland und ich weiß nicht ob du in Holland warst, doch du warst in Holland oder

Toby: Ja, das war dann 2018, 2019 war ich dann leider nicht dabei.

und RFG ist dann tatsächlich eine der wenigen agilen Konferenzen ist es überhaupt ne Konferen, ich weiß gar nicht an der ich regelmäßig teilgenommen habe und auch gerne wieder teilnehmen werde wenn es sich dann wieder anbietet und wenn es wieder geht.

Ansonsten bin ich gar nicht so viel auf Konferenzen wie du gesagt hast ich sehe mich durchaus als Agilisten aber nicht so als.

Als Lichtgestalt Voran-Prescher und weiß nicht, Promoter.

Hatte ich durchaus mal die Idee dass das werden zu wollen und werden zu können deswegen habe ich auch dieses wunderbare Video von Henrik Nieberg Product Owner in a nutshell synchronisiert, es ist ja nur meine Stimme die Worte und das ganze Video sind ja von Henrik. Ja deswegen freue ich mich immer wenn ich da mal reinluschern darf, in diese Community

Aber so richtig Teil davon habe ich mich nie gefühlt,

 

 

Jasmine: Wenn du es so beschreiben könntest wer ist denn Toby?

 

Toby: Gute Frage also ich erkläre meinen meine agilen Werdegang immer ganz gerne auch mit meinem mit meinem Lebenslauf also ich habe an der Uni Hamburg studiert ich bin ja so einem Nordlicht, ne, ich bin ja südlich von Hamburg aufgewachsen ich habe dann in Hamburg studiert hab 11 Jahre in Hamburg gelebt und bin dann jetzt wieder raus gezogen,

auf das Dorf zwei Dörfer weiter als da wo ich aufgewachsen bin sozusagen und arbeite aber weiter in Hamburg und ich habe auch nirgendwo niemals

woanders gearbeitet, ich bin hier sehr verwurzelt.

Nicht großartig rumgekommen sozusagen, aber auch nie ein Auslandsjahr gemacht nach meinem Studium habe ich noch einen Doktortitel drangehängt das war,

auch in Hamburg, Überraschung und nach dem Doktortitel habe ich dann angefangen Hamburg zu arbeiten zuerst als Softwareentwickler.

In einem Content Management Unternehmen Comedia habe ich sechs Jahre lang gearbeitet als Programmierer, ich habe da auch schon paar andere Rollen übernommen als Projektleiter und hab da schon gemerkt so hm,

Programmierung selbst da bin ich halt einfach nicht der beste, in  der Firma arbeiten einfach fantastische Programmierer und immer ganz viel Ehrfurcht davor gehabt die tolle,

Architekturen da rausfallen und unternimm was die da alles auf die Beine stellen deswegen hab ich mich da halt angefangen um zu orientieren.

Das dort war auch obwohl ichs an der Uni Hamburg schon mitbekommen habe da waren dann ja auch so Leute wie.

Ja Stefan und und und andere die jetzt bei IT (unverständlich) arbeiten und,

und die damals das agile manifest mit ins Deutsche übersetzt haben und so da hatte ich dadurch auch schon mal irgendwie das gesehen aber noch keinen

 echten Kontakt in meiner ersten Firma hatte ich dann im ersten Kontakt da haben wir dann das erste Mal eine agile Schulung bekommen und ich war halt gleich begeistert, genau geil, das ist das richtige Ding, Product Owner,

die Rolle hat mich von Anfang an fasziniert und habe ich gesagt okay,

ich möchte Product Owner werden, wo kann ich das denn, und    innerhalb der Firma konnte ichs leider nicht und dann bin ich zu XING gewechselt, war da zwei Jahre lang Product Owner für den Gruppenbereich super spannende Erfahrung, ich hab da fantastsisch viel lernen können.

Hab die gleiche Rolle dann noch mal bei einer weiteren Firma gehabt bevor ich dann zu Adobe gewechselt bin jetzt arbeite ich seit sechseinhalb Jahren bei Adobe,

war dort erst Agile Coach,

allerdings interner Agile Coach und nicht als externer dazugeheuert habe dort die Aufgabe bekommen einer Gruppe zu helfen sich in Agilität

zu steigern da ging es vor allem um Selbstorganisation da ging’s um organischen anorganisches Wachstum.

Und es ging halt darum dass es eine Gruppe war aus Entwicklern und Product Ownern

bin in einer internen Gruppe, es gab gar keine Scrummastern es gab gar keine Agile Coaches , es gab so ein paar Projektleiter die durchaus mal eine Retrospektive angeboten haben aber,

am das war’s dann so am da habe ich da habe ich dann geholfen bisschen mehr Agilität reinzubringen ja genau und das war,

das war dann mein Einstieg quasi ins Agile Coaching ich bin aber in der gleichen Gruppe auch wieder ausgestiegen nach dreieinhalb Jahren ergab sich dann da die Möglichkeit noch mal sich weiterzuentwickeln da war dann eine Stelle als Engineering Manager offen, und habe ich gedacht okay jetzt war ich Entwickler, jetzt war ich Product Manager jetzt war ich Agile Coach,  jetzt fehlt ja eigentlich noch die Perspektive als Engineering Manager und das mache ich jetzt seidem,

und ich habe noch einmal die Gruppe gewechselt innerhalb der Firma und ich bin jetzt in der Lightroom Gruppe und bin Engineering Manager für die iOS Lightroom Entwicklung.

 

Jasmine: Cool, das nutze ich sogar ab und zu

 

Toby: Ja sehr gut.

 

Ich glaube diese Geschichte erklärt so ein bisschen dann deine Frage wer bin ich dann eigentlich wie seh ich mich denn eigentlich.

Ich sehe mich als jemanden der halt versucht möglich viele Perspektiven einzunehmen und möglichst aus vielen verschiedenen Perspektiven auf das System zu schauen und drauf einzuwirken, ich arbeite sehr sehr gerne

am System, ich arbeite auch gerne im System aber dieses Arbeiten am System wie können wir noch besser werden.

Das hat mich hat mich immer sehr fasziniert und bringt mir sehr viel Spaß.

 

Kai: Das wäre auch eine Facette die ich unglaublich gerne mal vertiefen würde dann,

Ich habe den Eindruck wir hatten jetzt einige ScrumMaster und Agile Coaches schon hier der eine und der andere die aus der Product Owner Brille drauf geschaut hat.

Aber wenn ich mich so ein bisschen zurück erinnere vielleicht so vor der Zeit von Management 3.0 also als das erste größere bekannte Werk überhaupt dazu rauskam,

dass es überhaupt noch Führung und Management braucht in der agilen Welt oder fällt doch Boris Gloger mit Selbstorganisation braucht Führung, da sind ja so ein paar Werke entstanden, die auch dem Management diese Angst  genommen haben dass sie vielleicht jetzt überflüssig werden würden und auf der anderen Seite so das Wissen dass,

Scrum Teams vielleicht aber auch in sich genug sind im bezug auf es gibt es produktorientierte Führung es gibt eine

KVP Führung oder Prozessführung, Scrum-master uns gibt eben das leadership auf seiner technischen Feasibility-Ebene innerhalb des Teams wo sich natürlich schon die Frage aufdrängt was macht denn jetzt MANAGEMENT,

und da würde mich total interessieren was macht denn jetzt MANAGEMENT in einem agilen Umfeld oder was ist so dein

Day Job oder wie weit hast du da Kontakte zur Strategie wie weit beeinflusst du das, du sagst am System arbeiten wie tut man das ohne den Leuten jetzt in ihre Selbstorganisation reinzulatschen, ich glaube das beschäftigt viel im Moment

 

Jasmine: Ich machte dein Lachen gerade.

 

Toby: Ich habe grad ganz kurz überlegt ob ich antworten soll, ach wir legen einfach die Füße hoch und gucken zu nein,

das ist es natürlich nicht ich dachte dass er schon gewechselt bin ist dass ich.

Eine Analogie die ich gefunden hatte als ich ins Engineering Management gewechselt bin ist, dass ich als Agile Coach den Teams zur Seite stand um ihren Weg in die Selbstorganisation besser zu bereiten als Agile Coach hilft man Teams zu erkennen welche Möglichkeiten Sie haben ihre eigenen Abläufe zu verbessern,

Selbstorganisation bedeutet ja auch nicht alleine lassen und dass sie alles alleine machen müssen sondern zur Selbstorganisation eines Teams gehört ja auch dass ich das Team die Hilfe holt die Sie braucht und die Ansprüche stellt,

die sie haben um die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen in denen sie dann arbeiten können.

 Das ist eine Sache die ich auch häufig schon gesehen habe, Selbstorganisation, das bedeutet doch man braucht keine Manager mehr oder überhaupt Leute die irgendwas anderes organisieren das ist natürlich Quatsch,

sondern Selbstorganisation für Teams bedeutet dass das Team entscheidet welche Unterstützung sie dann eigentlich brauchen.

 

Jasmine: Das find ich so schön.

 

Toby:

Dass er das ist eine wahnsinnig schwierige Aufgabe, Selbstorganisation ist nicht leicht dadurch, überhaupt nicht, deswegen braucht es Agile Coaches die den Teams quasi das Aufzeigen zu sagen ja wenn ihr hier immer gegen sie Wand rennt, welche Wand das auch immer ist,

uns fehlt Hardware uns fehlt hier Support, uns fehlt da ne Kommunikationslinie, und so weiter und so fort,

na dann ist das nichts was ihr unbedingt alleine lösen müssen dann können Sie sagen hier Manager kümmer dich mal drum dass diese Kommunikationslinie aufgebaut wird oder kümmer dich mal drum Hardware zu bestellen,

oder kümmer dich drum dass wir Budget haben, dass wir selber Hardware bestellen können, so das ist absolut legitim und das ist kein Widerspruch zur Selbstorganisation wenn selbstorganisierte Teams sich,

Hilfe holen und die Analogie dich dann im Engineering Management für mich entdeckt habe ist, dass ich als Agile Coach die Teams darin unterstützt habe das zu tun und diesen Weg zu finden und als Engineering Manager mein Fokus viel mehr auf den Individuen aber alle Individuen die in meinem Team sind sind ja in Teams.

So das heißt ich kann jetzt den Einzelnen helfen ihren Weg in diesem Team besser zu finden,

weil die einzelnen sind auch manchmal in der Situation wo sie denken ja gut ich habe ja eine Herausforderung aber wir müssen es ja als Team machen und wie kann ich denn jetzt in die innerhalb dieses Teams dafür sorgen dass dieser Weg eingeschlagen wird.

Das heißt da geht’s auch ganz viel um Enablement, um Unterstützung auch der einzelne im Team will ja nicht allein gelassen sein sondern braucht hier und da mal Unterstützung von außerhalb.

 

Und ich glaube an das hat sich bisher ganz gut funktioniert ich glaube aber auch das ist immer sehr auf die Rahmenbedingungen ankommt, also in was für einer Firma bin ich dann und in was für einem Team bin ich denn,

ich habe ja gesagt ich habe einmal innerhalb von Adobe das Team gewechselt und es ist erstaunlich ich meine Adobe, klar, ist ne Riesenfirma wir haben glaube ich 22.000 Mitarbeiter weltweit sehr sehr viele Entwicklungsstandorte, Adobe wächst ja  häufig auch mal durch Akquisitionen, auch der Hamburger Standort ist dazu gekommen durch eine Akquisition,

aber wenn dann das Produkt das da aquiriert worden ist dann vielleicht irgendwann mal woanders weiterentwickelt wird oder gar nicht mehr,

also GoLive, das Produkt was es damals mal gab um Webseiten zu erstellen, was in Hamburg entwickelt worden ist das gibt es nicht mehr,

das heißt der Hamburger Standort bleibt aber bestehen und da werden in andere Produkte weiterentwickelt.

Ja dann hat man halt weltweit verteilte Teams also ich arbeite täglich mit Leuten in den USA zusammen und das ist dann nicht nur am Hauptsitz in San José und in San Francisco sondern auch in Minnesota, auch in Seattle auch in New York.

Und in Bangalore, wir haben euch zwei große Standorte auch, in Indien in Bangalore und in Noida und das sind nicht etwa so Outsourcing oder oder Offshoring Geschichten die wir da machen mit irgendwelchen Auftragsarbeiten sondern das sind Adobe-Mitarbeiter so wie wir alle.

Festangestellte, die ja, es ist einfach egal

ob man jetzt in Indien sitzt oder in Bukarest oder in New York oder in Hamburg oder in San José.

 

Jasmine: Das ist super spannend ich hatte jetzt,

die letzte Zeit auch einen Auftrag bei einem Kunden den ich unterstütz habe wo wir genau das hatten also USA bis Indien ich fand das ja immer schon schwierig eine Zeitzone zu finden wo man alle mal ne Retro machen konnte,

also gefühlt für uns war das ganz okay es war dann immer meistens so 2 Uhr für die andere hieß das aber sie waren schon im Schlafanzug und für die anderen sie waren noch im Schlafanzug.

 

Toby: Kommt alle in euren Schlafanzügen.

 

Jasmine: Genau die Deutschen, zieht auch mal bitte n Schlafanzug an dann haben wir wenigstens Chancengleichheit.

Und was ich hat auch  super spannend fand, weil du auch gesagt hast es kommt noch drauf an in welchem Umfeld unterwegs bist.

Die kulturellen Unterschiede.

Am Anfang haben wir so versucht zu sagen wir sind alle gleich es gibt gar keine. Es gibt halt kulturelle Unterschiede und das ist fein.

Und sobald ich das irgendwie geschafft haben konnten wir teilweise auch zu unserem Vorteil nutzen.

Das fand ich so ganz spannend für uns aber wie gehst du damit um also mit dieser Spannbreite mit den Unterschieden wie schafft ihr da draus ein Team zu machen.

 

Toby: Sehr gute Frage.

Das ist ein kontinuierlicher Prozess also dieses alles über einen Kamm scheren und alle Leute sind gleich und alle Menschen sind gleich das ist ja auf vielen Ebenen ein Problem.

Und wir Mittel und Westeuropäer denken immer,

wir wären den Amerikanern ja so ähnlich weil wir deren Filme gucken deren Hosen tragen und die sehen uns ja so ähnlich tatsächlich,

habe ich festgestellt es gibt viele kulturelle Dinge wo ich meinen indischen Kollegen irgendwie näher bin als den amerikanischen Kollegen also es gibt Elemente in der amerikanischen Kultur mit den ich mich überhaupt nicht identifizieren kann, das Karriere denken z.b. ist in den USA ganz anders als in Europa und Indien und,

okay ich weiß es nicht ob ich das deutsche Karriere empfinden mit dem indischen vergleichen würde wahrscheinlich auch nicht so sehr aber es gibt halt deutliche kulturelle Unterschiede zwischen Deutschland und den USA die einem erst bewusst werden wenn man sich intensiver mit dem Thema beschäftigt nur weil wir immer Hollywood Filme gucken  sind wir noch lange nicht so drauf wie die Menschen dort.

 

Und da gibt’s ja nicht nur Amerika, es wäre ja genauso blöd zu sagen wie es gibt das Afrika obwohl Afrika ein riesen Kontinent mit ganz ganz vielen sehr unterschiedlichen Ländern ist,

viele meiner amerikanischen Kollegen sind aus San José oder San Francisco,

und die sagen immer ich bin Kalifornier weil denen das mit Trump so peinlich war,

ja also das ist das ist ein ständiger interessanter Austausch es ist total hilfreich sich dessen bewusst zu sein dass die Menschen eben unterschiedlich sind unterschiedliche Bedürfnisse haben und unterschiedliche Probleme,

im Moment haben wir so eine

natürlich durch die Corona Pandemie ganz ganz neue interessante Herausforderungen einerseits.

Finde ichs interessant zu sehen, dass

Also wir haben halt drei große Hochhäuser in San José stehen, jetzt wird grade ein viertes dazu gestellt und das ist unser Hauptsitz und da arbeiten die meisten Leute.

Und in San José passieren auch die wichtigsten Dinge da sitzen halt viele der Entscheider und.

Da ist es halt total hilfreich wenn man vor Ort ist und die Leute an der Kaffeemaschine trifft und im Meeting mit denen in einem Raum sitzt.

Und alle anderen also wir Deutschen und die Inder und die in Bukarest und in Paris und wo auch immer wir noch Standorte haben.

Die sind halt nicht regelmäßig da wir fliegen regelmäßig hin um halt Nähe zu erleben um auch mal näher dran zu sein um einfach bessere Meetings haben zu können aber natürlich sind die meisten Interaktionen mit den amerikanischen Kollegen,

Remote. So jetzt,

durch die Pandemie ist halt alles Remote und die Amerikaner lernen kennen wie es dann ist wenn man nicht ständig den Kollegen an der Kaffeemaschine treffen kann sondern in den Meetings sitzt da jeder zu Hause und es gibt nicht mehr den Raum wo alles passiert und ein paar sind Remote

Zugeschaltet,

sondern alle sind Remote, das ist ja auch ein Pattern in Teams also in agilen Retrospektiven, wenn jemand aus dem Team an der Retrospektive    teilnehmen möchte oder soll,

möchte oder soll aber nicht im Raum sein kann dann ist es besser wenn alle nicht im Raum sind von damit man so level-playing-field hat.

Das ist ein gutes Pattern für Retrospektiven und das ist jetzt ein Pattern was wir seit über einem Jahr also Adobe hat sich entschieden schon Anfang März noch bevor es in Deutschland sowas wie einen Lockdown gab

Oder eine Schulschließung seitdem sind wir alle im Homeoffice weltweit und.

Es gibt halt Überlegung wann könnt ihr wieder in die Büros in den USA jetzt da jetzt ein bisschen schneller weil die man impfen weiter sind aber da ist Adobe sehr sehr

Vorsichtig und und das empfinde ich als sehr gut ich meinte müssen nur jetzt tagesaktuel mal nach Indien schauen, unsere Mitarbeiter dort sind natürlich extrem betroffen,

die Coronazahlen in Indien gehen gerade leider durch die Decke es ist ne ganz furchtbare Situation.

Deswegen ist es gut dass die Firma sagt nein wir zwingen niemanden in ein Büro zu gehen, in anderen Firmen ist das ja anders.

Einerseits hilft diese Pandemie das wir alle auf der gleichen Seite sind andere Seite ist die Pfanne nehmen an der Minute ich eine riesen

Belastung und und diese Belastung ist ja sehr unterschiedlich in unterschiedlichen Ländern, nicht nur wegen der Inzidenz Lage sondern auch wegen des unterschiedlichen Umgangs mit der Pandemie in den verschiedenen Ländern also viele meiner amerikanischen,

Kollegen waren halt äußerst besorgt über den Umgang mit der Pandemie durch die vorherige Regierung die die hatten.

Letztes Jahr fühlten  wir uns in Deutschland noch halbwegs gut weil man den Eindruck hatte wir hätten die Pandemie einigermaßen im Griff,

das geht sich jetzt gerade so ein bisschen rum und aus Indien hört man nun diese schrecklichen Nachrichten.

Am Ende hatte das einen riesen Einfluss darauf wie wir wie wir arbeiten und was wir voneinander erwarten.

 

Jasmine: Das find ich auch total schön da auch die Emotionen zuzulassen die da sind also

 

Toby: Absolut und ich bin ich bin so dankbar an einer Firma zu arbeiten die darauf Rücksicht nimmt ganz im Gegenteil, unser LEADERSHIP Vice Präsidentin Maria Yap,

und alle die dort oben Entscheidung treffen sind extrem rücksichtsvoll und.

Gehen einfach ganz ganz wunderbar mit mit der Lage um, also es gibt es gibt ganz ganz, in meiner Wahrnehmung viel viel weniger Druck als das vorher gab, es gibt sehr viel Verständnis es gibt sehr viel Unterstützung wir haben alle drei Wochen also jetzt seit September glaube ich bis jetzt Mitte dieses Jahres gab’s alle drei Wochen einen global,

COVID-Holiday, wo einfach niemand arbeiten sollte, es gibt halt Feiertage wenn wir in Deutschland Feiertag haben

brauchen wir nichts arbeiten aber die Amis arbeiten ja, dann kommen ja trotzdem E-Mails das ist schön dann frei zu haben aber man muss es hinterher wieder aufholen oder währenddessen einfach arbeiten das ist

bei diesen globa verteilten Feiertagen immer schwierig, also hat die Firma gesagt komm, wir machen Global Holidays.

Alle sollen nicht arbeiten und das ist extrem hilfreich.

 

Kai: Wir haben jetzt ein bisschen Einblick bekommen in diese Manager Perspektive – ich glaube.

Es schaut auch hier der ein oder andere mal zu der sich überhaupt noch die Frage stellt dieses Agile Produktmanagement ist das eigentlich was für uns und ich glaube das ist eine Entscheidung die hast du ja dann schon sehr früh getroffen vielleicht hast du schon mehr Agile vergessen als die meisten gelernt haben.

Aber so von der von diesem gedanklichen Prozess, das scheint ja in dem Umfeld wo du bist ja natürlich zu sein so zu arbeiten.

Was ist das was eigentlich das inspirierende oder das antreibende ist,

wie kommt man zu einer Entscheidung agiles Produktmanagement machen zu wollen was sind so die Vorteile die du nach wie vor spürst oder vielleicht auch die Nachteile die du kennengelernt hast um da auch ein differenziertes Bild gerne zu geben.

In dem Rahmen von agilem Produktmanagement.

 

Toby: Was mich von Anfang an begeistert hat an agilen Vorgehensweisen.

Und und das noch mal vorweg, ich setze zwar häufig SCRUM ein und ich mache viel mit SCRUM ich finde Scrum aber komplett unwichtig eigentlich

also ja, Scrum ist manchmal hilfreich aber eigentlich nicht zentralen ich habe zu viele Situationen gesehen wo Leute Scrum eingesetzt haben aber nicht mal wussten, warum.

 

Was mich an an Agilität von Anfang an überzeugt hat ist dieses Eingeständnis oder dieses erkennen dass man eben nicht,

schon vorher weiß was man eigentlich braucht.

Also in der Produktentwicklung passieren häufig Dinge dass jemand meint okay wir wollen ein Produkt bauen und es soll dieses sein,

und jetzt erstelle ich einen ein Pflichtenheft oder Lastenheft und dann wird es runter programmiert.

Am Ende kommt die Qualitätssicherung und guckt drüber und dann ist es fertig und dann verkaufen wir es und diese Vorstellung dass man schon vorher weiß was man eigentlich braucht die ist halt komplett irrsinnig eigentlich also da spielen so ganz viele heroische Annahmen mit rein dass es Leute gibt die glauben es verstanden zu haben oder die glauben den den richtigen Plan zu haben.

Und in der Agilität sich halt dieses Eingeständnis nee wissen wir halt nicht also wir haben eine Idee,

ah jetzt geht’s immer darum diese Idee zu validieren herauszufinden ist das eigentlich richtige oder vielmehr noch die Frage zu stellen wie kann ich diese Idee am schnellsten invalidieren na weil sie ist ja bestimmt falsch, die meisten Ideen sind falsch nicht jeder hat täglich 20.000 Ideen, und die meisten sind falsch.

Es geht da drum, wie kann ich am schnellsten rausfinden welche Ideen eigentlich falsch sind und das hat mich von Anfang an begeistert also,

Da ging es dann relativ schnell habe ich dann auch die LEAN-Startup Szene kennengelernt Ash Maurya und soweiter,

Das hat mich dann als als Produktmanager geprägt dass ich halt irgendwie mit mit schnellen kleinen Experimenten versuche rauszufinden welches eigentlich richtige Weg ist und dann.

mit Anpassung meiner Pläne irgendwie möglichst möglich schnell zu einem Produkt zu kommen was dann halt wirklich erfolgreich sein kann.

 

Das hat sich halt  durchgezogen deswegen bin ich auch so ein großer Fan von RETROSPEKTIVEN dass man halt regelmäßig guckt ok welches nächste kleine Experiment möchte ich denn tun um unser Zusammenarbeiten zu verbessern.

Und danach schaue ich dann was hat denn dieses Experiment eigentlich gebracht hat uns nach vorne gemacht ja oder nein, denn die Maßnahmen die man in RETROSPEKTIVEN beschließt,

das sind ja auch keine Antworten das ist ja auch Versuche, wenn man das Experiment okay wahrscheinlich läufts besser wenn wir mal dass probieren aber man weiß ich ja vorher nicht.

Wir arbeiten an komplexen Systemen und es ist nicht vorhersagbar ob eine Maßnahme, die jemand in einer Retrospektive beschließt tatsächlich hilfreich ist oder nicht.

 

Jasmine: Ja ich finde zwei Sachen total spannend erstens dieses Plädoyer für Retrospektiven aus einer Produktsicht raus auch das höre ich sehr selten.

Gerade wenn ich Leute haben die neu da drin sind dann dann sind ja RETROSPEKTIVEN eher das was uns Zeit kostet.

Wir sind eineinhalb Stunden die wir investieren könnten in Coding. Warum machen wir denn das.

Ich habe das Gefühl das verstehen aber viele Leute relativ auch schnell dass das die uns helfen wenn wir denn RETROSPEKTIVEN gut genug machen und auch mit dieser Demut machen von.

Wir wissen es halt nicht als ich habe gerade überlegtm, ich wieder angefangen zu meditieren.

Und ich habe angefangen also was mir wirklich geholfen hat war mir jetzt zu sagen ich setze mich einmal am Tag auf dieses Kissen,

genauso wie ich mich einmal ein Tag auf die Yogamatte Stelle soll mir auch Jutta erzählt beim Retrospective Facilitating Gathering, das ist der beste Ratschlag ever, stell dich einmal am Tag auf die Yogamatte und guck halt was passiert, wenn du kein Yoga macht das auch fein.

 

Aber die Chance dass ich Yoga mache ist 80% also dadurch mache ich ja täglich Yoga dass ich das nicht täglich auf das Kissen setze,

fange an zu meditieren und mein erstes Experiment war halt ne stille Meditation bis ich gemerkt habe da komme ich nicht rein also mein Tag ist total gut mein Kopf plant dann meinen Tag ich habe doch eine To-Do-Liste danach gemacht so,

ist halt alles andere als meditieren und dann habe ich da angefangen auch irgendwie wieder meine Strategie zu ändern so okay was brauche ich denn jetzt habe ich angefangen mit Atemmeditation das ist schon mal viel besser also ihr Atem Übungen mache und danach noch eine Minute still sitze dann habe ich wenigstens minute wo mein Gehirn bissel weniger redet.

Und da immer kontinuierlich anzupassen ist und nicht so sagen ja ok meditieren und ich habe jetzt einen heiligen Gral und das braucht aber ich finde ich auch eine ganz große

Selbst Verzeihung da drin also mir selber zu verzeihen dass ich nicht immer die Antwort weiß und dann große Demut.

Und ich finde das fand ich so schön dass du diese Demut auch in der Produktdenke rein gebracht hast die meisten Ideen sind falsch.

 

Toby: Das ist als Programmierer so das ist im Team so,

das ist auch als Führungskraft so dass man diese Demut braucht, es gibt ein ganz tolles Buch Leadership Agility, ich habe den Autoren gerade nicht

 

Kai: Will Joiner, ja.

 

 

Toby: Hat mich hat mich total geflasht einfach die sollte der Abstufung zu sehen, heroische Führung im Sinne von ich bin der beste zur Amira also muss ich eure Chef sein und euch sagen die Programmierung geht und ich kann mich dann vielleicht helfen bessere Programmierer zu werden.

Über kollaborative Führung so ja ihr seid auch gute Programmierer, lasst uns das gemeinsam machen hinzu postheroischer Führung dass man zugibt und sagt.

Ich muss gar nicht der beste Programmierer sein ich will doch gar nicht der beste Programmierer sein sondern,

ich will dass ihr die besten Programmierer seid, weil ihr macht die Arbeit ich bin der Meeting Fuzzi, der sich um die Rahmenbedingungen kümmert und der irgendwie Dinge ins Laufen bringt und Sachen organisiert.

Aber.

Es ist natürlich wichtig, dass ich  verstehe was Programmierung ist und ja ich kann programmieren und ja ich bin vielleicht auch nicht das schlechteste Programmierer auf der ganzen Welt aber ich hab überhaupt nicht mehr den Anspruch ein guter Programmierer zu sein ich habe den Anspruch zu verstehen, was meine Jungs machen.

Sind leider nur Jungs.

Und ich will auch die die Komplexität die die beschreiben verstehen und das tue ich auch aber selber mitprogrammieren und irgendwie beste Lösung finden, das ist überhaupt nicht mein Anspruch.

 

Kai:  Das war auch ich habe auch lange Software entwickelt für mich ein ziemlicher Entwicklungsschritt ich würde sagen ich fahre eigentlich viele Jahre meines Lebens ein totaler Einzelkämpfer.

 

Jasmine: Wollte grad sagen, biste nicht mehr?

 

Kai: Wir stehen doch zusammen vor der Kamera hier.

 

Jasmine: Wir arbeiten gut als Team.

 

Kai: Und was für mich ne gute, ne wichtige Lernerfahrung war, war mich dem Schmerz zu stellen, Ideen schlachten zu lassen so nenne ich das immer also so rauszukommen aus dem,

ich weiß das ist der heilige Gral weil das ist meine Überzeugung und wir müssen das jetzt tun,

und dann diese Idee auf die Schlachtbank zu stellen dass es so ein Bild was da für mich sehr resoniert hat weil das immer so anfühlt als ob ich weiß doch ein schon wie es sein muss und jetzt kommen andere und zerstören das irgendwie was ich da in meinen Gedanken habe,

und die Erfahrung zu machen das nach der Zerstörung etwas entstanden ist.

Was wertvoller ist als das was vor der Zerstörung da war und das als ein Ergebnis eines Gruppenprozesses zu sehen und auch zuzulassen.

Ist vielleicht auch was was dann diese Stufen wie du sie beschrieben hast auch mit beeinflusst und das ist für dich ein sehr individueller Lernprozess den einzelne Menschen durchgehen.

 

Wo mir also dieser Titel von einem Buch einfällt, Teamwork ist ein individual skill.

Also das ist irgendwie was was als Entdeckungs oder Kenntnis Reise,

wie jeder selbst durchlaufen darf und wo wir vielleicht durch Metaphern durch Gespräche durch Erfahrung unterstützen können und da werden wir dann wieder bei transformationale Führung die,

die einzelnen Menschen brauchen um in diesem Modus reinzukommen auch diesen Schmerz der Zerstörung der eigenen, b esten Idee vorgeblich besten Idee in Kauf zu nehmen und damit eher statt bei Best Practices bei Good oder Emergent Practices anzukommen also den Sachen die dann halt durch die Resonanz und durch das Feedback tatsächlich funktionieren.

 

Toby:  Also mein erster Coach in der agilen Produktentwicklung war Marty Cagan, Silicon Valley Product Group, war ehemalig Manager bei Netscape, was weiß ich

was er alles gemacht hat eBay, keine Ahnung. Super Typ und ich hatte die große Freude und Ehre das Ding meinen Mann Arbeitgeber damals der mich dann zum Produktmanager ausgebildet hat eine Kooperation mit Marty Cagan hatte und der kam halt alle 4 Wochen für eine Woche zu uns und hat uns gecoacht und wir  haben Schulung von ihm bekommen aber auch direkte Coachings an,

und in seinem Buch inspired ist ja einer der zentralen Sätze „Don’t fall in love with your product“.

Schön dass Du Ideen hast so aber häng nichrt dran das ist schlecht sobald du dran hängst hast du eigentlich verloren.

 

Jasmine: Total schön gibt’s für dich ein, also ich muss anders fragen

wenn wir jetzt Zuschauer haben die Führungskräfte sind die Ideen der Position sind wie du bist gibt’s für dich Tools oder Gedankenmodelle und  oder Modelle die du gerne benutzt oder die dir schon Stütze geben.

Für deine tägliche Arbeit.

Retrospektiven hast du schon genannt für dich schon so ein super gibt’s da noch mehr wo du das sagst hey  das ist etwas damit arbeite ich einfach gerade um am System zur arbeiten.

 

Toby:

Ja gibt’s einiges verschiedenes, ich greif da auf ganz verschiedene Sachen zurück, das prominenteste ist wahrscheinlich das agile Manifest,

das ist witzig, weil das ja  2001 geschrieben worden ist und man denkt irgendwie in den letzten 20 Jahren hätte sich da mal was getan und es gibt ja verschiedene versuche das zu ergänzen und undsoweiterundsofort finde ich auch alles gut wenn ich alles legitim sollte meiner nicht,

stehen bleiben,

trotzdem find ich‘s immer wieder hilfreich auf diese Liste zu schauen nicht nur die vier Wertepaare die da verglichen werden sondern vor allem auch die 12 Prinzipien, da ist jedes einzelne total hilfreich.

 

Da habe ich mir mal eine Retrospektiven-Tätigkeit ausgedacht bei der ein Team sich diese zwölf Prinzipien anschaut,

und  überlegt okay welches dieser zwölf Prinzipien ist für uns,

jetzt gerade das wichtigste wo wir investieren sollten das führt einerseits dazu dass ich das Team mit diesem Prinzip bin auseinandersetzen überlegt was bedeutet es eigentlich für uns als Team, und dann vielleicht dein Ansatzpunkt findet um zu sagen okay.

Das mit dem täglichen Kontakt zu den Wissens Leuten ist vielleicht eine Sache wo wir besser werden sollten, damit wir besser verstehen wofür wir das eigentlich machen.    

Also ist agile Manifest ist für mich immer wieder eine Quelle von Inspiration und Hilfestellung tatsächlich,

um besser voranzukommen,

 

Jasmine: Total spannend wir kommen gerade aus nem Drei-Tage-Workshop wo wir genau das auch gemacht haben. Wir haben die Prinzipien mal genommen, da irgendwie einklassifizieren lassen, ich mach das auch gerne auf den Wertepaaren aber gerne in Richtung Managementworkshops, weil

 

ich finde die Wertepaare sind so für Teams die Arbeiten sind sehr fluffy.

Und an die Prinzipien sind bisschen griffiger und wir haben genau das gleiche gemacht und auch gesagt hey wenn ihr euch hier eins aussucht, lustigerweise haben wir vier Gruppen dann gemacht sucht euch eins aus was am wichtigsten ist und guck mal was sie da machen wollt – drei Gruppen haben das gleiche ausgesucht.

Also wie dann auch so ne, das System zeigt sich immer ich will noch ganz auf ein kommentar hingehen Kerstin

Schreibt, dass sie erst jetzt gerade zugestoßen ist genau nachher auf YouTube verfügbar und wir werden das auch noch als Podcast wirklich im Nachgang ein bisschen später auf unserem Podcast veröffentlichen,

Kerstin du kannst dir das dann irgendwann mal beim Jogging anhören wahrscheinlich eher so in nem Monat, aber

wenn wir da fertig sind ist es auch direkt auf YouTube verfügbar also

man kann das noch ganz lange anhören

 

Kai: Genau, und der Markus schreib noch gehe Ursprung zurück denke bezieht sich auf das Agile Manifest, genau ne also der ganze immer mal wieder die Diskussion ist das Ding jetzt veraltet oder nicht.

Und ich glaube da resonieren wir ziemlich Toby, das ist brandaktuell und in vielen Kulturen noch nicht bei uns angekommen.

Das einzige was schief gegangen ist und wo ich denke, dass es nicht hilfreich ist, ist dieser Focus auf Scrum das habe ich ja schon gesagt ich bin kein ein großartiger Verfechter von SCRUM das ist glaube ich wirklich schief gegangen das halt ganz viele,

Teams Gruppen auch Coaches und Prediger zu viel Fokus auf SCRUM gelegt haben

oder eben auf Kanban oder noch schlimmer auf save oder oder irgendwas auf diesen vorgegebenen

Systemen die man dann einsetzen kann.

Wenn man das nicht mit dem agilen Manifest verheiratet und dieses intentionally incomplete dann auch lebt und sagt okay wir machen daraus jetzt das was uns wirklich hilft und was ist wirklich auf die auf die Spur bringt,

dann kann es halt ganz schnell zu Frustration zu Ablehnung gegenüber

SCRUM führen was dann irgendwie als Ablehnung gegenüber Agile interpretiert wird. Das ist ein ganz wichtiger Punkt.

Der Fokus auf Retrospektiven hat mir immer geholfen, ich mein das ist jetzt auch Agiles Manifest, also man kann das letzte Prinzip aus dem agilen Manifest  dass man sich regelmäßig schaut wo man sich dann verbessern kann als Aufforderung zu agieren Retrospektiven verstehen also, so tue ich das,

trotzdem ist das noch mal ein Punkt für mich der gesondert genannt werden kann es immer eine Hilfestellung die die ich nutze,

wenn man sich nicht agil fühlt kein Bock hat auf Scrum, und wenn man nicht weiß ob dass das Richtige für einen ist,

dann probiert wenigstens Agile Retrospektiven, das kann man auch ohne SCRUM das kann man auch in in irgendeinem anderen Setting machen einfach regelmäßig wenn es nur alle vier Wochen ist ich ne Stunde hinsetzen und reflektieren,

was können wir ausprobieren um besser zurechtzukommen das ist das auf jeden Fall eine meiner Leitlinien.

 Und um die drei Sachen die ich mir überlegt habe auf deine Frage zu antworten komplettieren es gibt.

Ein nicht mehr ganz so neues Modell das nennt sich das Agile Fluency Model von Diana Larsen und James Shore.

Und das ist etwaw wo ich gerade ein bisschen tiefer rein geguckt habe das glaube ich auch extrem hilfreich ist dass man sich einfach,

überlegt okay.

Es gibt so viele verschiedene Dinge in der agilen Welt die man tun sollen könnte, es heißt ja immer du sollst Scrum machen du sollst Pair Programming machen, du sollst,

Continous Deployment machen, du sollst test early machen was auch immer es gibt so viele Sachen die man tun sollen könnte,

welche davon soll ich denn überhaupt machen oder muss ich überhaupt alle machen und die Antwort ist natürlich nein man muss nicht alles machen man kann sich aus diesem,

Toolkit raus sammeln was denn eigentlich für einen gut ist, und das Agile Fluency Modell hilft einen so ein bisschen zu überlegen für welche denn eigentlich was will ich denn eigentlich mit der Agilität erreichen also welche benefits die die Agile Welt so insgesamt verspricht brauche ich denn eigentlich,

vielleicht brauche ich gar nicht alle, und dann quasi zu analysieren okay das ist das was ich eigentlich erreichen will durch meine Bestrebungen in der Agilität.

Und welche Schritte muss ich denn dafür gehen ganz spannendes tolles Modell was die sich da ausgedacht haben.

 

Ja langsam hab ich das Gefühl wir könnten hätten den Workshop jetzt auch zusammen geben könnte ich die letzten drei Tage, weil wir damit tatsächlich auch um die Ecke gekommen sind,

irgendwie dieser Gedanke,

ich glaub Diana hat das mit ihrem Sohn  irgendwie entwickelt William der ja aus der Sprachforschung eigentlich kommt und hat dieser Gedanke Flüssigkeit in der Sprache hast du dann wenn du nachts geweckt wirst und sagen kannst irgendwie nicht mehr auf Englisch anspricht kannst du flüssig antworten,

und Flüssigkeit für die Teams dann als Bedeutung du antwortest auf die Frage wieso wir unser Produkt organisieren mit Produktvision und Product Backlog wenn du nachts geweckt wirst also dieses ne wann ist es in Flüssigkeit Übergang und wie viel plus braucht es auch auf welcher Stufe total.

Schönes Werkzeug und.

Hilfreich absolut hilfreich, mag ich da können wir es damit gut begegnen und weil du grad eben den SCRUM Priester angesprochen hast ich bin ja auch son Scrum Prieste, Certified Scrum Trainer.

Die größten Schmerzen die wir mittlerweile eigentlich unseren Trainings auch haben ist das Menschen natürlich Vorerfahrung gemacht haben mit total verkorkstem SCRUM wo auch viele Dinge einfach wenn du dir die Geschichte dahinter an hörst auch einfach die Hände überm Kopf zusammenschlagen und denkst so,

okay da hätte ich jetzt auch wirklich keinen Bock gehabt so zu arbeiten von dem man sich jetzt verstanden hab und,

diese Wahrnehmung früher war so  der Gegenpart zum agilen Manifest vielleicht so Wasserfall vorgehen und heute ist es halt einfach den das größte Problem für Agilität ist halt Fake Agile, also dieses so 

ich habe nicht drüber nachgedacht warum ich das eigentlich tun möchte sondern ich habe es einmal gemacht weil alle sagen man sollte das machen, und ich habe weder erkannt wieso ich das tun sollte noch welche Problem ich versuche mit diesem Vehikel oder dieser Haltung zu lösen.

 

Um dann auf einem Boden zu treffen der kulturell absolut nicht passt und wo Leute einfach auch nur frustriert sind und auch total nachvollziehbar frustriert sind, das ist was was uns ganz viel beschäftigt.

Um überhaupt dahin zu kommen mit Leuten mal faires Experiment zu starten und zu sagen,

lass uns mal darauf ein dass vielleicht noch ein paar Monate auszuprobieren obwohl wir vielleicht vor vier Jahren in nem Team waren wo wir

irgendwie Story Points in Manntage umgerechnet haben und unser Management dann irgendwie uns unter Druck gesetzt hat damit wir mehr liefern wo du dann einfach so als jemand der lange mit diesem Rahmen Werken arbeitet denkst oh mein Gott was ist denn da falsch abgebogen wo habt ihr denn da die Kulturpassung oder die LEADERSHIP Arbeit verpasst,

die ja dann  auch gut erkennbar ist zum Beispiel in dem Buch von Bill joiner warst du eben genannt hast die da anstehen müsste einfach irgendwie dieses Expert oder heroischen Leadertum drauf getroffen ist, wo es einen ganz großen Clash gab zwischen dem wie man kollaborativ arbeiten wollte innerhalb der Teams und dem was ein MANAGEMENT vielleicht dann erwartet hat.

 

 

Jasmine: Ja oder auch was die Kultur des Teams ist also ein Alien ist.

Ich bin so ein bisschen dagegen dass immer so aufs MANAGEMENT zu  schieben so, wir können nicht agil sein weil das MANAGEMENT ist so böse.

Ich denke ja er hat teilweise was und zum anderen aber auch.

Und Persönlichkeitsentwicklung ist jetzt eine blöder Begriff, aber zum anderen das hat jeder Einzelne muss echt ein paar Hebel im Kopf umlegen.

Ein paar Schritte gehen damit wir zusammen kollaborativ Agil arbeiten müssen und dieses agile Manifest selber leben können,

und ob ich das von unten hoch oder von oben runter mache ist mir eigentlich sowas von Pumpe, es muss halt jeder einzelne in der Organisation zuerst mal sein Hof kehren dann müssen wir zusammen unseren Hof kehren und dann wird’s was also dieser Weg auf allen Ebenen zu tun.

 

 

Toby: Absolut, ich bin ja auch gar kein Gegner von SCRUM überhaupt nicht ich habe es als hilfreich entdeckt wenn man sagt.

Wir gucken erstmal was eigentlich unser Problem ist, unser Ziel.

Und und gucken dann welches Tool dann hilft dieses Ziel zu erreichen und in den Teams,

ist es tatsächlich ein Problem dass es heroische Entwickler gibt die halt alleine eine Aufgabe bekommen Bau dieses Feature und dann ziehen die sich 3 Monate 5 Monate zurück oder nen Jahr und bauen dann dieses Feature,

ja und wenn sie dann fertig sind dann wird es kurz getestet und dann eingebaut zum Release. Und das hat halt dann zur Folge dass man vorher gar nicht weiß ist es überhaupt das Richtige und weiß auch noch nicht wie lange dauert das denn weil,

ob das jetzt ein halbes und ein ganzes Jahr dauert, das lässt sich jetzt vorher nicht wirklich abschätzen.

Und es gibt sind ja nur eine Person die sich mit dem Feature wirklich auskennt. Das sind halt alles Probleme mit denen will man also.

Mit denen wenn man eigentlich als Produktentwickler egal ob jetzt Agile oder nicht mit dem wenn man nicht kämpfen das ist wenn man wenn man diese Probleme nicht hat.

Wenn man dann aus diesem Problembewusstsein heraus irgendwie entscheidet okay, lass uns etwas agiles, es gibt da dieses agile, das scheint genau diese Probleme anzugehen, lass uns da was nehmen wir kannst ja mal mit SCRUM probieren und dann guck.

Hilft dieses Werkzeug denn auch, uns in diesem Problem weiter zu bringen dann kann es was werden aber wenn man einfach nur gesagt bekommt macht SCRUM, probiert es mal aus und sich aber dieses Problems gar nicht bewusst ist dass man lösen möchte dann gehjt’s halt schief.

 

Jasmine: Wir haben einen ähnlichen Kommentar gerade von Stefan gehabt dieses genau also die die die Rahmenwerke können uns helfen.

Und und damit war aber dann auch noch dahinter gucken das findet er es ganz ganz hilfreich und und ich auch also ich habe auch gemerkt vergleiche das immer mit tanzen.

Finde wenn man SCRUM nimmt und und hat einfach diesen SCRUM Tanz tanzt ich meine dann kann man auf unterschiedliche Arten tanzen man kann größtes besseres Wasserfall mit SCRUM machen wenn man möchte.

Wenn man dahinter nicht nicht die Werte legt und ich habe ja mal Tango getanzt und und hat es auch so mechanisch gelernt.

Und das finde ich aber irgendwie nie ganz so gut an es fühlt sich irgendwie weil ich habe dann beherrscht das war okay.

Und dann hatte ich auf einmal so ein argentinischen Tango Lehrer und der hat so in der ersten Stunde gesagt Mädel.

Lern erstmal gehen, wieso ich kann doch gehen, ne kannst du nicht und ein Gefühl für die Musik hast du auch nicht.

 

Sieht ja alles irgendwie hm aus, dann habe ich genau, erst mal so hö?

 

Und dann habe ich ein halbes Jahr rückwärts gehen gelernt zu Musik und wir haben nichts anderes gemacht ich dachte, wann tanzen wir denn endlich.

Aber danach fühlt es sich tanzen wie fliegen an weil ich endlich kapiert weiß dass die denn meine mit diesem Verschmelzen mit den eins werden mit.

Mit dem ganzen und so fühlt sich das für mich manchmal an wenn wir dieses blutleere SCRUM machen, weil wir machen Events  und die Rituale und es ist alles gut.

Wenn es auf einmal mit Leben füllen mit den Werten füllen dann dann macht einmal auf einmal Spaß.

 

Ich glaube Joesph Pelrine hat ja auch mal gesagt, also egal was ihr macht, wenn Kanban und Scrum undsoweiter keinen Bock macht, kein Spaß macht, dann macht ihr’s falsch. Und das finde ich auch immer eine ganz gute Messgröße da drin auch.

 

Toby: Ja Spaß weiß ich also soll natürlich auch immer war Spaß bringen wenn man keinen Spaß an der Arbeit hat gerade in unserer Branche, in der Softwarebranche ist das insgesamt Problem dann läuft irgendwas schief.

Aber natürlich ist Arbeit auch erst mal und unangenehmen wie du sagst, wenn man gesagt bekommt lern erstmal gehen das ist unangenehm und das macht dann erstmal keinen Spaß, das Ergebnis hinterher macht vielleicht Spaß,

aber der Weg dahin ist manchmal schmerzhaft und anstrengend und das ist für mich absolut legitim, das gehört das mit dazu und umso wichtiger ist ist das nicht nur externe Coaches reingeholt werden, die einem sagen,

eine Schulung geben und tolle Worte zum agilen Manifest finden das auch immer jemand ist der das wirklich vertritt und wirklich da hinterher ist das langfristig,

und nachhaltig zu stützen

 

Jasmine: Ich hätte, wir sind jetzt so am Ende wir haben mal wieder die Zeit ein bisschen vergessen aber es hat super viel Spaß gemacht aber.

Ich habe eine Frage noch.

 

Toby: In meinem Podcast muss ich eine Dreiviertelstunde monologisieren,

und mich verzetteln und veraufen, und den Faden wieder aufnehmen damit die Leute gut einschlafen können,

Und wenn man mich reden lässt dann tue ich genau das.

 

Jasmine: Und das war super da waren so viele super spannende Dinge drin ich glaube als Abschlussfrage, ne ich glaube wir haben noch eine Abschlussfrage, die wie immer stellen aber ich hätte eine  die muss ich jetzt noch stellen,

und ich bin mir ganz sicher dass die Leute draußen das auch interessiert also dieses genau das ein dass dieses halbe Jahr rückwärts gehen das war frustrierend.

 

Und ich dachte auch noch so, das war in der Schweiz, hey ich zahl 30 Franken pro Stunde damit ich rückwärts gehe.

Was mach ich hier denn eigentlich? So, es ist verdammt teuer um gehen zu lernen, also das war ein Tal der Tränen wo ich irgendwie durch musste,

ich hatte mein Ziel vor Augen das war mir wichtig und mein Lehrer hat das super geschafft mich da immer wieder zu unterstützen dabei.

Du bist jetzt auch in ner Führungsrolle,

was machst du um diesen Schmerz diesen Frust die Leute dazu unterstützen dabei zu bleiben dran zu bleiben durch dieses Tal der Tränen durchzugehen.

Gibt’s da was was dir hilft?

 

Toby: Da gibt’s kein Allheilmittel da gibt’s nichts von Ratiopharm das ist leider sehr sehr individuell also da hat wirklich jede Person mit der ich gearbeitet habe ein eigenes Bedürfnis, ein eigenes Verlangen das ist ganz ganz wichtig.

Diesen Menschen dann zuzuhören und ihnen den Raum zu geben die Probleme die sie  damit haben die Schmerzen die sie damit haben zu äußern und ich höre mir das alles an und.

Dann geht’s darum, gemeinsam zu überlegen okay ist dieser Schmerz ist diese Unzufriedenheit etwas was tatsächlich darauf hinweist dass hier was schief läuft oder ist es ein Schmerz wie ich muss jetzt gerade rückwärts gehen oder ich muss das gerade, es gibt ja dieses Karate Kid Beispiel mit lern doch erstmal hier polieren und wenn es dann oft genug gemacht hast, dann ist diese Bewegung flüssig, wieder FLUENCY und unseren kannst du es,

dass das sind ja zwei verschiedene Art von Schmerz es gibt ja auch,

Leute die polieren Autos und lernt dadurch nicht Karate, also im übertragenen Sinne Leute die Zahlen 30 Franken oder Euro die Stunde um rückwärts gehen und sind dann keine tollen Tangotänzer, die

gibt’s ja auch so an und das zu identifizieren ist halt eine super individuelle Sache da gibt es einfach keinen generisches Rezept für.

 

Jasmine: Aber ich liebe das eine Tool dass du genannt has, das zuhören.

Das auch etwas wo ich immer wieder merke je länger ich jetzt so arbeite wie ich arbeite am und mit Menschen, zuhören ist es Tool Nummer 1 und es ist nicht einfach.

Man denkt immer das ist mir rückwärts gehen ja rückwärts gehen Easy, nein.

 

Schön so schön.

 

Kai: Gut gehen wir in den Abschluss und oft stelle ich dir die Frage der Toby in fünf Jahren aber ich merke, ne andere Frage beschäftigt mich

 

Toby: Alle die du vor fünf Jahren gefragt hättest lagen auf alle Fälle falsch.

 

Jasmine: Auch du selbst?

 

Toby: Aber hallo wer hat denn vor fünf Jahren gedacht dass wir in so einer Pandemie im Homeoffice sitzen nur noch mit Masken einkaufen und auf eine Impfung hoffen. Wer hat denn vor fünf Jahren damit gerechnet dass irgendwelche Schwurbler nen Sturm auf den Reichstag, also das ist ja

alles kompletter Wahnsinn heutzutage.

Aber fragt bitte.

 

Kai: Also um die fünf-Jahres-Frage nicht zu stellen sondern die andere Frage.

Wenn ich sie jetzt die gute Fee programmiere irgendwie Backend, Frontend.

Von mir aus auch noch irgendne Datenbank dahinter oder irgendwie vielleicht vielleicht zeigen was keine Ahnung, die der Wunsch erfüllen kann in diesem Universum gerade was was wünschst du dir oder was wünscht du uns allen.

 

Toby: Wow. Krasse Frage.

Ich wünsche uns vor allem.

Dass wir wieder auf die Füße kommen, es fühlt sich so an als wäre ziemlich vielen Leuten der Boden unter den Füßen weggezogen worden und das ist natürlich bedingt durch die Pandemie die wir gerade durchleben.

Und in meiner Wahrnehmung führt sie dazu, dass die Gesellschaft gespalten wird und das ist eine Sache, die übt Kräfte auf alle Bereiche auf auf unsere Privatleben aber eben auch ohne professionellsten Leben, also davon ist ja niemand unberührt.

Und wenn ich mir etwas wünschen dürfte dann dass wir in fünf Jahren wieder besser miteinander umgehen dass wieder mehr soziale Interaktion möglich sind und und auf eine sichere Art und Weise und dass wir nicht in so eine.

Seine Spaltung reinrutschen wie es leider in den USA ja auch zu sehen war da gabs ja ne ganz krasse Spaltung, sodass die eine Seite wenn nichts mehr von der anderen Seite geglaubt hat oder hören wollte aber halt kein zuhören mehr  möglich.

Es gibt dann immer Leute die versuchen dann wieder zu einen und diese Schaltung rückgängig zu machen oder zu heilen.

Glaube das ist sehr sehr schwierig wird ich vermute fast fünf Jahre werden gar nicht reichen, aber  reichen, aber wir müssen müssen dringend aufpassen dass uns als globaler Gesellschaft da jetzt nicht  noch mehr Schaden passiert.

Jasmine: Danke vielmals, das waren super schöne Worte es war mir ein Fest ich würde gerne noch Petras  Mitteilungen ganz kurz einblenden so geht’s mir nämlich auch was für eine Bereicherung für mich in diesem im System am System arbeiten Führungsperspektive eintauchen zu können.

Widerspiegelt so mein Gefühl danke viel viel mal das war super bereichernd mit dir zu reden danke dass du dir Zeit genommen hast.

 

Kai: Und ja.

Du hast dir die Zeit genommen hier in den Growth Cast rein zugucken dafür danken dir viel mal wir haben gerade auch so ein bisschen Unterhaltung durchblicken lassen was die Art und Weise wie wir SCRUM vermitteln angeht und Jasmin und ich haben über fast jetzt ein Jahr an einem Buch geschrieben

entsprechend was sich darum dreht wie man gute SCRUM Trainings gibt als agiler Coach um in dieser Perspektive zu wachsen,

und eben auch diese agilen Werte dahinter hat,

wenn dich das Thema interessiert dann kannst du das Buch jetzt vorbestellen und zwar agilegrowth.de/buch oder Amazon oder vielleicht auch wenn sie dann wieder offen haben entsprechend in den Buchläden,

vorbestellbar kaufbar dann bald auch insofern herzlichen Dank wenn dich das interessiert und genau wenn dich, Tobyas,

Stimme in den Schlaf bringen möchte, dann herzliche Empfehlung für den Einschlafen Podcast von Toby und wir freuen uns wenn wir uns ganz bald wiedersehen nächste Woche im Agile Growth Cast.

 

Zwischen Individuum und Organisation – Die Kraft systemischen Denkens für Agile Coaches – Klaus Schenck im #AgileGrowthCast

Systemik inspiriert mittlerweile mehr und mehr Agile Coaches und Scrum Master. Zwischen Einzelcoaching und Organisationsentwicklung, Paarberatung und Projektbeschleunigung: Dr. Klaus Schenck, Lehrender für systemische Beratung und systemischer Organisationsentwickler (DGSF), Heilpraktiker für Psychotherapie und Hochschuldozent für Management- und Beratungsthemen Dozent in Odenwaldinstitut, Helm-Stierlin-Institut und WISL, vormals Manager und Molekularbiologe spricht mit uns über Konflikte in Projekten und die Kraft der systemischen Sichtweise.

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Für agiles Arbeiten, Coaching und Systemische Konfliktlösungen bietet Klaus auch Ausbildungen an. 

Der #AgileGrowthCast ist ein tiefgehendes Interview, dass immer den Anspruch hat, zu inspirieren und mindestens eine spannende hilfreiche Methode oder Idee für Dich als Agilist zu vermitteln. 

Nimm Freitags um 11:00 Uhr live auf Youtube und LinkedIn an ihm teil und stell uns & unseren Gästen Deine Fragen!

Shownotes:

Die Geheimnisse echter Kreativität in Organisationen – Magdalena Rathmann im #AgileGrowthCast

Magdalena Rathmann begeistert sich für Menschen, Sozialdynamik, Organisationen und Führung. Kreativität entsteht aus den richtigen Rahmenbedinungen. Agilität ist für sie nicht Dogmatik oder das rezeptartige Anwenden von Methoden. „Stattdessen möchte ich Organisationen und Teams dabei unterstützen, sich individuelle Arbeitssysteme zu bauen, kontinuierlich zu lernen und sich weiterzuentwickeln.“

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Früher hat Lena u.a. in der Filmbranche gearbeitet. Obwohl Zusammenarbeit und Selbstorganisation für Filmfirmen überlebenswichtig sind, wurde dort nie explizit drüber diskutiert oder irgendwelche Zusammenarbeitsinitiativen gestartet. Zusammenarbeit fand einfach statt. Die Erfahrung dort und die Reflexion über die Grundlagen von Zusammenarbeit haben Lenas Arbeit als Agile Coach nachhaltig geprägt.

Aktuell arbeitet Lena bei der AOK Systems, wo sie sich pudelwohl fühlt. Parallel macht sie einzelne freie Jobs und engagiert sich in der universitären Lehre um noch mehr Erfahrung mit ganz unterschiedlichen Kulturmustern zu bekommen.

33kg weniger dank Agile Attitude?! – Ben Kohler im #AgileGrowthCast

Ben Kohler wurde 1982 in Illertissen geboren und arbeitet hauptberuflich als Digital Product Consultant und Agile Coach in einer Münchner Innovationsagentur. Dort berät er Kunden rund um Transformationsprozesse, agile Arbeitsmethoden und hilft ihnen, Ziele zu definieren und zu erreichen.

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Bevor er sich der IT widmete, absolvierte er eine journalistische Ausbildung bei der Illertisser Zeitung und arbeitete dort einige Jahre als freier Redakteur. Ein Fachbuch hat er bereits veröffentlicht (»The Agile Attitude«), ein Roman folgt 2021. Außerdem schreibt er Kurzgeschichten und Fortsetzungsromane.

Der #AgileGrowthCast ist ein tiefgehendes Interview, dass immer den Anspruch hat, zu inspirieren und mindestens eine spannende hilfreiche Methode oder Idee für Dich als Agilist zu vermitteln. Nimm Freitags um 11:00 Uhr live auf Youtube und LinkedIn an ihm teil und stell uns & unseren Gästen Deine Fragen!

Agilität einführen – Die Kunst der Agilen Transition in der Praxis

Jeder der Agilität einführen möchte, fängt irgendwo einmal an. Wir zeigen Strategien aus der Praxis auf, wie solch ein komplexes Vorhaben wie die Veränderung der eigenen Organisationsrealität in Richtung agiles Vorgehen beginnen kann – und woran das Einführen von Agilität oft krankt.

Zur Nachlese

Das agile Manifest – https://agilemanifesto.org

Enterprise Transition Community (Etc) Verständlich Erklärt – https://www.ksimons.de/2015/02/enterprise-transition-community-etc-verstaendlich-erklaert/

Open Space Agility https://openspaceagility.com/

Kotter – Resistance To Change https://www.youtube.com/watch?v=Wdroj6F3VlQ

Fearless Change: Patterns for Introducing New Ideas (English Edition) https://amzn.to/3bLcwQ3

Der systemische Blickwinkel auf Agilität – Susanne Mühlbauer im Interview https://agilegrowth.de/der-systemische-blickwinkel-auf-agilitaet-susanne-muehlbauer-im-agilegrowthcast/

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Gesund bleiben und die Kraft der Agilen Community mit Jan Neudecker

Jan Neudecker arbeitet als Agiler Coach und Scrum Trainer. Seit er eher zufällig mit Scrum in Kontakt kam, hat ihn das Thema agiles Arbeiten gepackt. Getrieben davon, Teams mehr Freude und Sinn an ihrer Arbeit zu ermöglichen, ist er bei verschiedensten Kunden unterwegs, um seine Erfahrungen zu teilen und zu erweitern. Er ist davon überzeugt, dass dies der Grundstein dafür ist, dem Kunden nachhaltigen Mehrwert zu generieren.

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Unser #AgileGrowthCast ist ein tiefgehendes Interview, dass immer den Anspruch hat, zu inspirieren und mindestens eine spannende hilfreiche Methode oder Idee für Dich als Agilist zu vermitteln. Nimm Freitags um 11:00 Uhr live auf Youtube und LinkedIn an ihm teil und stell uns und unseren Gästen Deine Fragen!

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