Führen mit Visual Product Ownership

Olaf Bublitz ist schon seit vielen Jahren in den unterschiedlichsten Bereichen der Software- & Produktentwicklung unterwegs. Programmierung, Product Ownership, Scrum Master, Management & Agile Coaching. Visuelles Denken und die Anwendung in der Praxis ist ebenso seine Leidenschaft wie Spiele. Spiele und Simulationen setzt er auch gerne in Trainings und Workshops als Agile Games ein bzw. erstellt eigene, die für die jeweilige Situation passend sind. 2019 hat er die ri:level GmbH gegründet und berät Unternehmen zu Agilen Methoden & Visuellem Denken in Produktentwicklung, Projekt- & Organisations-Design.

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Der #AgileGrowthCast ist ein tiefgehendes Interview, dass immer den Anspruch hat, zu inspirieren und mindestens eine spannende hilfreiche Methode oder Idee für Dich als Agilist zu vermitteln. Nimm Freitags um 11:00 Uhr live auf Youtube und LinkedIn an ihm teil und stell uns & unseren Gästen Deine Fragen!

 

Die Seite zum Thema Visual Product Ownership
Visual-ProductOwnership.de

 

Link zum Webinar Thema: Visual User Stories am 15.9.21
bit.ly/2V71A9x

 

Link zum unseren Seminaren (jeweils 2 Tage)
09.09.21 bit.ly/36mQlfL
21.10.21 bit.ly/3iGAU7L

 

Und noch der Link auf seine XING-Gruppe VisualRE
bit.ly/3iM2C2L

Wegpunkte als agiler Coach – Björn Jensen im #AgileGrowthCast

Björn Jensen studierte Informatik an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg und ist Diplom-Informatiker. Er begann im Jahr 2000 als Softwareentwickler in der IT-Branche zu arbeiten. Seitdem hat er viele Erfahrungen in verschiedenen Positionen innerhalb des Softwareentwicklungsprozesses gesammelt, wie z.B. Tester, Build Manager, Release Manager, Configuration Manager, Projektleiter und Entwicklungsleiter. Die Größe der Unternehmen, für die er arbeitet, variiert von sehr klein bis sehr groß (und stark verteilt). Er ist Gründer und Leiter der Java User Group Hamburg (JUGHH) und der Android User Group Hamburg. Außerdem ist er Gründungsmitglied der JetBrains Academy of Development. Seit seinem ersten Kontakt mit agiler Praxis (XP) im Jahr 2001 taucht er tief in die agile Welt ein und führte agile Entwicklungspraktiken und Scrum erfolgreich in mehreren Unternehmen ein. Mittlerweile ist er auch Certified Scrum Trainer (CST) sowie Mitglied im Trainer Approval Committee der Scrum Alliance.

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Entrepreneurship und Agile Leadership mit Sohrab Salimi im #AgileGrowthCast

Sohrab ist Founder & CEO der Scrum Academy GmbH mit Sitz in Köln. Zudem ist er Certified Scrum Trainer und Approved Certified Agile Leadership Educator der Scrum Alliance. Er hat mit großen und kleinen Organisationen auf der ganzen Welt und in verschiedenen Branchen gearbeitet, hauptsächlich in den Bereichen Pharma, Medtech, Automotive, IT, Telko und Finanzdienstleistungen. Bis Ende 2020 war Sohrab auch Mitglied des Scrum Alliance Board of Directors. Er ist der einzige Certified Scrum Trainer, der von Alexander Osterwalder und seinem Unternehmen als Strategyzer Coach akkreditiert wurde. Allein in den letzten fünf Jahren hat Sohrab mehr als 5.000 Menschen zum Certified ScrumMaster, Certified Scrum Product Owner und Certified Agile Leader ausgebildet. In dieser Zeit haben alle seine Kurse, sowohl online als auch persönlich, einen hervorragenden Net Promoter Score (NPS) von 95+ erhalten. Darüber hinaus hat Sohrab in eine Reihe von Startups investiert und ist Mentor für mehrere CEOs. Sein Hintergrund als Unternehmensberater bei Bain & Company, Chief Innovation Officer bei SE-Consulting und als einziger Mediziner, der die höchsten agilen Zertifizierungen besitzt, geben ihm eine ganzheitliche Perspektive, die von seinen Klienten sehr geschätzt wird. 

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Der #AgileGrowthCast ist ein tiefgehendes Interview, dass immer den Anspruch hat, zu inspirieren und mindestens eine spannende hilfreiche Methode oder Idee für Dich als Agilist zu vermitteln.

Kai: Herzlich willkommen zum Agile Growth Cast, schön dass du wieder zu schaust ja was ist das für eine Hitze hier im Moment unglaublich ich habe hier schon den separaten Lüfter noch dazu gepackt,

und wir hoffen dass wir Dir hier in der ja in der sonnigen Hitze heute wieder ein ganz ganz tolles Thema mitgeben können.

Die letzten Tage über war ich mit Jasmine vergraben im Certified Scrum Master Seminar und wir durften wieder Menschen im Bezug auf Agilität begleiten und es ist immer wieder spannend was für Dialoge da entstehen was für Themen diskutiert werden,

und ich weiß nicht wie es bei dir gerade aussieht im bezug auf Agile was in deiner Organisation läuft.

Mit den ganzen remote settings und Hybriden Settings ist das ja durchaus herausfordernd gerade insofern hoffen wir auch heute wieder inspirieren zu können in unserem Growth Cast und wir schon seht Jasmine ist gerade wieder in ihrer Coaching-Ausbildung aber ich habe gerade schon hier einen kleinen Beitrag von ihr gekriegt und deswegen freut sie sich digital hier mit kurz reinzuschauen und wenn Du entsprechend in unserer Konversation hier mitmachen möchtest,

dann herzlich gerne hier kommentieren in Linkedin und in YouTube Feed und wir bauen das unser Gespräch ein denn auch heute haben wir wieder einen ganz tollen Gast dabei.

Es ist jemand der als Mentor mich begleitet hat auf meinem eigenen Weg dazu Scrum Trainer zu werden,

jemand der mich immer wieder inspiriert in seiner Persönlichkeit jemand der

eine unglaubliche Eloquenz besitzt der ein Familienmensch ist und einer unglaublichen Wissensschatz hat zum Unternehmertum und,

zu Agile Leadership und deswegen freue ich mich ganz besonders, Sohrab, dass du dir heute die Zeit nimmst, herzlich willkommen beim Agile Growth Cast.

Sohrab: Das freut mich Kai, danke dir für deine Einladung.

Ich danke dir und Jasmin schade dass du nicht dabei sein kann ich freue mich extrem dabei zu sein

Kai: Ja.

Es ist ja unglaublich was los im Moment in der Welt und ich sehe immer in Twitter du bist ja sehr aktiv auch drin das Zeitgeschehen zu verfolgen,

und ich bin ein bisschen neugierig von den Dingen die du so wahrnimmst im Moment in unserer Welt ich glaube über VUCA  haben jetzt viele schon was gehört,

was das ist, diese Änderungen in unserer Welt Gary Hemmel hat ja auch drüber gesprochen und,

was ist eigentlich das was du im Moment wahr nimmst was die COVID Geschichte jetzt darauf drauf gepackt hat im bezug auf diese VUCA Welt in der wir irgendwie als Unternehmer und auch als Unternehmen agieren müssen.

Sohrab: Das ist ne sehr große Frage direkt zum Start.

Also mittlerweile tue ich mich ein bisschen schwer mit den Begriff VUCA weil je mehr man in die Historie eintaucht.

Desto mehr merkt man , dass ähnliche Phasen,

schon häufiger in der Geschichte der Menschheit auch länderspezifisch oder regionsspezifisch existiert haben und ich glaube eine Sache die jetzt aktuell sehr stark zur Geltung kommt.

Ist etwas was im Zeitalter der Aufklärung sprich 1700 x mehr und mehr auf diskutiert wurde,

dass wir uns von all den Annahmen die wir stellen nicht unbedingt lösen müssen aber das wird zumindest die Annahmen kritisch hinterfragen müssen.

Wenn wir uns VUCA vielleicht jetzt noch mal als neues Phänomen anschauen dann nehme ich da besonders den Punkt heraus das wesentlich schneller,

wenn wir die Annahmen nicht eigenständig challengen,

diese Annahmen vom Markt und Wettbewerb vom Kunden unseren Mitarbeitern von wem auch immer gechallenged werden und dementsprechend wird uns dann

mehr oder weniger unbewusst und unfreiwillig aufgezeigt wie falsch wir den lagen

aber wie gesagt ich glaube nicht dass das ein komplett neues Phänomen ist und dann wenn man sich die Geschichte anschaut gerade so die Geschichte der Philosophie da sieht man dass dieses diese,

diese Diskrepanz oder dieser Kampf zwischen ich gehe nur mit einer Annahme  rein und denke es ist die absolute Wahrheit,

versus den Leuten die schon immer sehr kritisch all diese Annahme hinterfragt haben dass das schon immer stattgefunden hat und jetzt vielleicht noch mal ein ganzes Stück ja stärker geworden ist,

wenn man sich jetzt mal diesen Trend von Agilität anguckt, als ich da mal 2007 angefangen habe mit Scrum da war das ja ein ziemlich weiße Landkarte hier in Deutschland dieses.

Diese Bewegung war noch irgendwie sehr klein und in den Kinderschuhen jetzt ist das so ein Megatrend geworden, in dem wir ja beide irgendwie auch unterwegs sind und mit beeinflussen und mitdiskutieren.

Was ist das was diesem Trend diesen Aufwind gegeben hat wenn du sagst auf der anderen Seite das gab’s eigentlich schon immer,  dass man seine Hypothesen überprüfen sollte hast du einen hast du eine Idee wieso das jetzt besonders so relevant geworden ist für die Unternehmen.

Ja also ich meine wir brauchen uns wir bleiben mal im deutschsprachigen Markt oder weil das wahrscheinlich für für für uns beide aber auch für viele der der Leute die sich das diesen Growth Cast ja anschauen ist relevant ist ich habe merken einfach dass viel  der Industrie,

in denen Deutschland klassischerweise stark war.

Massiv von sogenannten Megatrends beeinflusst werden und einer dieser dieser größten Trends ist das Thema digital ne und die kommen alle unseren gebrochenen Digitalisierungsstrategie.

Grundsätzlich hätten sie das schon vor 20 Jahren machen müssen da war das schon abzusehen.

Und in vielerlei Unternehmen haben Sie auch schon vor 20 Jahren über Digitalisierung gesprochen und dann vor ungefähr 10 Jahren haben sie angefangen erste Dinge umzusetzen,

und jetzt wo es fast schon zu spät ist und ich nehme immer gerne das Beispiel der Automobilindustrie mit dem Aufkommen von Tesla.

Mit der Stärke von Tesla gerade in Hinblick auf die Börsenbewertung und damit einhergehend auch das Cash was Tesla zur Verfügung hat wird für die Unternehmen auf einmal irgendwie ganz kurz vor knapp.

Und die Unternehmen haben auch verstanden dass wenn es darum geht und ich hoffe Sie haben es verstanden ich glaube bei einigen ist vielleicht noch gar nicht angekommen,

wenn es darum geht digitale Geschäftsmodelle aufzubauen und grundsätzlich in neue Geschäftsmodelle reinzugehen,

ist es umso wichtiger jetzt kommen wir zum Thema mit den Annahmen systematisch die dahinter liegenden Annahmen zu identifizieren.

Und dann wiederum entweder zu verifizieren oder zu falsifizieren zumindest diese zu validieren und dann wiederum in einem inspect and adapt Zyklus das ist nichts anderes ist ja Scrum zu einem besseren Ergebnis zu kommen,

diese ständige Veränderung und das Aufkommen von neuen Wettbewerbern die eben ganz anders vorgehen als es die bisherigen Wettbewerber gemacht haben,

das treibt glaube ich ein ganzes Stück auch die Veränderung in den Unternehmen oder zumindest das Bewusstsein, dass Veränderung entstehen muss

ob jetzt die Veränderung entsteht das ist dann wieder ein ganz anderes Thema

Kai: Ich denk Startup-Unternehmen haben das ja sehr in ihrer Kultur drin wenn du nen dünnen Boden an Cash hast und dann irgendwie dahin kommen willst dass du mit,

den begrenzten Ressourcen irgendwie was haben willst was am Markt funktioniert,

hast du ja keine Chance du musst iterieren, du musst auf Mark werfen oft auch ganz kleine Lösungen die richtig hässlich und krüppelig  sind aber überhaupt mal das Lernen ermöglichen.

Irgendwie scheint aber doch so ein Trend zu geben als größeres Unternehmen das wieder zu verlernen oder verlernt zu haben unterwegs.

Wenn ich jetzt ein größeres Unternehmen besitzen würde und es gibt ja immer mal diese Bewegung ich kaufe mir vielleicht noch ein Startup dazu oder ich mache so ein kleines Innovations-Inkubato wo dann die Leute immer andere Regeln haben um Sachen wieder hoch bringen zu können.

Was ist aus deiner Wahrnehmung dieser struggle den die großen Unternehmen haben immer wieder diese alte diesen alten spirit aufrechtzuerhalten wieder zurückzuholen.

Am Markt diesen Empirismus hast du gesagt da diese Empirie auch wieder hinzukriegen warum geht das verloren und hast du ne Idee was hilft.

Oh das sind auch wieder so viele Themen die man da rein bringen kann ich fange mal  mit dem ersten Punkt an den du gesagt hattest dass Großunternehmen das verlernen.

Ich glaube das Verlernen startet damit dass sie zu sehr von sich selbst überzeugt sind.

Busunternehmen sind deswegen groß weil sie irgendwann mal in ihrer Historie,

nicht nur product market fit hinbekommen haben sondern echt ein gutes Geschäftsmodell aufgebaut haben immer das Beispiel VW VW gibt’s ja nicht irgendwie seit 2000 Jahren vor wir gibt’s dann irgendwie 80 Jahre.

Und die haben irgendwann mal Käfer ein erstes großes Produkt später irgendwie der Golf.

Haben Sie ein gutes Geschäftsmodell aufgebaut mit allem was dazugehört pre-sales Sales after sales alles was dazu gehört.

Und irgendwann glaube ich werden diese Unternehmen zum zuteil auch.

Überheblich und in dem Moment wo man überheblich wird ich mache gleich noch eine Analogie zum Sport.

Geht man viel zu häufig davon aus dass man Dinge weiß.

Obwohl es noch Annahmen sind und in dem Moment wo man davon ausgeht dass man Dinge weiß obwohl es noch Annahmen sind geht man nicht mehr hin und versucht diese Annahmen systematisch zu validieren.

Und wo das aufhört hört quasi Empirismus auf und dann neigt man dazu wenn man denkt ich weiß die Sachen,

auch sehr langfristige Pläne zu machen wir kennen das beide aus diversen irgendwie IP Projekten nur noch anderen Produktentwicklungen und merkt dann viel zu spät im Laufe des Projektes oder sogar zum Ende erst des Projektes.

Ganz viele der Annahmen die man initial getroffen hat ich nenne diesen Zeitpunkt Initialen unseren dümmsten Zeitpunkt.

Dass die überhaupt nicht richtig war und schon hat man dann das erste disaster und bei vielen Unternehmen neheme ich wahr, dass  sie das dann wiederum.

Wenn es zum ersten oder zweiten Mal passiert auf einzelne Individuen schieben und nicht auf ein systemisches Problem.

Und dadurch dass die dann häufig auch noch sehr lange Produktzyklen haben setzt dieses Lernen wiederum nicht echt ein vor allem

wenn sie auch noch in dieser Zeit eine relativ hohe Fluktuation haben was ihre Führungskräfte angeht,

In DAX Unternehmen wenn ich mich richtig erinnere quasi habe ich mal eine Statistik gesehen dass top Führungskräfte im Schnitt irgendwie vier bis fünf Jahre da sind.

Die Entwicklung eines Autos dauert vier bis fünf Jahre das heißt in dem Zeit in dem Zeitpunkt ist wahrscheinlich dann wieder eine Führungskraft weg,

die aus dieser Autoentwicklung gewisse Erfahrungen gezogen hat und die nächste die kommt hat wahrscheinlich wieder eine ähnliche Überheblichkeit.

Das ist doch ein ganz ganz wichtiger Punkt. Das ist dies nicht nur verlernt haben so dass sie den ersten Schritt nicht mehr das Bewusstsein dafür hatten dass sie weiterhin so unterwegs sein müssen.

Das Zweite ist es ist unheimlich schwer sich immer wieder seinen Annahmen zu stellen.

Es ist unheimlich schwer sich immer wieder dem Kunden zu stellen und Feedback zu bekommen. Keiner von uns macht das gerne würde ich jetzt mal unterstellen.

Viele von uns machen es systematisch beispielsweise a la scrum reviews oder Sprint reviews in dem Moment weil wir wissen dass es notwendig ist.

Und weil wir wissen dass der Schmerz,

für die Tonne gearbeitet zu haben über einen längeren Zeitpunkt noch größer ist als der Schmerz sich regelmäßig dem Feedback irgendwie hinzugehen und das ist glaube ich etwas was wieder in viele Unternehmen reinkommen muss.

Aber diese Überheblichkeit ein gutes Geschäftsmodell gehabt zu haben Nokia ist ein traumhaftes Beispiel dafür ist gibt’s so ein schönes Cover von der Zeitschrift. Forbes

Mit dem CEO von Nokia drauf der hat so ein Gerät am Ohr aus 2007 „Nokia the mobile giant who is going to stop them „kennst du wahrscheinlich ne,

just in 2007 kam das iPhone 2008 hat Nokia noch mal Rekord Profite gehabt,

ab 2009 2010 2011 gegen rapide bergab ist passiert ja schleichend,

es geht auf einmal bergab und davon konnten sie sich auch nicht mehr erholen und das ist auch wieder diese Überheblichkeit die man in verschiedenen Dingen sieht man Sport ist das ähnlich,

ich weiß es nicht ohne Grund dass unsere Nationalelf 2014 Weltmeister wird und dann ich glaube 2016 bei der EM keine große Rolle mehr gespielt hat und 2018 bei der WM in der Vorrunde ausscheidet weil dieser Hunger,

das eigene hinterfragen das System auch komplett umstellen was ich der Gegner mittlerweile darauf ausgerichtet hat oder eingestellt hat.

Dieser Hunger ist dann häufig nicht mehr da und den muss man in Unternehmen wieder rein bringen und gibt’s zwei schöne Bücher ich weiß nicht ob du den Leuten auch gerne Buchempfehlungen gibst.

DAS EINE IST VON Clayton Christensen ist ein Klassiker, „The Innovators Dilemma“, und das zweite das kennen gar nicht so viele Leute ist vom ehemaligen CEO von Intel von.

Der Name liegt auf der Zunge er das Buch heißt aber „only the paranoid survives“.

Das heißt du musst eine gewisse du musst in gewisser Weise paranoid sein um als  unternehmen längerfristig zu bestehen.

Und Peter Drucker hat ja schon immer gesagt „change is optional survival is a choice“.

Und jetzt müssen sich die Unternehmen für sich selber entscheiden ob sie dort tatsächlich überleben wollen langfristig oder nur kurzfristig jetzt irgendwie das Geschäftsmodell maximieren wollen.

Jetzt sind wir im Agile Growth Cast ja auch immer gerne sehr nah bei der Person mit der wir sprechen nicht nur inhaltlich sondern wenn du jetzt sagst das sind Implikationen die gelten für Unternehmen da draußen bin ich total neugierig.

Was davon lebst und deiner eigenen Unternehmung und wo hast du den Eindruck hat Agilität eigentlich sogar persönlich irgendwie auf dich abgestrahlt mit diesem Empirismus.

Also über lange Jahre und wir kennen uns ja schon eine Weile.

Bestand unser Geschäftsmodell primär darin.

Wir setzen Trainings ein, beispielsweise public Trainings Leute melden sich an ich liefer das training als Unternehmen verdient ihr Geld.

Und dann kam noch etwa 50% unseres bis ist es war immer das was von größeren Kundin angefragt wurde für eben Trainings inhouse.

Das war immer das gleiche Modell ich als Trainer oder ihm auch andere Trainer unter unserer Flagge gehen zu dem Kunden oder in einen Kurs liefern dieses Training.

Und auf einmal kam Corona und das war natürlich für uns alle.

Erstmal eine große Veränderung und ich musste, ich erinner mich sehr genau daran weil ich hatte einen in der zweiten Märzwoche letztes Jahr hatte ich einen Kurs und dann 3. Kurs Tag rief mich einer der Kursteilnehmer an,

ob er denn heute zum Kurs kommen soll weil er erfahren hat dass einer seiner Mitarbeiter den er vor drei vier fünf Tagen gesehen hatte auf Corona positiv getestet wurde.

Und als Mediziner bin ich da immer sehr vorsichtig wieder nein du kommst heute nicht ich habe alle anderen Kursteilnehmer informiert,

ich habe ihm gesagt du gehst als erstes zum Test damit wir wiederum in unsere Richtung relativ schnell hoffentlich Entwarnung geben können und wenn nicht entsprechende Maßnahmen einleiten können.

Und die Woche darauf da gabs doch gar nicht diese Einschränkungen aus der Bundesrepublik oder aus Köln oder was auch immer.

Hab ich gesagt der nächste Kurs der muss virtuell laufen.

Glücklicherweise gab es von der scrum-alliance relativ kurzfristig die Erlaubnis das auch zu tun und dennoch die Teilnehmer zertifizieren zu können und ich muss dir diesen ersten Kurs liefern mit diesem ersten Kurs der komplett virtuell lief, gab es natürlich viele Fragen.

Eine meiner Fragen die ich hatte war kann ich virtuell genauso wirken wie wenn ich mit den Leuten in einem Raum bin.

Wie wird das Feedback sein wie mache ich meine Visualisierungen von denen mein Kurs auch lebt, wie kreiere ich in Summe eine experience,

die an das nah ran ankommt was wir sonst als Unternehmen haben.

Nämlich eine schöne Räumlichkeit gute Verpflegung netten Austausch untereinander , all das sind ja Elemente, ist ja nicht nur das wissen was von meiner Seite in Richtung der anderen fließt soll es gibt viele Elemente die aus einem Kurs einen guten Kurs machen.

Und wir haben direkt einige Experimente gemacht ich habe ein Freund von mir mit dazu genommen den Holger der hat am ersten Tag hat er während ich erzählt habe am iPad live visualisiert, Holger Screen geteilt.

Unten am habe ich direkt Feedback gemacht am Ende des ersten Tages.

Diesbezüglich und die Leute waren begeistert von seiner Visualisierung haben aber gesagt hin und wieder war das nicht synchron mit denen was Sohrab  erzählt hat.

Weil die Leute die vielleicht schon mal bei mir im anderen Kurs drin war am zweiten Tag probiere mir das neues Experiment ja ich visualisiere selber an einem iPad,

da kam habe ich schon mittags wieder Pause Feedback gemacht und das in seinem ja das ist besser auch wenn Holger Zeichnungen schöner sind aber Synchronität ist besser.

Und mitten am zweiten Tag habe, ich hatte die Flipcharts hinter mir,

mehr so als Deko weil es hinten im Büro nicht so schön aussah und intuitiv der Teilnehmer hat ne Frage gestellt habe ich mir den Stift geschnappt und habe angefangen auf diesem Flipchart hinter mir ich etwas zu malen.

Und dann die Teilnehmer mehrere von denen haben gesagt stopp, ich so okay was soll ich falsch gemacht.

So visualisieren das ist das beste mach so weiter und das ähnlich wie bei vielen Innovationen ist das mehr oder weniger aus Zufall passiert und das hat mich dann dazu gebracht zu sagen okay, was waren bisher

alle meine Annahmen im Hinblick auf meine live Kurse.

Und lass uns mal hingehen und überlegen was sind die Outcomes die wir bei den Leuten erreicht haben und wie können wir jetzt möglichst viele dieser Outcomes in einem virtuellen Kontext machen.

Und nach zwei Wochen bin ich einen Schritt weiter gegangen ist auch okay.

Wir hatten solange diese Annahme dass wir nur in einem live Kontext und Präsenz wirken können.

Das Feedback aus unseren ersten virtuellen Kursen zeigt, es ist weiterhin super die können auch so wirken die Leute sind begeistert, plus

sie nehmen einige zusätzliche Dinge mit aufnehmen wie kann man als Scrum Master Product Owner Agile Leader, was auch immer online wirken was für Sie alle stand heute eine große Herausforderung ist.

Und da bin ich hingegangen und hab sag was wäre wenn ich das ganze jetzt noch mal im Hinblick auf einen.

Nicht live Kurs evaluiere und es hat dann die ganzen anderen Kurse bei uns angestoßen . Das Coronavirus war für uns erstmal ein kleiner Schock.

Aus der Not mussten wir quasi etwas Neues machen.

Aber haben das dann genutzt und systematisch drüber nachzudenken wie wir unser gesamtes Geschäftsmodell hinterfragen können und neu ausrichten können und ich glaube im Hinblick auf die Zukunft,

die Veränderungen die man jetzt gesehen hat,

die werden vielleicht kurzfristig zurückgehen aber richtig zurücknehmen wird man sie nicht mehr können, ist meine Überzeugung,

was die Zukunft bringt wird sich zeigen.

Kai:

Da hat sich auch ganz ehrlich mein Bild auch gewandelt ich war da glaube ich eher so wie Tobias Meyer irgendwie mit dem „Des Volkes Scrum“ kennt vielleicht der eine oder andere das Buch wo noch so

die die Grundhaltung drin war eigentlich kannst du es kommen nur vor Ort machen und nur von dem Taskboard einem physikalischen

und jetzt irgendwie wo wir alle dazu gezwungen waren so zu arbeiten auch mein auch mein Geist es hat und auch lustige Bilder von Tobias Meyer in die Richtung zu gehen.

Das funktioniert hat tatsächlich ja auch online ziemlich gut diese remote Kollaborationen und,

das fand ich war jetzt ein schönes Beispiel was du beschrieben hast und wie ihr entsprechend den Empirismus da gelebt habt um eure Produkte anzupassen und dann noch den Leuten mitzugeben die kannst du den Remote überhaupt

sag mal sinnvolle Beziehungsarbeit machen so als Scrum Master und dafür sorgen dass auch der Funke überspringt denn oft geht’s ja auch da drum als Agilist

dass man Konzepte Ideen irgendwie verkauft und verkaufen ist ja Emotionen übertragen und wenn ich das nicht um die hinkrieg in irgendeinem Raum,

dann bleibt auch die beste das beste Modell die beste Idee einfach irgendwo stecken kommt nicht beim Team an geht nicht in die Organisation geht damit nicht in die Veränderung rein.

Jetzt mit dem geteilt du hast gerade ganz kurz ein Agile Leadership angesprochen und jetzt haben wir schon so eine Schleife gedreht über was heißt eigentlich grad so wie die Welt unterwegs ist und die Veränderungen die wir gerade alle am eigenen Leib erlebt haben wenn ich jetzt Führungskraft bin in Organisationen und möchte

Irgendwie darüber nachdenken wie könnte ich denn agiler führen.

Was sollte da irgendwie auf meiner Agenda stehen womit muss ich mich auseinandersetzen was ist vielleicht anders als vorher wo ich vielleicht auch geführt habe vielleicht eher klassisch orientiert was macht so ein agile Leader eigentlich aus?

Sohrab:

Ich würde da auch erst mal nen Schritt zurückgehen mit je mehr Führungskräften ich arbeite.

Merke ich desto mehr dass die meisten Führungskräfte gar nicht bewusst führen. Was meine ich damit?

Selbst wenn sie an der Business School oder was auch immer waren dann haben Sie beispielsweise einen Master in Business Administration gemacht.

Das heißt ihr nicht dass ich als Führungskraft wirken kann ich habe gelernt ein bestehendes Geschäftsmodell zu managen.

Ich habe nicht unbedingt gelernt ein Individuum geschweige denn ein Team geschweige denn eine Organisation systematisch zu führen,

in meinen Scrum Master Kurse meinen Agile Leader Kursen stelle ständig immer die Frage wer von euch nutzt systematische Wege ein Team zu entwickeln.

Und die meisten heben die Hand gar nicht und die paar, die die Hand heben bringen dann so Sachen wie ja wir machen mal Teambuilding.

Ist ja kein systematischer Weg. Aber selbst wenn es das wäre wäre die Frage wie machst du denn Teambuilding.

Und meistens holen sie sich da immer extern irgendjemand dazu der dann mit dem Team irgendwie paar Übungen macht und dann vielleicht ein gemeinsames Abendessen.

Aber wenn man über systematische Teamentwicklung geschweige denn Organisationsentwicklung spricht.

Da sind die meisten Führungskräfte nicht alle die meisten sehr sehr dünn aufgestellt.

Und da fängt schon an also ich glaube er Agile Leadership oder das was ich versuche den Leuten mitzugeben ist erstmal ein Bewusstsein dafür zu schaffen,

dass ich wesentlich systematischer wesentlich bewusster professioneller auch führen muss und dazu muss ich ein gewisses Skillset aufbauen.

Für mich ist leadership management ich sehe das gar nicht so den ganz großen Unterschied ich weiß da kann man sehr große philosophische Diskussion zu führen, ist tatsächlich eine Profession.

Und jede Profession, ne, ich komme aus dem Medizinbereich das ist der ganz klare Profession mit einem ganz klaren Ausbildungspfad, Studium und anschließend Facharztausbildung.

Diese Form der Ausbildung gibt es in der Führung nicht,

Stand heute gibt es die einfach nicht es gibt einzelne Unternehmen die haben einzelne Curricula für sich intern zusammengestellt mal besser mal weniger gut.

Aber die meisten Führungskräfte so wie ich sie wahrnehme so wie ich sie sehe.

Haben das nicht und es gibt erstmal für mich das Bewusstsein dafür zu schärfen ok ich habe noch ganz ganz viel zu lernen.

Und wenn ich als Führungskraft Wirken möchte dann muss ich das Lernen genauso wie ein Basketball Spieler Basketball lernt von der Pike auf.

Und dann kann man hingehen und sich anschauen okay jetzt du hast das Thema Agile Leadership angesprochen,

hängt natürlich sehr stark damit zusammen wie führe ich in der VUCA Welt das Thema hatten wir vorhin auch schon und vor allem wie führe ich wenn meine Teams,

mehr und mehr hoffentlich self-managed self-organized wie auch immer agieren und was bedeutet das für mich wo kann ich denn als Führungskraft noch wirken.

Und nachdem man das initiale Bewusstsein für professionelles Führen geschaffen hat kann man dann hingehen und im nächsten Schritt über situatives Führen sprechen.

Und den Leuten konkrete Tipps und Tricks mit an die Hand geben was man in einem one-on-one meeting machen kann was man in einem Team Meeting machen kann wie man sauber eine Strategie entwickelt,

wo der Fokus einer Führungskraft liegen sollte im Vergleich zu den Leuten im Team,

die quasi die tagtägliche Arbeit machen . Jeff Bezos sagt immer die Führungskraft ist 3 Jahre in der Zukunft,

du kannst von den Teams nicht erwarten im Alltag zu sein und gleichzeitig in der Zukunft zu sein das sind immer sehr schwierige Dinge diese Balance dazu finden da kann die Führungskraft definitiv mit wirken,

Es gibt so viele Dinge die eine Führungskraft machen kann.

Aber das erste was gemacht werden muss ist das Bewusstsein dafür zu kreieren Führung ist eine Profession und wie bei jeder anderen Professionen muss ich das von der Pike auf lernen und üben,

weil ohne üben werde ich auch nicht wirklich gut da drin.

Kai:

Jetzt ist es ja wir arbeiten beide viel mit Scrum und hast gesagt da sind die Führungskraft 3 Jahre in der Zukunft vorausdenken.

Da bin ich ja irgendwie direkt beim Product Owner in so einem agilen Team der sollte diesen strategischen Blick haben. Wie siehst du das Verhältnis zwischen den,

Agile Leaderr und so einen Product Owner, oder weil wenn du sagst es gibt ein Ausbildungspfad zum Product Owner für den ham wir ja nen Ausbildungspfad, der kann sich da ganz viele Modelle Story Mapping und so weiter alles drauf ziehen um eben diese Art der Führung auch über ein

Produktziel entsprechend das hinzubekommen.

Wie ist die Relation zwischen jetzt irgendwie einem Manager in einer Organisation und diesen agilen Teams sind, denn die sollten sich doch eigentlich selber managen brauchst ihn dann noch?

Sohrab:

Kommt die Frage auf so ein bisschen sarkastisch

Ich glaube hier gibts wieder multiple Dimensionen zu betrachten Grundsätzlich bin ich bei dir aus meiner Sicht ich unterrichte auch um einen Product Owner als der CEO des Produktes.

Und es gibt dann noch mal Unterschiede zwischen Produkten die klein sind, die beispielsweise mit einem Team entwickelt werden können häufig in Startups ist das Initial der Fall.

Da hat man ja auch häufig die Situation, dass der Gründer der Geschäftsführer des Startups auch der Product Owner defacto an der Stelle ist,

und dann gibt’s noch mal unterschied in dem Moment wo Produkte größer werden beispielsweise ein Automobil und ich habe regelmäßig Leute von der Firma Vorwerk bei mir im Kurs die an dem Thermomix arbeiten das ist ja

kein Produkt was von einem einzelnen Team entwickelt wird.

Und ja auch dort je nachdem welche Skalierungs Variante übernimmt ich bin ganz großer Freund davon dass immer noch einen Product Owner irgendwie gibt dir das Gesamtprodukt Überblick.

Stellt sich dann bei größeren Unternehmen die Frage wie passt beispielsweise dieses Produkt in unser gesamtes Portfolio.

Nimm mal als Beispiel das Unternehmen Apple bei Apple gibt’s Macs

dann gibt’s MacBooks aber Desktop und Notebooks dann gibt’s die Apple watch dann gibt’s das iPhone dann gibt’s das iPad , dann gibt’s verschiedene Varianten davon – jedes Produkt davon könnte theoretisch ich weiß nicht ob es einen eigenen Product Owner haben,

Aber dass wiederum diese Produkte untereinander zusammen kommen und ein sehr schönes Ökosystem kreieren.

Das muss ja auch gedacht werden, das passiert ja nicht von selbst das erstmal könnte dann einen Ecosystem Owner haben und jetzt gibt es für Führungskräfte verschiedenste Bereiche wo sie wirken können

ich glaube oder ich mache zu mich selber häufig die Unterscheidung zwischen Führungskräften die primär,

im Produkt bleiben oder sie dann Product Owner sind oder Product Leader sind ich die Terminologie da wollen wir uns gar nicht um die zu lange drüber unterhalten aber

es gibt auch neben der täglichen Product Owner Rolle die doch der operativ sein kann je nachdem wie groß das Produkt ist aus meiner Sicht gerade in größeren Unternehmen noch mal so eine Product Leader Rolle

, die bringt zum einen Produktkompetenz mit,

zum anderen aber auch konkrete Führungsfähigkeit nämlich wie entwickel ich beispielsweise als product Leader,

die einzelnen Product Owner, wie vermisse ich an sie

Die Fähigkeiten bessere Product Owner zu sein ,wie bringe ich die wieder um zusammen dass die gemeinschaftliche Entscheidungen treffen können weil das muss ja irgendwie gemacht werden das ist die eine Ebene in der Führungskräfte unterwegs sein können aus meiner Sicht.

Die andere Ebene ist jetzt.

Die nicht Produkt Ebene sondern die Organisationsebenen man könnte das als ne skalierte Form eines Scrum Masters bezeichnen.

Wer sorgt dafür, dass aus Prozesssicht aus Kollaboration Sicht aus Kommunikation sich das Unternehmen sinnvoll funktioniert.

Wer sorgt dafür dass die Organisation das Unternehmen sich immer weiterentwickelt nicht auf der produktiven sollen auf der Struktur eben.

Dass all diese organisatorischen impediments aus dem Weg geräumt werden dass die Leute entsprechend ausgebildet werden bessere Führungskräfte werden das ist ein.

Sorry das ist ein anderer Pfad auf dem noch mal Führungskräfte unterwegs sein können, also ich habe nächste Woche interessanterweise Kai bin ich auf einer Konferenz als Keynote-Speaker.

Mit dabei und das Thema meiner Session sind 7 wertvolle Dinge die eine Führungskraft machen kann wenn sie selbst managed oder self-organized Teams hat.

Oder werde ich dass ich auch viele dieser Dinge noch mal etwas detaillierter eingehen aber es gibt eine Unmenge an Themen die gemacht werden können.

Selbst wenn die Organisation schon ein gewisses Zielbild erreicht hat, aber vorher muss man die Organisation wenn es überhaupt so Zielbild gibt,

überhaupt mal in Richtung dieses Ziel bildest führen und auch das erfordert unheimlich viel Leadership von den Leuten die in der Organisation sind oder zukünftig eben als Führungskraft in einer Organisation reinkommen.

Kai:

Ich habe einen morgen noch so einen Twitter Chat gesehen zwischen dir und Alex Osterwalder du bist ja auch Strategizer Coach wie ich gesehen habe.

Und was ist so diese da gibt’s ja ein ganzes Ökosystem da ja auch mal den Keynote Vortrag vom Alex Osterwalder  aufm Scrum gathering dazu gesehen der den ich sehr inspirierend fand.

Da ist ja nochmal so ein ganzes Ökosystem aus wie denkt man über Geschäftsmodelle nach wie kann man Produkte irgendwie anders an den Markt irgendwie bringen,

für wen von diesen Leader Figuren ist das ein hilfreicher Baukasten, wo arbeitest du mit Kunden in diesen Systemen,

Ist das jetzt eher so ein Product Owner Thema oder ist das eher so für dich damit man die die am System oder an dieser großen Produktphilosophie arbeiten,

für wen nützt sowas was sich damit zu beschäftigen und.

Sohrab: Ein Strategizer hat ja mittlerweile ein ganzes Portfolio an Tools.

Ich habe dazu noch gar nicht mit Alex so gesprochen das hat ich spreche hier nicht für strategizer ich spreche aus meiner eigenen Perspektive und wie ich diese tools wiederum nutze alles was mit.

Biggest model canvas proposition Canvas und so weiter zu tun hat sind Dinge die ich auch in meinem Product Owner Schulungen vermittel.

Und gerade wenn dann jemand noch weiter nach oben geht auf der Produkt Schiene Richtung Product Leadership würde dass Marty Cagan beispielsweise bezeichnen sind das aus meiner Sicht relevante Tools.

Weil man als Product Owner fundamental ein Produkt durch denken muss und das Geschäftsmodell drumherum mit aufbauen muss bedenken muss aber doch viele Elemente,

aus der Konzipierung eines solchen Geschäftsmodells sich natürlich wiederum im Product Backlog wiederfinden sollten, die ja, das wissen wir alle von einem Product Owner verwaltet gemanagt und entsprechend entwickelt und weiterentwickelt.

Dann hat aber ein Strategizer auch beispielsweise ganz andere Tools im Portfolio da kommt das Thema Culture Map beispielsweise mit hinzu,

oder die Tools die letzten Buch von Stefano Mastrogiacomo drin waren high-impact tools for teams, wie beziehen sich alle vielmehr auf Teamentwicklung Organisationsentwicklung also genau die andere Schiene auf der Führunggskräfte unterwegs sein könnten

In meinem Agile Leader Kurs beispielsweise nutze ich die culture map,

um die Kultur innerhalb von Amazon transparent zu machen und man kann die culture Map nicht nur nutzen um der Kultur abzubilden sondern auch systematisch über Kulturveränderung nachzudenken,

und das ist dann eben die andere Schiene.

Kai: Ich bin ziemlich neugierig du hast mit letzten Jahre für mich so von außen nen unglaublichen Drive hingelegt und.

Diese ganzen du liest sehr viel nehme ich wahr, du kniest dich irgendwie in Themen rein, du baust Kurse Kurskonzepte auf

weißt du von außen kucke hab ich so das Gefühle okay also nur so der normale Mensch hat nur 24 Stunden Zeit und dann kannst du so gewisse  Zeit konzentrieren die restliche Zeit musst du mal Familie und schlafen und so,

ich würd jetzt mal bisschen so rein reinzoomen wie organisierst du dein Leben dass du derartig effektiv bist.

Sohrab:

Mit Scrum!

Kai:

Hast du hast du so habits hast du einen wie machst du das dass du diese ganze Energie zusammen kehrst um Sachen nach vorne zu schieben du persönlich.

Sohrab:

Ein ganz großer. Für meinen Sohn und meiner Frau als auf mich war,

dass wir sehr nah an die Familie gekommen sind dann wären ursprünglich haben in München gelebt.

Und als dann unsere erste Tochter auf die Welt gekommen ist sind wir nach Köln gezogen weil meine Eltern zwischenzeitlich nach Köln gezogen waren ich bin jetzt im ursprünglichen Aachen aufgewachsen und allein meine Eltern da zu haben war ein riesiger Vorteil für uns,

weil wir wirklich echt viel Unterstützung hatten als es darum ging,

mal die Kinder von der Kita abzuholen undsoweiterundsofort auch beruflichen Verpflichtungen nachzukommen und mit jedem anderen Kind wurde das noch relevanter , dass meine Eltern noch meine Schwiegereltern sind nicht wirklich weit weg aber das ist definitiv so,

ohne das würde ich das oder so ohne diese Unterstützung würde ich das was ich in den letzten Jahren erreicht habe nicht nicht erreichen.

Das z weite ist definitiv die Fähigkeit ein Team um sich herum aufzubauen.

Ich bin ja keine One-Man-Show ich habe mittlerweile wir haben ja die Agile Academy als Plattform wo auch andere Trainer inklusive dir Kai ihre Kurse inserieren.

Und da ich will nicht sagen dann mache ich gar nichts mehr aber ich habe vor etwa zwei Jahren die product ownership davon an meine Kollegin und an die Jeanette abgegeben.

Und die ist super in das Thema rein gewachsen ich bin einmal in der Woche eine Stunde mit ihr im Sparring manchmal noch mal ad hoc etwas häufiger aber sie macht das super die beiden Entwickler bei uns im Team machen das super,

ich versuche das wirklich diese Delegation von Entscheidungsbefugnissen auch zu leben weil ich auch einfach sonst zeitlich nicht hinbekommen würde.

Und dann habe ich noch andere Leute bei mir im Team,Zelda unterstützt mich beim ganzen Thema Videos kreiern  und so weiter die Helen macht bei uns das ganze Thema Online-Marketing also ein gutes Team um sich zu haben

und die dann auch zu befähigen diese Dinge zu machen ihn auf den Schein und Befugnis zu geben ist ein anderer ganz ganz wichtiger Faktor.

Und dann spielt natürlich auch das ganze Thema Fokussierung eine Rolle ich gehe immer wieder hin und schau bewusst was sind Themen dich in Zukunft angehen möchte und schau dann auch gleichzeitig darauf welche Themen,

gebe ich dafür ab. Ein sehr also bis vor kurzem passiert ist ich habe mehr und mehr für mich entschieden oder Agile Leadership ist mein Thema.

Und das ganze Thema Online-Kurse möchte ich forcieren, der Content muss erstellt werden und so weiter dafür muss ich mit anderen Dingen aufhören, ich hab

beispielsweise aufgehört meine Public Certified Masterkurse zugeben.

Noch bei den meisten Kunden wo ich in der Vergangenheit viele in House Certified Scrum Master Kurse gegeben hab, ziehen wir mehr und mehr andere Trainer mit rein die das machen.

Das bedeutet nicht, dass mir der Kurs keinen Spaß macht aber fokussieren ,  priorisieren bedeutet auch dass man gewisse Dinge eben nicht mehr tut und das ist dann der schon ganz großer Treiber und ich würd mal sagen,

ich habe halt auch eine ganz gute Arbeitsethik also ich bin geprägt durch irgendwie Migrant zu sein dann irgendwie Medizin zu studieren dann bei Benny Company  gearbeitet so,

das sind alles Dinge die bei einem auch eine gewisse Gewohnheit entstehen lassen.

Und zu guter Letzt, ich liebe einfach das was ich tue also bin ich auch mal länger arbeite ich empfinde das ja nicht wirklich als Arbeit und gerade die Bücher die ich lese mittlerweile höre ich mehr Bücher weil ich versuche das mit,

mit Bewegung mit Sport zu kombinieren und da kann ich nicht so gut lesen aber ich kann sehr gut,

laufen oder gehen oder sogar Klimmzüge machen und nebenbei ein Hörbuch zu hören das hilft mir dann gewisse noch mal Zeit nicht ohne gewisse Optimierung.

Kai:

Danke für den Einblick

ich habe noch so ein Thema da haben wir jetzt vorher nicht drüber gesprochen vielleicht erwische ich dich da auch voll auf dem auf dem kalten Fuß ich ich nehme ich bin gerade so was wahr in der Agile Community das finde ich sehr sehr spannend oh du hast ja auch in der Agile 100 den Boris Gloger da gehabt zB,

als Sprecher Boris macht er jetzt einige Sachen in Richtung Nachhaltigkeit Jutta Eckstein die auch das Vorwort zu unserem Buch dankenswerterweise geschrieben hat viele Grüße an dieser Stelle Jutta hat beschäftigt sich viel mit diesem Thema ich merke es kommt immer mehr die Diskussion auch darüber ins Rennen

wie geht das hier mit unserem Planeten und der Wirtschaft weiter

heute morgen habe ich noch so eine Warnmeldung vom Deutschen Wetterdienst gekriegt irgendwie Extremtemperaturen zu erwarten.

Ne, wir schwitzen uns hier einen ab also ist es ja krass was sich da tut , wie weit siehst du einen Bezug zwischen irgendwie dem was wir in Agile tun können tun und dem was wir vielleicht eine Welt hinterlassen wollen die auch noch unsere Kinder und deren Kinder funktioniert.

Sohrab: Da gibt’s glaub ich viele Überschneidungen ich fange mit etwas Einfachem an.

Wir hatten vor der Pandemie die ganz klare Richtlinie für uns als Trainer die mit das Scrum Alliance assoziiert sind das Training nur dann zertifiziert sein kann wenn man das Training vor Ort liegt als Präsenzveranstaltung

und ich selber bin beispielsweise 6 7 8 mal im Jahr in die Vereinigte Arabische Emirate geflogen, hab dort Trainings gemacht und bin wieder zurück geflogen.

Jeder Flug ist schlecht für das Klima und ich habe dadurch dass wir die Möglichkeit hatten beispielsweise die Trainings Remote zu machen,

hab ich nur noch Remote Trainings gemacht ich habe auch meinen Kunden signalisiert,

auch in Zukunft werde ich nur noch Remote Trainings machen und natürlich kann die Scrum-Alliance dort ihre Regeln ändern aber ich habe für mich persönlich die Entscheidung getroffen wenn Sie die Regel ändert,

kein remote Trainings mit zulässt werde ich wahrscheinlich mit aus der Organisation austreten weil ich glaube wir haben bewiesen dass virtuelle Trainings funktionieren,

Zumindest in meinem Fall ich weiß nicht wie bei anderen ist ist das Feedback mindestens genauso gut ich wirke genauso gut,

warum sollen wir diese Umwelt chädlichen Maßnahmen auf uns nehmen.

Lass uns damit aufhören dass du es versuchen ich weiß Boris ist auch ein ganz großer Freund von der nimmt ja über all sein Fahrrad mit und fährt mit dem Zug was wir einsparen können dann Immissionen auch tatsächlich einzusparen und wenn nicht.

Anderweitig zu kompensieren aber noch besser als kompensieren ist es initial überhaupt einzusparen dass das eine. Das zweite ist glaube ich dass wir.

Sehr bewusst uns auch überlegen wir haben vorhin gesprochen, agil    bezieht sich ja nicht nur auf eine Arbeitsweis es geht darum komplett Geschäftsmodelle neu zu denken und wenn wir als Trainer als Coaches als Mitarbeiter

die Möglichkeit bekommen in Unternehmen neue Geschäftsmodelle mit zu konzipieren,

dann sollten wir auf meiner Sicht und ich will gar nicht die Moralapostel raushängen lassen neben den Dingen wie Kundenzufriedenheit und Umsatz und Rendite und so weiter.

Auch den Umweltaspekt mitberücksichtigen in der Gestaltung des Geschäftsmodells und ich würde sogar noch einen Schritt weiter hingehen wir sollten uns auch fragen ist das ethisch korrekt was wir da machen,

Weil wenn wir uns beispielsweise einige der größten Tech Plattformen anschauen ob es jetzt YouTube ist und das facebook ist ob das Twitter ist.

Die haben natürlich auch ethisch-moralisch aus meiner Sicht eine gewisse Verantwortung die Sie oder der sie häufig nicht nachkommen oder nicht schnell genug nachkommen,

und wir können glaube ich als Thought Lieder in einem gewissen Bereich oder einfach nur als guten Bürger eines Landes oder dieses Planeten,

dafür sorgen, dass die Diskussion überhaupt mal initial geführt wird und bei der Gestaltung von Geschäftsmodellen mit berücksichtigt wird.

Kai: Danke schön für den Einblick in deiner Haltung.

Ich habe in letzter Zeit öfter den Eindruck und das ist vielleicht auch irgendwie so Pandemie bedingt gewesen wir haben unglaublich wenig konsumiert in der Pandemie.

Klar, es gab auch weniger Optionen wir dann auch bewusst weggegangen von diesen Frust-  Käufen dieses neue ich habe irgendwie mir geht’s heute nicht gut also gehe ich mal online shoppen oder so was man vorher vielen den Shops irgendwie gemacht hat ne das macht der online gar nicht so viel Bock , wir habens dann einfach gelassen,

und das war für mich fand ich ein sehr heilsamer Punkt, aber um wahrzunehmen viele Spiele die wir hier spielen an Konsum in diesem Land.

Die brauchts vielleicht auch gar nicht und das ist auch im Hinblick darauf wie viel Plastik produzieren wir und was nicht alles irgendwie.

Es war mein meine Erfahrung Qualitätszeit mit meinen Kindern zu verbringen.

Und von mir ist auch das Buchen 17. Mal vorzulesen was wir alle schon kennen wenn das im richtigen Kontext passiert also an der Wiese irgendwie am Neckar.

Ist das auch gut na dann muss ich nicht noch mal was da drauf packen ich muss da nicht noch mal was kaufen und so weiter und das ist vielleicht auch so ein Ding wo ich noch mal gemerkt habe.

Ja Konsum okay na das ist ja das was wir hier ganz ganz viel machen in unserer Kultur vielleicht gibt es Optionen dazu auch da,

im Geschäftsmodell auf Nachhaltigkeiten auch zu belegen die Menge nicht getaner Produkte ist vielleicht manchmal auch essenziell so vielleicht doch mal ne Ebene drauf.

Sohrab: Absolut, oder Produkte zu kreieren die,

Ich will gar keine Unternehmen die an den Pranger stellen aber wir sehen ja häufig gerade in der Fashion-Industrie,       

Da werden Sachen gemacht mit der Absicht dass die Leute sich ja nur zwei Jahre später spätestens ablösen durch neues Produkt weil das Unternehmen muss ja immer wieder Geld verdienen.

Es gibt sehr schöne Beispiele von anderen Unternehmen beispielsweise Patagonia.

Die versuchen ihre Produkte so zu kreieren dass sie sowohl aus Design Aspekten als auch aus Qualitätsaspekten über lange Laufzeit funktionieren können.

Also Patagonia hat gar nicht das Ziel mir jedes Jahr ein neues Vlies zu verkaufen,

Sondern sie sagen, Sohrab kauf einmal ein Vlies und dann behältst du das so lange es geht wenn du es mir dann noch mal irgendwas anderes kaufen möchtest du sogar dafür dass dein bisheriges Vlies irgendwie anderweitig Verwendung findet und so weiter und sich versuchen das Ganze holistisch zu betrachten,

ähm ich glaube jetzt hast du das Thema.

Umwelt eingebracht und Nachhaltigkeit und viele Leute sagen dafür ich vielleicht gehen jetzt ein bisschen zu weiter so politisches Themen mit rein aber

wie gesagt wir können offen den verschiedensten Themen reingehen und gucken einfach umziehen wo ist das Gespräch können.

Kai: Wir sind einfach hier live in der Welt, herzliche Einladung wenn du zu guckst hier Kommentare mitmachen wenn du wenn es nicht inspiriert.

Sohrab:

Die Leute sagen ja die Art und Weise wie wir leben ist mit einem nachhaltigen Schutz unseres Planeten nicht also funktioniert nicht.

Ja das ist so es funktioniert nicht mit in der Vergangenheit haben wir gedacht in der westlichen Welt dass wenn die anderen Regionen der Welt unseren Lebensstil adaptieren.

Dass dann der Planet kaputt geht mittlerweile wissen wir.

Es braucht die anderen gar nicht selbst wenn wir so weiterleben wie wir bisher gelebt haben geht der Planet kaputt und zwar für uns alle muss bedeutet dass ich mache da wieder die Analogie zu Unternehmen.

Vielen Unternehmen irgendwann die Amsel die Einsicht.

So wie wir bisher gearbeitet haben die Kultur die wir etabliert haben trägt nicht dazu bei dass wir langfristig gegen Wettbewerber XYZ bestehen können

Es braucht eine kulturelle Transformation damit wir das Unternehmen wieder wettbewerbsfähiger werden.

Ich glaube wir brauchen ganz klar bei uns in der Gesellschaft nicht nur in Deutschland überall.

Eine kulturelle Transformation was wir eigentlich als ein lebenswertes Leben sehen. Du hast ein sehr schönes Beispiel gebracht.

Dir hat die Zeit mit deinen Kindern Ausflug Regional kurz irgendwie vor eurer Haustür vielleicht sogar auf eine Wiese an einen an Wasser.

Und ein Buch vorlesen hat dir unheimlich viel Freude gebracht ich sehe das genauso.

In der Vergangenheit dachten gleich viele Leute ich muss erst nach Thailand fliegen um Freude zu empfinden oder keine Ahnung neues Auto kaufen oder was auch immer und ich glaube gerade diejenigen von uns, die

etwas besser situiert sind etwas mehr Glück im Leben hatten etwas größere Plattform haben auf denen wir irgendwie zur Geltung kommen können wir können vielen anderen Leuten vorleben,

wie ein Leben mit viel Lebensqualität.

Aussehen kann was gleichzeitig mit Nachhaltigkeit und Umweltschutz einhergeht.

Und je mehr Leute das machen desto mehr Leute streben genau das an.

Also vor 20 Jahren und 15-20 Jahren war auf einmal das Hybridauto von Toyota der Prius,

der letzte Schrei warum , weil 3 4  Hollywood-Stars damit rum gefahren sind.

Dabei sieht das Auto blöde aus und auch nicht besonders performant aber man sieht da an der Stelle welchen Einfluss diese Influencer die heißt ja nicht umsonst so haben können auf das

auf das was die Leute begehren auf das was die Leute machen wollen und ich glaube jeder von uns kann in seinem eigenen Kreis,

diese Rolle wahrnehmen und zu sich selber wieder hinterfragen Ich will glücklich sein und jeder von uns hat ein Recht darauf.

Aber wie kann ich zu diesem Outcome kommen und gleichzeitig nicht unserem Planeten langfristig zerstören und ich glaube ich will gar nicht in für mich in Anspruch nehmen dass ich da die Antwort habe aber es zumindest eine Frage die ich mir regelmäßig Stelle auch mit meiner Frau,

und wir sehr klar überlegen was lassen wir von den Dingen die in der Vergangenheit gemacht haben,

in Zukunft sein weil wir mittlerweile besser wissen dass diese Dinge nicht mit Nachhaltigkeit und Umweltschutz vereinbar sind,

Kai:

Jetzt sind wir einmal in die ganz große Kultur Transformation eingestiegen ist davon gesprochen dass es darum geht auch wir als Land eine Kultur Transformation zu machen.

Viele die jetzt den Growth Cast hier angucken sind ja vielleicht eher in diesen kulturellen also in ihrem einzeln Verhalten vielleicht in ihrer Umgebung da aber auch viel als Kultur Transformation in Unternehmen drin,

und für die gehen wir immer unglaublich gerne ein kleines Werkzeug mit eine Idee mit wie Sie vielleicht in ihrer Organisation noch mal

etwas anders machen können als dass wir das vielleicht eh schon tun um vielleicht doch mal anderes Ergebnis zu erzeugen. Hast du noch irgend so einen kleinen Tipp Nugget was sich ein agile Coach der sich das hier anguckt sagt dass wäre irgendwie Lohnenswert, da mal rein zu gucken.

Sohrab:

Also wichtiges aus meiner Sicht immer beim Thema Kultur das ist nicht etwas was wir direkt ändern können sondern benutzen also wir gehen nicht hin und machen neues Poster unsere neue Kultur ist x und so neuen Werte sind y

Und die Leute sagen „oh yeah, neue Kultur“

Sondern es ist viel mehrr, haben Stellschraube am Hebel an den die ansetzen können und ich gehe immer von den folgenden drei Hebeln auf einmal haben die structures die Strukturen,

wie ist unsere  organisation strukturiert Beispiel so ein cross funktionales Team was end-zu-end liefern kann das soll ja die Definition von crossfunktional sein,

das ist eine strukturelle Änderung, das führt direkt zu einer kulturellen Änderung warum , weil dieses Team beispielsweise keine Abhängigkeiten mehr nach draußen hat,

und gleichzeitig wesentlich kollaborativer unterwegs sein muss weil sie wissen am Ende dieser Woche oder der zwei Wochen haben wir gemeinschaftlich in Richtung unserer Stakeholder etwas zu demonstrieren.

Strukturelle Änderungen, drüber nachdenken was können wir dort unsere Organisation machen das zweite sind die Änderungen welche Regeln können wir ändern,

welche Regeln können wir vielleicht auch komplett rausnehmen welche Regel macht keinen Sinn mehr in den meisten Unternehmen machen Regeln oder haben Regeln in dem Moment wo sie initial eingeführt wurden Sinn gemacht.

Keiner kommt hin und er stellt einfach so irgendwelche Regel.

Meistens ist etwas passiert und damit das nicht noch mal passiert ist eine Regel entstanden eine Policy entstanden.

Aber manchmal werden diese Regeln obsolet. Problem ist nur.

Wenn ich der Kontext geändert hat habe ich ihn bisher noch keinem Unternehmen gesehen dass es ein Komitee gebe oder was auch immer,

was regelmäßig hingeht und überlegt welche Regeln machen keinen Sinn mehr rechtzeitig gibt’s aber viele Leute die sich an diesen Regeln aufreiben

nur die tatsächlich von diesen Regeln quasi eingeschränkt werden nicht innovativ genug kreativ genug was auch immer agieren können,

und da macht es Sinn solche Regeln zu identifizieren

und dann beispielsweise entweder selber wenn man Führungskraft ist diese Regel aus dem Weg zu nehmen oder hinzugehen und das zu eskalieren sorry und dann wiederum bei der richtigen Person zu sein die die.

Zu guter Letzt die letzte Stellschraube sind für mich  Metriken woran messen wir Erfolg bzw Misserfolg.

Und da kann man das Unternehmen wirklich hingehen und gerade wenn es darum geht mehr Nachhaltigkeit mehr Kundenzentrierung oder was auch immer mehr Innovation Time-to-Market einzubringen diese Metriken  häufig initial mal einzuführen.

Weil du bist das wahrscheinlich kennen du kommst mit einem Unternehmen ins Gespräch und die sagen die ja wissen einfach zu langsam ok zu langsam in Hiblick auf was, ja bis unsere Produkte im Markt sind.

Okay , messt ihr denn wie langsam ihr sagt, nee ist ein Gefühl.

Okay ja dann lass uns das doch wissen wie lange brauchen wir im Schnitt dass ein Produkt in den Markt kommt, und dann können wir nämlich auch sehen

welche Veränderung oder welche Verbesserung durch all die Maßnahmen entsteht die wir dann einführen,

Structurers, policies & metrics, das sind Hebel an die man ansetzen kann wo man diverse kleine oder auch größere Experimente machen kann und daraus bedingt wiederum eine kulturelle Veränderung voranbringen kann,

Kai:

Klingt ein  bisschen so als ob manche Regeln sind so Geister Regel noch in der Organisation und die drüber hängen und dann im Prinzip die Frage, der innere

Ghostbuster ja wie kriege ich da wie kriege ich die Geister aus meiner Organisation heraus und dann nicht sich daran zu orientieren was man früher wichtig gewesen war gefällt mir,

gefällt mir wie zum Abschluss sind wir

so in der Schluss Kurve und da hätte ich noch die Frage dein Wunsch für die Zukunft von uns allen ist auch vielleicht wieder was Größeres aber du darfst dir was wünschen beim Universum was darfs sein.

Sohrab:

Ich sage es wünschen also.

Mein Unternehmen hat die hat sich die ganz klaren Mission gesetzt wir wollen die Gesellschaft nicht nur Unternehmen wir wollen die Gesellschaft produktiver,

Muss ich sagen auf Englisch an der Stelle „more productive more humane and more sustainable“ , also produktiver, humaner und nachhaltiger machen und ich hoffe dass uns mit all unseren Promotoren und Partnern da draußen das eben auch gelingt,

und das wäre mein Wunsch dass wir ja dass mehr und mehr Menschen packte ich zu einer Arbeit gehen die sie erfüllt,

wo sie Spaß haben wo sie coole Produkte bauen die wiederum impact auf die Gesellschaft haben und uns allen bei uns alle weiter bringen.

Kai:

Herzlichen Dank Sohrab dass du heute da warst im groß Kaarst und wenn du jetzt zugeschaut hast und Sohrabs weiterverfolgen willst dann darf ich dir recht herzlich

seiner online Kurse empfehlen

ich verlinke die entsprechend hier drunter und Du kannst noch weiter Eintauchen in die Art und Weise wie Sohrab diese Dinge beschreibt und genau.

Falls du auch selber in den Genuss kommen möchtest als agile Coach

Scrum Trainings zu halten und die Welt ebenfalls zu einem hoffentlich dann besseren Ort mitzugestalten in dem Sinne was für heute in diesem Interview alles gehört haben die Faktoren die wir beeinflussen können im bezug auf Produktivität Nachhaltigkeit,

uns eine lebenswerte Welt ist vielleicht so die große Klammer auch wenn sich das manchmal sehr weit weg anfühlt in unseren Unternehmen.

Dann freuen uns auch wenn du dick wirst auf unser Buch das kann man vorbestellen und wenn du bald wieder dabei bist bei unserem Agile Growth Cast.

Konflikte in Projekten – Birgit Schumacher im #AgileGrowthCast

Konflikte gehören zum Leben dazu – und trotzdem fallen sie uns nicht leicht. Das Thema wie Menschen miteinander erfolgreich sein können, beschäftigte Birgit Schumacher schon in der Spieltheorie während ihres VWL-Studiums. Anschließend lehrte sie die Praxis als Projektleiterin, Wirtschaftsmediatorin und (Agile) Coach in DAX-Konzernen und Start-Ups, dass der Umgang mit Konflikten den Unterschied im Miteinander macht. Bei ihrer Arbeit mit Teams und Führungskräften ist ihr wichtig den Blick auf die Menschen UND die sie umgebenden Systeme zu richten.

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Der #AgileGrowthCast ist ein tiefgehendes Interview, dass immer den Anspruch hat, zu inspirieren und mindestens eine spannende hilfreiche Methode oder Idee für Dich als Agilist zu vermitteln. Nimm Freitags um 11:00 Uhr live auf Youtube und LinkedIn an ihm teil und stell uns & unseren Gästen Deine Fragen!

Kai: Herzlich willkommen zum Agile Growth Cast. In unserem wöchentlichen Live-Interview welches wir auf YouTube und LinkedIn führen,

findest du immer spannende Interview Gäste rundum das Thema Agilität. Viel Spaß beim zuhören. Wenn du das Bild zum Gespräch sehen möchtest findest du es auf agilegrowth.de

und auf unserem YouTube Kanal die entsprechenden Videos,

Sprecher: Herzlich willkommen zum Agile Growth Cast, deine regelmäßige Dosis Wachstum zum Hören. Ehrlich, authentisch, agil. Von und mit den Two Agilists.

 

 

Kai: Herzlich willkommen zum Agile Growth Cast schön dass du wieder zuschaust, da sind wir schon wieder und ich hatte eine wahnsinnig

spannende Woche.

Ich hatte so einen Traum und ja, der ein oder andere mag vielleicht denken muss das in der heutigen Zeit noch sein – Ich wollte immer schon mal an so da ganz traditionellen Business-Hochschule mal hinter die Kulissen gucken.

Und diese Woche habe ich eine Vorlesung bei Harvard besuchen können und ich muss sagen auch wenn hier mein Kumpel schon bisschen meint so ja das ist wahrscheinlich auch nur alles irgendwie,

die kochen doch auch nur mit Wasser und so ich muss sagen ich war beeindruckt also wir hatten tolle Case-Studies wir haben uns ein paar Unternehmen angeguckt in kritischen Situationen

wird haben uns Unternehmen angeguckt die gerade durch die ganze Corona Pandemie ziemlich in ihrem Plänen erschüttert worden sind und durften da gemeinschaftlich als,

Gruppen von Lernenden entsprechend drüber reflektieren und eigene Vorschläge machen was wir verbessern würden und hat noch teilweise dann

mit die ursprünglichen Gründer des Unternehmens dabei und das war extrem spannend also ich bin mega dankbar für diese Erfahrung sehr sehr empfehlenswert die Harvard Executive Education unbezahlte Werbung ich fand einfach geil hat Spaß gemacht.

Insofern, schön dass du wieder zu schaust,

das ist ja eine ganz andere Seite noch mal von mir dieses unternehmerische was ich auch mal wieder fröne um auch so mit in die Product Owner Perspektive noch tiefer einzusteigen aber auch einfach

natürlich unsere eigene Firma zu entwickeln und wenn du die andere Geschäftsführerin der Agile Growth Academy gerade vermisst, nämlich Jasmine meine Frau dann ist die gerade wieder in ihrer Coaching-Ausbildung und

wir haben auch diesmal wieder einen sehr sehr spannenden Gast und ich darf heute Birgit Schumacher begrüßen und,

Birgit hat schon früh angefangen sich damit zu beschäftigen wie Menschen eigentlich,

gut zusammenarbeiten können und hat das auch so im Rahmen der Spieltheorie in ihrem Volkswirtschaftsstudium entsprechend schon gemacht,

und ist über die Laufbahn des klassischen Projekts eigentlich in Agilität reingekommen und hat darüber hinaus noch eine Ausbildung

als Mediatorin gemacht und ich glaube das Thema Konflikte brennt immer wieder ja etwa Agile Coaches, Scrummastern, unter den Nägeln und auch jeden der in Projekten arbeitet und deswegen freue ich mich,

sehr dass Birgit heute hier ist schön dass du da bist Birgit herzlich willkommen.

 

 

Birgit: Hi, vielen Dank. Ja ich freu mich auch.

 

 

Kai: Ich will direkt mal so einsteigen mit dieser Frage.

Spieltheorie Volkswirtschaftslehre ich glaub die meisten die gerade zu schauen die haben da nicht so einen großen Bezug zu magst du mal gerade so ein bisschen

ausholen was waren da Sachen die ihr euch – mir fallen gerade so Sachen ein wie Gefangenendilemma oder so aber ob das ob ihr sowas angeguckt habt oder was waren denn so Sachen die dich da im Bezug auf Konflikte und Spieltheorie damals Umtrieben haben,

 

 

Birgit: Also das Thema Konflikt hatte ich damals überhaupt noch gar nicht auf dem Schirm ja also ich.

Also es ist ein klassisches VWL-Studium gerade in Bonn ist sehr mathematisch und die Spieltheorie hat sich da so ein bisschen davon abgehoben also das ganze wird natürlich auch in mathematischen Formeln was man eben in Versuchen so versucht herauszufinden wird dann

mathematisch versucht fest zu halten.

Aber ähm ja es ist halt direkt am Menschen also da in Bonn war auch der damalige Nobelpreisträger Herr Selten hat da sein Institut und der hat dort seinen,

Spieltheorie oder seine Spiele halt auch durchgeführt das heißt  wir Studenten durften dann damals auch daran teilnehmen und

genau da wurde einfach geschaut wie sich Menschen verhalten

ja wenn man wenn man miteinander spielt und da gibt es dann unterschiedliche Strategien die Menschen einnehmen können

ja und dann schaut man sich dann an was da so passiert und genau das Gefangenendilemma ist so glaube ich das was vielleicht noch die meisten mal gehört haben also wie verhalten sich,

zwei Menschen,

dann wenn die Haftstrafen angedroht werden je nachdem ob sie aussagen oder nicht und eben nicht wissen was der andere tut das super interessante daran fand ich und finde ich immer noch ist

dass die dominante Strategie des Individuums

Eben nicht dazu führt dass du die geringste Haftstrafe bekommst sondern eher das kooperative Verhalten bringt beide weiter nur das,

das erreichst du halt erst dann wenn du paar Mal miteinander gespielt hast und Vertrauen vorher entstanden ist, also dass Du darauf vertrauen kannst dass dein Gegenüber sich wirklich so verhält dass du auch davon profitieren kannst.

Und das finde ich super spannend und das ist irgendwie mir erst so im Nachhinein also als ich mich immer mehr mit Konflikten und den ganzen Thema beschäftigt habe ich gedacht,

ah wart mal, das gabs doch auch damals schon in deinem VWL-Studium und das hat mich damals schon interessiert mir war aber gar nichts wahrscheinlich noch gar nichts gewusst warum,

mit der Zeit versteht man sich ja auch selber als Menschen dann besser und dann bei mir klick gemacht,

 

 

Kai: Und diese Erkenntnis die du daraus gezogen hast so von deinem Blick auf die Arbeitswelt und dem was du aktuell so erlebst du bist ja auch als Agile Coach unterwegs,

was bedeutet das für die Arbeitswelt dass sich Menschen so verhalten wie zeigt sich das in den Umfeldern wenn Menschen zusammenarbeiten sollen , vielleicht auch kreativ zusammen ein Produkt entwickeln möchten.

Was für mich zeigt das eben dass es wichtig ist.

Dass die Menschen die zusammenarbeiten Vertrauensverhältnis zueinander aufbauen also dass es eben nicht nur darum geht die besten Köpfe die besten Fachkräfte zusammenzubringen und dann vielleicht noch auf.

das Thema Mann Frau zu achten sondern dass ich vor allem so dieses Grundgerüst von Vertrauen da sein muss zwischen den Menschen damit damit Sie sich eben so verhalten, so

kooperativ verhalten dass für alle das Beste rauskommt dass keine Angst haben muss dass sich jemand anderes.

Vielleicht verhält dass ich einen Nachteil habe weil wir Menschen verhalten uns ja

mmer mit wir sind ja so drauf  gepolt dass wir uns so verhalten dass unser Nutzen immer höher ist als als den Aufwand oder den Schaden nehmen den wir durch unser Verhalten zeigen, ja das ist halt einfach

menschliches Verhalten und dann sollte man aus meiner Sicht,

das Umfeld dafür schaffen dass wir uns so verhalten dürfen und es aber auch darauf einzahlt.

Bis wir gemeinsam am besten die Ziele erreichen

 

Kai: Und das heißt in Isolation optimiere ich für mich selbst ja für mein Ego für mein eigenes Vorankommen

und im Kontakt und Beziehung mit den anderen spüre ich da gibt es noch etwas Größeres zu dem ich gehöre und treffe Entscheidungen die eher zum Wohl der Gruppe sind.

Ja aber ich muss vertrauen können dass ich dadurch keinen Nachteil habe, also wir sind schon also wir sind die Menschen sind halt schon auch,

Egoisten muss man so klar sagen wir schauen schon dass unser Nutzen dass wir gut bei der ganzen (unverständlich)

Aber wichtig ist ich muss Vertrauen haben.

dass ich da nicht ausgenutzt werde oder dass mir jemand anders irgendwie ein vielleicht einen auswischt oder wenn ich ehrlich bin dass ich dann jetzt.

Theoretisches Beispielprojekt oder so nah ich gebe einen Fehler zu ja ich sag okay an der Stelle habe ich was nicht richtig gemacht und die anderen nehme ich dann quasi so als,

gefundenes Fressen, daher genau deshalb deshalb ist das ganze Projekt nicht gut gelaufen.

Und dass wir dann kontraproduktiv für das Thema Vertrauen und wahrscheinlich nie wieder jemand sagen da habe ich irgendwie Mist gebaut, dann geht diese Möglichkeit des Lernens verloren. Also aus Fehlern lernen, genau.

Dann habe ich eigentlich grade Glück weil ich habe solche gerade die falsche Taste gedrückt und wir haben falsche Bildausschnitt gesehen und du warst ganz kurz weg ich habe also quasi gerade Fehler gemacht,

wenn jetzt Jasmin runter kommen würde und sagen würde „Hey Kai, was hast du denn da angestellt beim Growth Cast heute irgendwie voll das Bild irgendwie vermasselt.“

Dann habe ich Glück weil Jasmin ja als retrospektive Moderatoren diese prime directive kennt die ja sagt,

naja eher gegeben der Situation den Fähigkeiten und allem was da war gehen wir davon aus dass jeder sein Bestes versucht hat in der Situation um das Ergebnis zu erreichen.

Und damit eine Haltung einnimmt dir dieses individuelle Nachteil die du abgeschrieben hast sehr stark minimiert als eine Art von der Kultur in dem Team

deswegen wird er sie ja auch in Agilität total gerne haben so ein Raum in dem man wirklich auch äußern darf was schief gelaufen ist ohne befürchten zu müssen,

dass das große Schuld verschieben anfängt,

Und wenn es dann anfängt wir in der Rolle des Moderators der entsprechend dazwischengrätschen kann und den Fokus darauf legt dass wir das wertvolle suchen der mich davon ausgehend es hat für alle jeder hat sein Bestes probiert, lass uns hingucken,

also wie Jasmine immer sagt, dem Problem der Lösung ist es egal was das Problem ist.

So ein bisschen Wertschätzung fürs Problem ok man braucht Raum und sich Luft zu machen aber schlussendlich.

ne, wie lange willst du da zumindest in den menschlichen Faktor drin rumwühlen um dann dahin zu kommen eigentlich etwas besser zu machen innerhalb deines Teams.

 

 

Birgit: Also mir hilft da immer der Gedanke, dass ich davon ausgehe dass ich würde behaupten 99,9% von uns allen morgens nicht zur Arbeit gehen mit der Absicht irgendwas schlecht zu machen, also das kann ich mir garnicht vorstellen,

genauso auch keiner glaube ich habe eine Absicht einen Kollegen zu schaden, also das ist.

Wenn irgendwie was nicht so ganz rund läuft oder sich man oder oder man sich über jemand anderen ärgert dass man eigentlich davon ausgehen dass der andere irgendwie das hat er gemacht.

Weil er irgendwie einen persönlichen Grund hatte, vielleicht hatte er echt Angst oder was anderes ja also eben aus dem Grund weil er sein nutzten halt.

Ja maximieren möchte und jetzt mal böse zu formulieren aber.

Angst zu vermeiden ist halt das ist halt ganz natürliches Verhalten, also dann verhalten wir uns manchmal so dann gegenüber,

weil ich irgendwie es irgendwie doof ankommt, aber sagt nie was hat oder es hat ja selten was mit einem selber zu tun, wenn der andere irgendetwas tut, was mich

aufregt oder so dann hat das meistens nichts mit mir direkt zu tun sondern mit meinem Gegenüber, aber das ist natürlich super schwierig in der Situation, aso das kenne ich ja auch von mir selber, ich rege mich ja auch über Menschen auf, und äh genau.

 

 

Kai: Da stehen wir da wir zwei Sozialromantiker mit dem Menschenbild dass die Menschen doch alle irgendwie das Gute zumindest versuchen auf dem wenn ich immer verstehen warum oder das irgendwie getriggert werden durch irgendwas was dann da abgeht.

Und du hast mir vorher in den Antworten habe ich mir angeguckt und wir schicken ihr vor immer so ein kleinen Fragebogen andere Gäste und.

Da sagt er zu 2015 da für dich so ein so ein Weichen-Stell-Jahr da sind direkt und wie mehrere Sachen für dich passiert das eine war die Veränderung in die Selbständigkeit hinaus,

dann Geburt des ersten Kindes klar ist auch immer irgendwie nen riesen Transformator bringt noch mal alle Werte irgendwie der Paarbeziehung irgendwie komplett durch den Mixer gefühlt,

unser und dann noch eine Wirtschaftsmediatoren Ausbildung. Wie hast du dieses Jahr gemeistert das klingt irgendwie abenteuerlich.

 

 

Birgit: Gute Frage, zum einen weil ich eine großartige Frau an meiner Seite hab, das ist doch ein ganz wichtiger Faktor weil ja mit dem erst nicht vor allen gefordert weil ich habe es mir.

Viel also viel einfacher vorgestellt meine Vorstellung war,

wir liegen eigentlich nur zusammen auf der Couch und kuscheln, es kam irgendwie anders, es war mehr ich musste das Kind rumtragen und die Nächte waren sehr kurz,

und daneben hat aber gerade diese Ausbildung zur Mediatorin.

Da auch ein ganz herzlichen und lieben Gruß an Susanne Fest und noch mal ein dickes Danke schön weil dort habe ich meine Ausbildung gemacht.

Das war das kam auch zur richtigen Zeit ja, weil ich durch diese Ausbildung mich noch mal viel besser verstanden habe ja also wenn man so eine Ausbildung zur Mediatorin, so habe ich es auf jeden Fall erlebt,

da reflektiert man auch sehr viel sein eigenes Konfliktverhalten und das kann nicht

schaden wenn man das erste Kind bekommt und die Beziehung dadurch natürlich auch stückweise belastet weil so eine Nacht mit wenig Schlaf zehrt an den Nerven

also dahingehend hat es mich ja ganz ganzes Stück weiter gebracht.

Und beruflich ich genau euch bin ich hatte mich kurz vorher selbständig gemacht bzw ich war halt vorher im Angestelltenverhältnis.

Und hab als letztes also klassisches Wasserfall Projektmanagement gemacht.

So immer als Schnittstelle zwischen dem Finanz und dem IT Bereich und da habe ich halt immer gemerkt dass oder zunehmend gemerkt, dass

Ein wichtiger Baustein für erfolgreiche Projekte eben auch da wieder das Miteinander ist nachher so wie die Menschen miteinander arbeiten.

Und das bei ihm auch viele Konflikte gab die nicht gelöst wurden und das war ebenso dieser Gedanke warum ich diese diese Ausbildung gemacht habe.

Und als ich dann in der Ausbildung steckte habe ich gedacht.

Dieses Tool der Mediation das muss man doch irgendwie ins Projektmanagement so rein bringen so aber,

Aber wie und mmh, aber so bin ich dann irgendwie

In das agile arbeiten und das agile Projektmanagement gekomm und da ist ja Google ein großer Schatz,hab mich da so durchgegooglet und jetzt bin ich glaub ich da, wo ich

glaube ich ganz gut aufgehoben bin,

wo ich halt als Scrummasterin wenn ich Teams begleite oder als Agile Coach wenn ich dabei unterstütze diese Agile Transformation ins Laufen zu bekommen

Habe ich da halt mit der Mediation ein ganz tolles Werkzeug an die Hand bekommen.

 

Kai: Ich würde fast sagen zwei Menschen heißt zwangsläufig irgendwann Konflikt,

zumindest wenn man irgendwie miteinander irgendwas erreichen oder irgendwo gemeinschaftliche Kontaktpunkte immer mal wieder hat irgendwann gibt’s den Konflikt das heißt die sind ja eigentlich normal was hält uns denn jetzt davon ab dass wir diese Konflikte sauber lösen.

 

Birgit: Ich glaub das zuhören, dass wir zu wenig zuhören

Es kennt glaub ich jeder, dass man geht mir auch so wenn ich mich mit meiner Partnerin streite dann höre ich ja.

Nicht zu um sie zu verstehen was da wirklich los ist sondern ich höre zu um zu antworten mich zu rechtfertigen um ihr vielleicht sogar noch,

einen mitzugeben um ihr klar zu machen wo Sie gerade in Ihrer Argumentationskette falsch liegt ja dass das verbessert das ganz natürlich nicht und.

Ich glaube wenn wir mehr zuhören würden um unser Gegenüber wirklich verstehen zu wollen also wären wir mit einer Absicht in ein Gespräch gehen.

Wirklich zu verstehen was der andere meint dass das alleine würde schon ganz viel ändern und weniger darauf beharren wir richtig liegen.

 

Kai: Ich finde das von dem Herrn Schulz von Thun ja ein bisschen unfair der hat er mit seinem da vier-ohren-modell wo man aus verschiedenen Richtungen quasi immer was

hört oder interpretieren kann, ich habe nur zwei also das biologisch fehlen mir da irgendwie zwei.

Um das irgendwie so hinzukriegen dass ich dann da irgendwie in Sach und Appell Ohr und weiß sie das die ganze Zeit,

zusammen kriegt und ich habe über die ich habe die Weihnachtsferien habe ich ein Buch gelesen „Mein Zeit“ hieß das da ging es um.

Ja eigentlich so die die Neurowissenschaften im Bezug auf die hat er angewendet als Instrument zur Psychotherapie eigentlich.

Und was war denn da noch mal so klar geworden ist diese Verbindung zwischen unserem limbischen System und den präfrontalen Cortex das ist ja was was immer mal wieder auch,

ja entweder gar nicht so stark ausgeprägt ist oder mal wieder so bisschen Vernetzung braucht um da nicht so dieses Menschen Tier zurückzufallen also dieses völlig emotionale was du gerade beschrieben hast wo ich einfach den anderen klarmachen will ey ich,

ja ich bin ja der Stärkere und ich beweise dir das jetzt auch so in diese Nummer die dann eigentlich.

Dieses reflektive denken wofür wir einen präfrontale-cortex hätten auch komplett abschalten kann also wenn wir in diesem Affekt  sind oder gerade mit meine Kinder sind ja meisterschaftich da drin da diese Knöpfe zu drücken wo man selber denkt so wie hast du denn da ich jetzt in mein,

in mein limbisches System rein gehackt, ja, da ich komme da gar nicht mehr weiter als,

und übrigens noch nicht mal auf meine ratio das ist jetzt witzig an sohn Kinderserien für so ganz kleine Kinder so weiß ich nicht Shaun das Schaf hat er noch nicht mal irgendwie Text drin und trotzdem lachen die sich da kringelig und du siehst eigentlich nur so bisschen was an,

Bewegung Gestik Habitus oder so und das funktioniert und das ist ja mehr wie zum Steinzeitmenschen sprechen damit so ein Kleinkind na das ist ja Wahnsinn und.

Und irgendwie haben diese Ebenen aber die sind nicht zwangsläufig gekoppelt miteinander und wir verlieren regelmäßig den Zugang dazu wie du sagst dem anderen zuzuhören und da zu sein wo der dann ist.

Ist ja irgendwie schlecht gemacht von der Natur oder,

 

Birgit: Weiß nicht, vielleicht hat es ja Gründe irgendwie, aber jetzt denk ich laut, wo wir herkommen, also früher stelle ich mir vor wenn wir einen Löwen vor uns stehen hatten,

wars vielleicht ganz gut dass es gar nicht so drüber nachgedacht hatte dass mich der Löwe jetzt fressen kann oder nicht, hätte ich dann erst gehandelt, wäre ich schon

längst tot und dass da irgendwie die Gefühle also direkt so okay Angst Flucht ich hau hier schnell ab,  ich denke gar nicht nach

dafür wars vielleicht gut und.

Jetzt nicht heutigen Zeit brauchen wir das vielleicht weniger das Reflexartige oder kann das sein vielleicht auch manchmal hindern aber.

Also ich finde das so spannend dass man manchmal einfach dass das Hirn so ausschaltet man sich ja so wie.

Entweder noch ein kleines Kind verhält, wo das Hirn ja noch nicht diese Reifung hat.

Dass der Verstand da mal dazwischen gehen kann.

 

Kai: Ja guter Punkt. Also diese Überlebensmechanismus und vielleicht haben wir einfach.

Das Glück mittlerweile hier in Europa in Deutschland die Situation zu haben dass wir eben diesen,

Modus des Überlebenskampf Halt und wir gar nicht mehr so häufig anschmeißen müssen, der aktiviert sich dann immer mal von alleine irgendwie im Gespräch wenn man irgendwie merkt ich werde hier bedroht in meinem Status will ich werde hier bedroht in meinem vorankommen,

und das passiert natürlich schon auch in der Arbeitswelt und.

Jetzt gibt’s ja so eine Kante von Konflikt wo ich als Scrummaster vielleicht auch sage, oh, da da weiß ich jetzt nicht ob ich das irgendwie in die Finger nehmen sollte,

hast du für dich so einen Schwellenwert ableiten können wo du sagst ab dem Niveau,

bin ich vielleicht sogar selber in dem Team dann zu befangen um das noch irgendwie mediativ zu lösen oder ab wann sollten SCRUMMASTER so ein Ding vielleicht auch aus der Hand geben,

weil eigentlich ist er Konflikt Behebung schon auch Mittel zu high performance Teams und somit schon auch auf der Agenda von uns als etwa Agie Coach und SCRUMMASTER oder.

Also wenn wir uns dem Thema erstmal theoretisch nähern, da gibt es diese diese diese Eskalationsstufen nach Glasl ja also da sagt er genau es gibt so 9 Stufen, die 9te Stufe ist so

gemeinsam in den Abgrund das bedeutet nichts anderes als Krieg.

Und davor ähm gibt es so dreierblöcke sage ich jetzt mal so einen ersten ersten drei,

konfliktstufen das kriegen die Menschen ganz gut auch alleine hin und danach ist guten Moderator Mediator ausgebildet ist dazu Hilfe zu nehmen und,

ab der  Stufe 7 sagt man aber eigentlich und Stufe 7 macht sich,

dadurch bemerkbar dass es dann eigentlich schon gar nicht mehr um Lösungsfindung geht ne also das man eigentlich den anderen nur noch schaden möchte,

wenn man das spürt, dann dann hat man auch als Mediator wenig Chancen sollten sollte da vielleicht die Finger von lassen.

Das ist mir Gott sei Dank im Beruf noch nicht begegnet also dass wirklich nur noch darum ging dem anderen zu schaden also was ich mitbekommen habe.

Bin ich eher in diese persönlichen Ängste genau dazu geführt haben.

Menschen in Konflikt gekommen sind ja.

 

Kai: Ich erinnere mich an diesen Film der Rosenkrieg das ist ja glaube ich

eine Verfilmung von diesem GLASL Modell gewesen ganz spektakulär wie man so mitfühlen kann wie das dann so immer den Treppenstufe abwärts geht und ich glaube das ist ja auch so eine Idee dieses Modells entsprechend das,

aber das ist so es gibt anscheinend in uns Menschen so eine Art automatisch.

Abwärts wirkende Kraft ich habe das Gefühl dass KONFLIKTE die eskalieren quasi also irgendwas,

in uns sehnt sich fast da nach dem anderen wird er noch eins auszuwischen wenn das sozusagen in die Dynamik reinkommt und deswegen geht sie automatisch abwärts auf dieser Treppe in Richtung gemeinsamer Vernichtung wenn nicht irgendjemand zwischendurch.

Die Kraft aufbringt irgendeine Form von Intervention reinzubringen und die kann auch sein dann dem Mediator dazu zu ziehen oder den SCRUMMASTER in Raum zu bringen.

Damit jemand irgendwie ja eine Art von Raum aufspannt wo was anderes passiert und das wird mich jetzt mal inhaltlich interessieren wie was ist denn das was man als Mediator an der Stelle.

tun kann und vielleicht doch anders macht als jemand der sich darum nicht ausgebildet hat.

Ist meine größte Erkenntnis eine Ausbildung war dass das eben nicht irgendwie nur.

Besondere Worte sind sondern Mediation oder der das ist ein Prozess tatsächlich also sehr strukturierter Prozess.

Wie man da ran geht und genau diese Mischung aus Struktur gerade am Anfang dort wo also wenn man sich vorstellt,

Menschen sind im Konflikt das heißt sie sind emotional aufgewühlt die brauchen vor allem erst mal Sicherheit ja also am Anfang führt man sehr stark als Mediator durch den Prozess ja also dass man wirklich

Leitplanken gibt uns dadurch.

Das ist auch ganz wichtig am Anfang im Raum, okay da passiert mir nichts,

Das ist vor allem auch mit der herausforderndste. Gerade ganz am Anfang und.

Dann macht man mehr und mehr den Raum auch damit die Themen angesprochen werden können.

Und dann ist man im besten Fall eigentlich nur noch dazu da um die Menschen zu unterstützen,

in sich selber reinzuschauen ja also zu gucken okay warum was macht mich denn dir eigentlich Mann ich ja das habe ich früher auch schon

ich bin in Schule aber dieses Ich und Du Botschaften das ist ja so der Klassiker, dass wir die Konfliktparteien dazu bringen wegzukommen von den Du-Botschaften

Viel mehr hin zu sich selber zu gucken ob okay, ich erkläre dir jetzt warum ich das eigentlich so sauer macht dein Verhalten, ja, also warum werde ich jedesmal so getriggert,

weil mich mein Kollege vielleicht nicht in der E-Mail CC nimmst ja erstmal was total Banane,

es kann halt und die Menschen halt alle total unterschiedlich das eine würde,

mit den einen weniger triggern und daher ist es halt so eine individuelle Arbeit mit sich selber. Das ist aber so auch das schöne an

gelösten Konfliktenm dass die Menschen dabei wenn Sie diesen Prozess gehen.

Die lösen nicht nur ihren Konflikt sondern sie lernen sich auf diesem Weg auch noch ein ganzes Stück besser kennen sie sich selber aber auch den anderen.

Wenn es gelingt, dass da eben auch  Vertrauen geschaffen wird, dass man sich auch verletzlich zeigt, das gehört natürlich schon mit dazu aber dazu bin ich zu.

Das ist bei der E-Mail die ich nicht in CC bekommen habe bei mir vielleicht um Thema geht wie ich fühle mich nicht gesehen für mich nicht wichtig für das Team.

also das zuzugeben kann schon schwierig sein aber wenn das rauskommt wenn ich dann sagen kann.

Jedes Mal wenn ich da mit rein genommen wird in deinen Verteiler habe ich das Gefühl dass ich überhaupt nicht wichtig bin

Für die Arbeit im Team für dich da kann er andere ganz anders reagieren,

wir sind ja alles empathische Leute und dann kann der andere vielleicht sogar direkt ins Herz im besten Fall und der andere sieht den Schmerz und kann so auch sehr empathisch reagieren und kann sagen, ah okay

Okay das verstehe ich und dann fängt er wahrscheinlich auch er an von sich zu erzählen macht er das eigentlich.

Muss ich dann eben auch erklären und das ist halt also.

Wenn man  schafft oder wenn man da dabei sein darf dass Menschen sich so öffnen das ist wunderbar als was schöneres gibt es eigentlich gar nicht weil das ist irgendwie,

bei allem antreibt, ich bin ich ich mag es Menschen kennenzulernen ja. Also das innerste von denen, diesen Diamanten, diesen Schatz den jeder in sich trägt, das finde ich super spannend und das ist halt in so einem Mediationsprozess

wunderbar möglich.

 

Kai: Dass ich halt an du fällt mit der gerade einen von Martin Buber Zitat das heißt eine Art von Raum aufzuspannen das grundlegende Vertrauen dahin zu bringen dass eben das.

Ja dass ich der Menschen an dem du das Gegenüber sein kann weil man eben versteht ach der hat gar keine böse Absicht wenn er das so tut sondern ich fühle mich zwar getriggert ich fühle mich irgendwie ich werde darüber wütend aber das ist eigentlich meine eigene Baustelle

dass ich da so drauf reagiere und der andere lernt vielleicht okay wenn ich da jetzt nicht jedes Mal in die Baustelle rein schlagen will in die Kerbe, dann,

mache ich das gleich doch einfach mal anders an der Stelle und hole denjenigen in der Beziehung dann noch und damit entsteht dann was was nachher ganzer ist als vorher habe ich so bisschen raus gehört noch etwas was,

irgendwie die Menschen auch entwickelt hat so eine gewisse Art und Weise.

 

Birgit: Ja man geht ja auch so häufig von sich selber aus ne also in solchen Konflikt, selbst wenn wir jetzt bei diesem banalen E-Mail-Beispiel bleiben

dann geh ich da halt zu dem Kollegen hin und sag halt, dass ich da sehr gerne rein möchte aber,

wir sind da ja alle unterschiedlich, wir haben alle eine andere Kindheit alles andere Themen erlebt in der Schulzeit und so weiter ja,

das können halt auch ganz tiefe Themen sein, die durch  so eine banale Sachen einfach hochkommen und.

Das hat aber herum dass dass das kommt dann halt automatisch auch so in die Arbeitswelt na also unser persönliches privates wirkt sich natürlich auch auf die Arbeit aus daher sage ich ja auch.

wir können auch gar nicht diese zwei Rollen noch einnehmen ich bin die private Birgit und bin die berufliche Birgit, das funktioniert nicht. Im Job triggern mich genau dieselben Themen wie zu Hause.

 

 

Kai: Und mittlerweile ist ja der Job im zu Hause wenn es bei uns irgendwie war das beruflich ich gar nicht anziehen ne.

Ich bin bisschen neugierig, es ist vielleicht auch eine sehr private Frage, weil du hast jetzt irgendwie über dich viele bei in Konflikt nachgedacht wie bist du denn in Konflikt.

 

Birgit: Oh, da müsste ich wahrscheinlich Tina, meine Frau mal fragen. Die kann das wahrscheinlich besser.

Wie bin ich im Konflikt, ich überlege jetzt mal was sie mir immer vorwirft. Die wirft mir vor, dass ich von oben herab wirke, sehr belehrend wohl.

Ich bin aber eher ruhig und das macht sie dann besonders wütend.

Das Gute ist mittlerweile bei uns beiden wir brauchen dann unsere Grummelphase, also jeder geht dann am besten so in sein Zimmer oder spazieren, oder was immer man da auch machen kann

Und dann gucke ich schon so nah was ist das eigentlich warum macht mich das jetzt sauer und in Job auch also klar auch da gibt es Situationen.

Wo ich Dinge mitbekomme die mich ärgern und dann schaue ich warum das so ist.

Und im besten Fall kläre ich das dann auch im Job mit der Person.

Direkt, also dass ich in der jetzigen Zeit dann eben  Anrufe und von mir spreche, und da habe ich auch.

Aber das ist mir halt auch total wichtig ist also ich brauche dieses Bedürfnis nach Beziehung ist bei mir sehr ausgeprägt, mir ist es auch im Job total wichtig eine sehr, vertrauliche Atmosphäre schaffe

sodass ich auch das Gefühl hab dass ich mich privat zeigen kann.

soDass ich dann auch sehr persönlich von mir erzählen kann wie das auf mich gewirkt hat und was es mit mir gemacht hat. Und dann mache ich eigentlich auch ganz gute Erfahrungen, weil

Wenn ich mich öffne ich auf der anderes dann ja auch viel eher dazu bereit, von sich zu erzählen,

Und dann ist das wieder so eine Chance sich noch mal besser kennenzulernen dann sind wir genau bei dem Thema was ich ja so schön finde also ich liebe ja auch eins zu eins Gespräch wie das jetzt.

Zugegeben, weil ich weiß dass es aufgezeichnet wird, bin ich nicht ganz so entspannt als wenn wir uns  einfach so unterhalten würden aber ich mag das halt total gerne.

 

 

Kai: Ich genieße das auch immer sehr und ich ich weiß noch mein erstes.

Geplantes Konflikt aufräumungs Gespräch bei einem Kunden das war eine zehn Jahre her oder so,

und ich hatte einen Konflikt mit dem Product Owner und irgendwie hat es gemenschelt und ich wollte irgendwie ansprechen ich habe zu der Zeit irgendwie so gerade so Marshall Rosenberg irgendwie GFK Gewaltfreie Kommunikation als Audiobook gehabt.

Dann habe ich mir da mal einen Satz irgendwie zusammengebastelt in Zug zum Kunden und dachte so ok ich musste das irgendwie sagen und mit selbst Offenbarung und dann so und dann habe ich da mit denen gesagt so können wir heute spazieren gehen weil war bisschen irritiert weil so ja okay und dann haben wir einfach ein bisschen miteinander geschnackt.

Dann habe ich irgendwann diesen Satz darum die rausgehauen und das war irgendwie so mega hölzern und der guckt mich so einmal so.

Hast du irgendwie was an so Persönlichkeit Ratgeber letzter Zeit gelesen und ich dann so.

Ja ich weiß das damit gerade komisch rüber aber ich mein das wirklich von Herzen was ich gerade gesagt habe.

So ab dem  Zeitpunkt konnten wir dann weiter gehen dann hat das wirklich auch irgendwie zum Guten Gespräch geführt wir haben erkannt was schiefgelaufen ist und wir haben es aufgeräumt.

Und das ist vielleicht so bisschen dass das Plädoyer GFK auch ausprobieren wenns auch irgendwie hölzern ist und wie heißt das ist also dieses nicht was hat das eigentlich mit mir zu tun und was macht das mit dem anderen diese

Steilvorlage zugeben auch mal ein bisschen Interpretationshilfe was macht das eigentlich mit mir entsprechende Stelle und ich finde dieser Vorprozess, sich vorher zu überlegen

Warum triggert mich das eigentlich und.

Das ist auch extrem wertvoll für mich gewesen also fast mir die Zugfahrt als das Gespräch würde ich sagen wo ich dann klar darüber geworden bin das ist denn das eigentlich na da sehe ich schon mal diese Parallelen zwischen dem was du gesagt hast in der Mediation eine Stelle.

 

Birgit: Also merkst du dass die dass die Zugfahrten kürzer dauern oder nur kurze Zeit brauchen damit du es von dir selber erzählen kannst, also diese Selbsterkenntnis, was ist es.

Geht das schneller oder themenabhängig s

 

Kai: Umso älter ich werde um so langsamer werde ich ne, war nur Spaß. Und ich glaube dann treffen uns auch auf dem Bogen,

da ist ja mein Wundermittel eigentlich auch einfach klassische Meditation ich merke also ich seit fünf Jahren.

Beschäftige ich mich mit dem was mein Gehirn mit den ganzen Tag erzählt dieses Jahr habe ich das noch mal wirklich auf verstärkt in Angriff genommen ich habe das Gefühl gaben so viel an äußerer Herausforderungen im Moment in unserem Leben dass das noch mal für mich auch.

Eine Wohltat geworden ist zu meditieren und in die Stille zu gehen und mir selber dabei zu lauschen dass es so das eine was ich.

Verstärkt tu, das andere ist einfach Journaling in morgens irgendwie so diesen.

Den Brei der  aus dem Kopf rauskommt einfach mal auf schreiben so klingt so abwertend aber wenn man das und das ist weitaus wichtigere verdienen die Journaling noch nicht kennen

die Intention dabei ist einfach durch einen durchfließen zulassen dass man schreibt auch was immer kommt dass es nicht so einen ich muss jetzt ein Satz schreiben also denke ich darüber nach was ich jetzt schreibe sondern ist das hätte ich eher so ein

ich mache das jetzt mal.

Und ich habe immer sie gab drei Seiten zu schreiben also egal solange bleibe ich halt dran und an dem Morgen dann wo ich so einen ist es dann so dass ich dann erst aufhören drei Seiten sind und dass das schon erstaunlich was dann auch noch einfach so aus dem Gehirn raus purzelt.

Ich bin jetzt nicht der Typ das dann immer noch mal liest oder sowieso wie so ein  Tagebuch als NACH das ist meistens danach für die Müllhalde aber einfach dieser Prozess dass ich eine Acht darüber habt das beschäftigt mich da ist noch emotional Ladung oder sowas find ich extrem wertvoll was mir da weiterhilft,

Wie ist das bei dir?

 

Birgit: Ich habe davon auch schon mal gelesen dass das gut sein soll ich habe es leider noch nicht gemacht aber vielleicht nehme ich mir das mal vor, da muss ich mal nachfragen du machst es direkt morgens nach dem Aufstehen?

Ja also ich differenziere so ein bisschen, also an so  Tagen,

bei dir zu richtig krass abgeht, und das sind meistens bei uns und diese 10 Stunden Tage wo wir ein Seminar geben wo es einfach auch viel an Gruppendynamik gibt vielen Prozessen die passieren,

wir begleiten dazu die Tage wo ich meinen Morgen- Ritual dafür aufgebaut habe und da ist das dann wirklich im Morgenprogramm drin da ist immer ein Block am Meditation da ist immer Blog an Journaling drin, da ist immer ein kurzer Block an Yoga drin da ist etwas an inspirieredem Lesen drin,

und auch noch mal manchmal was so an affirmation oder so Grundhaltung zum Tag und danach visualisiere ich dann meinen Seminartag geht im Kopf schon mal so komplett durch von dem was ich vorhabe an Agenda,

und Spiel das dann so ab dass du zu meinem morgen Ritual und ja das hat er bisher gute Dienste gemacht werde mehr zu wissen wir haben auch einen Podcast Folge darüber gemacht, eine herzliche Empfehlung,

ich setze sie hier noch mal die in die Shownotes hier entsprechend rein wer dann noch mal tiefer reingehen will wir da haben wir das noch ein bisschen geschrieben genau also das ist so der Morgen mit dem gesagt,

seitdem Kinder da sind ist also Kinder morgenrituale sind bei uns bestialische Feinde also umso mehr morgen Ritual wir nach vorne gezogen haben umso früher sind die Kinder aufgewacht.

Das hat also hervorragend meistens nicht funktioniert und deswegen ja ist jetzt auch so eine Gerade der Situation,

für dieses morgens im Hotel wach werden und vor dem Frühstück schon mal seine morgen Ritual durchziehen,

das ist manchmal echt irgendwie challenging geworden und ich kann nur alle Menschen bewundern die an morgen Ritual durchziehen und Kinder haben ich wer weiß wie das funktioniert bitte jetzt hier kommentieren in der Live-Show ich rufe direkt danach an, ja.

 

Birgit: Gerne würde ich auch gerne wissen genau. Das gelingt mir morgens auch noch überhaupt nicht,

Überhaupt Kinder fertig machen bevor wir arbeiten, also das ist schon.

Also Routine kann man das auch bei weitem noch nicht nennen aber da ist schon ein Weg, genau, aber ich mache es.

wirklich da wo ich es einbauen kann versuche ich irgendwie ja

laufen zu gehen laufen finde ich manchmal noch wenn ich merke so ich muss mich auch bewegen, das muss alles durch meinen Kopf durch, ich bin dann deutlich sortierter.

Wenn ich aber merke, dass ich so in diesem Aktionismus bin also dass ich gefühlt eine riesige To-Do-List habe und denke ok der Tag ist viel zu kurz dafür und diese innere Unruhe dann.

Dann.

Das zeigt mir eigentlich, okay jetzt wäre eine Meditation angebracht, das hilft mir wahrscheinlich am meisten, wobei das dann auch zu tun

Dann auch zumeist das komplette Gegenteil von dem ist was mein Körper mir gerade ne also dieses.

Aktionismus ich ich muss… und eigentlich habe ich auch gar keine Zeit und dann obwohl ich gefühlt habe nicht die Zeit fürs Nichtstun letztendlich zu nehmen und man einfach nur da sitzt,

das ist schon herausfordernd , aber wenn ichs tu hilft es unglaublich.

 

Kai: Wir geben hier ganz gerne hier auch über den Menschen die zu schauen was mit irgendwie so an.

Im kleinen Nugget ein Werkzeug was man vielleicht für seinen eigenen Arbeitsalltag mit dem kann uns irgendwie besser hinzukriegen was man so im bezug auf Agilität tut hast du etwas an

Empfehlungen oder an Werkzeugen die irgendwie gar nicht mehr missen möchtest wo du sagt das ist total cool wenn man das einmal irgendwie für sich gemacht oder gespürt oder in sein Werkzeugkoffer drin hat.

 

Birgit: Es geht so ein bisschen knüpft es an wir eben besprochen haben das Thema Mediation und das Werkzeug des Zuhörens und.

Das ist dann aber auch mir wieder so die Arbeit mit sich selber vielleicht mal wenn ich merke dass ich.

mich Mehr über Kollegen ärger.

Dass ich mir das mal über eine Woche auf schreib als sehr konkret diese Situation beschreiben und das passiert und dann gucken was macht das mit mir und dieses Schreiben.

kann auch sprechen sein dass man selber auch spricht.

Das hilft einen vielmehr die Gedanken zu sortieren und und sich besser kennenzulernen vielleicht erkennt man da sogar Muster ich da sind ja auch mal spannend Muster zu erkennen.

Häufig sind es ähnliche Dinge und das kann helfen sich selber wieder ein Stück weit besser kennenzulernen.

 

Kai: Du hast den schönen Satz geprägt hier

das mehr Menschen.

Land und Landkarte irgendwie auseinanderhalten sollten auf dem vorbereitungsbogen ich weiß nichts Gregory Bateson war, Maps not the territory.

Irgendeiner von den klugen Vordenkern unserer Zeit hat doch da mal irgendwie schon was zu gesagt dieses dass wir diese inneren Abbilder haben die nicht so ganz zu der,

Realität irgendwie passen wenn es denn dieses objektive Realität überhaupt gibt aber dieses dieses da draußen.

Als Konsequenz daraus oder vielleicht erstmal wie hast du festgestellt dass deine Landkarte abweicht von dem was da draußen ist.

 

Birgit: Ich habe, wie hab ich dasdas festgestellt also immer wieder in Konflikten natürlich.

Aber dass mir das so klar und bewusst geworden ist da hat mir ein Gespräch mit einem Psychologen tatsächlich da hats klick gemacht er hat mir das dann eben mal so erklärt.

Wenn du durch die Innenstadt von Köln gehst, also wenn du sagst du

fährst mal nach Köln in die Stadt dann hast du ein Bild vor Augen von dem wo du da bist weil du wahrscheinlich.

Dieselben Orte immer wieder besuchst ja wenn aber jemand anders sagt ich fahre nach Köln hat er vielleicht ein ganz anderes Bild von Köln und.

Besteht eben aus verschiedensten Dingen so und da habe ich gemerkt ja ja stimmt also so bin ich.

So vom Kopf her hats da eben bei mir klick gemacht und.

Ich merke es halt jetzt natürlich zunehmend in der jetzigen Zeit ne also gibt ja dieses große.

Große Thema Corona und wir merken ja auch in unserer Gesellschaft ins da sehr unterschiedliche Meinungen zu gibt auch in der Wissenschaft.

Und.

Ja das würde ebenso spürbar dass diese unterschiedlichen Meinungen die sind ja erstmal nicht schlimm ja zu einem Problem wenn daraus,

unlösbare Konflikte

entstehen bei jeder so aus deinem auf seiner Landkarte besteht also sag jetzt das was ich sehe das was ich im Kopf hab das ist  nur richtig und weil ich das so im Kopf ab müssen wir genau diesen Weg gehen.

ähm  und ich glaube das das bei vielen Themen so gilt.

In unserer Gesellschaft wenn wir alle offener werden können sind für die Landkarten der anderen und da sind wir auch wieder beim Thema zuhören.

Wirklich zuhören auch bei dem Thema was emotional geladen ist.

Aber zuzuhören und zu verstehen wie die Landkarte des anderen aussieht und.

Dann können wir uns über unsere eigene Landkarte um in dem Bild zu bleiben, vielleicht sogar noch ein paar weitere Straßen hinzu.

Also daraus da kann nur eine Weiterentwicklung entstehen

. Aber es ist schwierig, aber ich glaub dass das Thema mit den unterschiedlichen Landkarten

mit den unterschiedlichen Landkarten und wie wir damit umgehen schon glaube ich so ein gesellschaftliches grundsätzlich also verschiedenen Themen in der Politik.

Ähnlich,war ja auch so emotional.

 

Kai: Diese unterschiedliche Struktur auch der Denkmodelle es gibt ja alles möglich an diesen reifegradmodellen weiß ich nicht Sparer Dynamics oder

Claire-Grace Value System oder und irgendwie Leute dir gesagt habe es gibt verschiedene Arten wie Menschen auf das Leben blicken und sich verhalten was sie so registrieren und eigentlich,

wäre meine Frage könntest du nicht mal gerade Deutschland bitte mediieren ist das drin würdest das Mandat nehmen,

 

Birgit: natürlich. Nein

Da kann man aber da kann man viel zu lesen also die es gibt ja auch in. Bei den Mediatoren gibt es so große Köpfe

Und wenn man sich dafür interessiert es gibt da ja viele konfliktforscher auch und die sich auch solche Themen anschauen Das ist spannend.

 

Kai: Es war sehr fein mit dir einzutauchen in die Welt der Konfikte und jetzt Abschlussfrage würde ich noch total gern wissen.

Birgit in fünf Jahren wir drehen die Zeit ein bisschen voran wie sieht es aus wie sieht dieses so aus wie sein Leben aus.

 

Birgit:  Also privat hoffe ich so wie jetzt auch dass wir alle müssen älter geworden sind und beruflich.

Da kann ich nur sagen ich möchte mit Mitmenschen in weiteren Arbeiten die gerne,

Dinge nach vorne bringen und ansonsten ich habe keine Ahnung weil ich wusste vor fünf Jahren auch nicht dass ich jetzt z.b. dieses Interview führen werde und manchmal ist es auch gut so wenn ich mich weiterhin entwickeln darf und.

weiterhin so inspirierende Menschen kennenlernen darf, das ist schon mehr als genug.

 

Kai: Ich find das spürt man auch, das war ein sehr schönes Gespräch mit dir vielen Dank für das Eintauchen in den Blickwinkel der Mediation und die ganzen Streifschüsse die wir heute noch im Gespräch hatten.

 

Birgit: Vielen Dank dir, Kai.

 

Kai: Sehr gerne und ja wenn du dich bisschen reinknien möchtest in als Agile Coach und das Thema wie gebe ich eigentlich Scrum Trainings die richtig,

überzeugen also wo Menschen einen Raum haben in dem sie signifikante Erkenntnis über sich  selbst rausfinden können unser Buch kannst du jetzt hier vorbestellen entsprechend , ah ich suche jedes mal die url hier ist sie genau unter agilegrowth.de/buch freuen wir uns sehr über Deine Vorbestellung und,

wenn du das Gefühl hast irgendwie die Chemie stimmt zwischen Birgit und dir oder deinem Team und du merkst da sind Konflikte vorhanden,

und ihr wollt da mal dran arbeiten dann auch herzlich Empfehlung ich verlinkt Birgit entsprechend hier in den Shownotes und wir wünschen dir stellvertretend auch natürlich von Jasmine einen ganz ganz schönes Wochenende und wir freuen uns dann,

auf den nächsten Agile Growth Cast mit dir bis ganz bald und ganz schönes Wochenende.

Scrum, Squads und Selfselection – Ein Praxisbericht vom Incloud CEO David Müller

David ist Geschäftsführer von Incloud, der Darmstädter Softwareentwicklungsfirma für smarte Produkte und digitale Geschäftsmodelle. Er ist reisebegeistert, hört mehr Hörbücher als die meisten Menschen, die wir kennen und ist nebenbei noch Lehrbeauftragter an der Hochschule Darmstadt für „Advanced Web Development“.

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Wir blicken mit ihm hinter die Kulissen der 70-Personen starken Softwareentwicklungsfirma und sprechen über Scrum, die Fähigkeiten eines Scrum Masters und seine persönliche Art und Weise, wie er mit der Firma gewachsen ist.

Shownotes:

Was Krav Maga Dir zu Agile Coaching beibringen kann – Patrick Lehrbach im Interview

Patrick kam kam vor einigen Jahren zu Scrum als Projektleiter aus der Not heraus: Sein Team musste sich ständig an teilweise unklare Anforderungen in einer wenig erprobten Systemumgebung anpassen. Daher standen sie trotz kräftezehrender Überstunden immer wieder vor dem Lenkungsausschuss, um zu rechtfertigen, warum die längerfristigen Pläne wiederholt fehlschlugen. Bis sie ein Scrum Team aufgebaut hatten, das sich bereits nach einiger Zeit auf das Liefern von wertvollen Features in kürzeren Frequenzen fokussierte. Kontinuierliches Lernen aus Fehlschlägen und Experimenten wurde Teil des normalen Entwicklungsprozesses.

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Es ist, was es ist – aber es wird, was wir daraus machen! – Stefan Ziegler im AgileGrowthCast

Stefan Ziegler – Business Transformation Coach – gestaltet Veränderungspfade mit und für Menschen, Teams und Organisationen durch agiles, lean und systemisches Coaching. Im Interview tauchen wir ein in seine Vergangenheit in der Hotellerie und die damit einhergehende Prägung seines Kundenverständnisses.

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Der #AgileGrowthCast​ ist ein tiefgehendes Interview, dass immer den Anspruch hat, zu inspirieren und mindestens eine spannende hilfreiche Methode oder Idee für Dich als Agilist zu vermitteln.

Nimm Freitags um 11:00​ Uhr live auf Youtube und LinkedIn an ihm teil und stell uns & unseren Gästen Deine Fragen!

#024 – Wie werde ich Agile Coach?

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von agilegrowth.podigee.io zu laden.

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Digitale Ritualplätze: Kai-Uwe Rupp als unser Gast im #AgileGrowthCast

Unser Gast Kai-Uwe Rupp ist Founder & Business Visionary thing.online und Agile Coach bei der akanio GmbH & Co KG.

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Der #AgileGrowthCast ist ein tiefgehendes Interview, dass immer den Anspruch hat, zu inspirieren und mindestens eine spannende hilfreiche Methode oder Idee für Dich als Agilist zu vermitteln.

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Verteilte Teams starten – Wie Menschen auch remote zusammenfinden

Wie stärken wir eine Einheit, die an verschiedenen Orten lebt und arbeitet? Wie wächst zusammen, was räumlich getrennt sein soll? Wie beginnt ein Team in Zeiten der Verteilung? Wir nehmen uns der Frage an, welches Vorgehen hilft, um Teams neu aufzusetzen und zügig mit ihnen durchzustarten.

Zur Nachlese:

Diana Larsen – Liftoff

Personal Maps

Moving Motivators

Der angesprochene AgileGrowthCast zur Remote-Arbeit

Vielleicht auch spannend? Unser Live-Cast zum Thema:

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