Die Rolle des Managers in Agile

Tobias „Toby“ Baier ist ein leidenschaftlicher Verfechter der kontinuierlichen Verbesserung. Leistungsstarke Teams müssen in der Lage sein, sich schnell an Learnings und veränderte Rahmenbedingungen anzupassen. Den höchsten Wert für Kunden zu liefern, muss nachhaltig sein.

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Der #AgileGrowthCast​ ist ein tiefgehendes Interview, dass immer den Anspruch hat, zu inspirieren und mindestens eine spannende hilfreiche Methode oder Idee für Dich als Agilist zu vermitteln. Nimm Freitags um 11:00​ Uhr live auf Youtube und LinkedIn an ihm teil und stell uns & unseren Gästen Deine Fragen!

Zwischen Individuum und Organisation – Die Kraft systemischen Denkens für Agile Coaches – Klaus Schenck im #AgileGrowthCast

Systemik inspiriert mittlerweile mehr und mehr Agile Coaches und Scrum Master. Zwischen Einzelcoaching und Organisationsentwicklung, Paarberatung und Projektbeschleunigung: Dr. Klaus Schenck, Lehrender für systemische Beratung und systemischer Organisationsentwickler (DGSF), Heilpraktiker für Psychotherapie und Hochschuldozent für Management- und Beratungsthemen Dozent in Odenwaldinstitut, Helm-Stierlin-Institut und WISL, vormals Manager und Molekularbiologe spricht mit uns über Konflikte in Projekten und die Kraft der systemischen Sichtweise.

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Für agiles Arbeiten, Coaching und Systemische Konfliktlösungen bietet Klaus auch Ausbildungen an. 

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Shownotes:

Die Geheimnisse echter Kreativität in Organisationen – Magdalena Rathmann im #AgileGrowthCast

Magdalena Rathmann begeistert sich für Menschen, Sozialdynamik, Organisationen und Führung. Kreativität entsteht aus den richtigen Rahmenbedinungen. Agilität ist für sie nicht Dogmatik oder das rezeptartige Anwenden von Methoden. „Stattdessen möchte ich Organisationen und Teams dabei unterstützen, sich individuelle Arbeitssysteme zu bauen, kontinuierlich zu lernen und sich weiterzuentwickeln.“

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Früher hat Lena u.a. in der Filmbranche gearbeitet. Obwohl Zusammenarbeit und Selbstorganisation für Filmfirmen überlebenswichtig sind, wurde dort nie explizit drüber diskutiert oder irgendwelche Zusammenarbeitsinitiativen gestartet. Zusammenarbeit fand einfach statt. Die Erfahrung dort und die Reflexion über die Grundlagen von Zusammenarbeit haben Lenas Arbeit als Agile Coach nachhaltig geprägt.

Aktuell arbeitet Lena bei der AOK Systems, wo sie sich pudelwohl fühlt. Parallel macht sie einzelne freie Jobs und engagiert sich in der universitären Lehre um noch mehr Erfahrung mit ganz unterschiedlichen Kulturmustern zu bekommen.

33kg weniger dank Agile Attitude?! – Ben Kohler im #AgileGrowthCast

Ben Kohler wurde 1982 in Illertissen geboren und arbeitet hauptberuflich als Digital Product Consultant und Agile Coach in einer Münchner Innovationsagentur. Dort berät er Kunden rund um Transformationsprozesse, agile Arbeitsmethoden und hilft ihnen, Ziele zu definieren und zu erreichen.

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Bevor er sich der IT widmete, absolvierte er eine journalistische Ausbildung bei der Illertisser Zeitung und arbeitete dort einige Jahre als freier Redakteur. Ein Fachbuch hat er bereits veröffentlicht (»The Agile Attitude«), ein Roman folgt 2021. Außerdem schreibt er Kurzgeschichten und Fortsetzungsromane.

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Agilität einführen – Die Kunst der Agilen Transition in der Praxis

Jeder der Agilität einführen möchte, fängt irgendwo einmal an. Wir zeigen Strategien aus der Praxis auf, wie solch ein komplexes Vorhaben wie die Veränderung der eigenen Organisationsrealität in Richtung agiles Vorgehen beginnen kann – und woran das Einführen von Agilität oft krankt.

Zur Nachlese

Das agile Manifest – https://agilemanifesto.org

Enterprise Transition Community (Etc) Verständlich Erklärt – https://www.ksimons.de/2015/02/enterprise-transition-community-etc-verstaendlich-erklaert/

Open Space Agility https://openspaceagility.com/

Kotter – Resistance To Change https://www.youtube.com/watch?v=Wdroj6F3VlQ

Fearless Change: Patterns for Introducing New Ideas (English Edition) https://amzn.to/3bLcwQ3

Der systemische Blickwinkel auf Agilität – Susanne Mühlbauer im Interview https://agilegrowth.de/der-systemische-blickwinkel-auf-agilitaet-susanne-muehlbauer-im-agilegrowthcast/

🔥 Schreib uns an unseren Twitter-Kanal: https://twitter.com/AgileGrowthLive

Gesund bleiben und die Kraft der Agilen Community mit Jan Neudecker

Jan Neudecker arbeitet als Agiler Coach und Scrum Trainer. Seit er eher zufällig mit Scrum in Kontakt kam, hat ihn das Thema agiles Arbeiten gepackt. Getrieben davon, Teams mehr Freude und Sinn an ihrer Arbeit zu ermöglichen, ist er bei verschiedensten Kunden unterwegs, um seine Erfahrungen zu teilen und zu erweitern. Er ist davon überzeugt, dass dies der Grundstein dafür ist, dem Kunden nachhaltigen Mehrwert zu generieren.

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Shownotes:

Scrum by the Book? Was eBay’s ehemaliger CTO Joseph Perline dazu sagt

Joseph Pelrine – der ruhige und zurückhaltende Forscher und Praktiker – gilt unter Kennern als einer der Pioniere und Top-Experten für agile Methoden. Er hat über 25 Jahre damit verbracht, Prozesse zu definieren und zu verfeinern, um einigen der bekanntesten Unternehmen der Welt zu helfen, ihre Fähigkeit zu verbessern, die Bedürfnisse ihrer Kunden zu erfüllen.

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Als Psychologe liegt sein Fokus auf den Menschen. Seine Erfahrung in der Anwendung von Spitzentechniken aus sozialer Komplexitätstheorie, der Psychologie und der Prozessoptimierung, gehen weit über den Bereich der Softwareentwicklung hinaus und erstreckt sich auf die gesamte Organisation.

Obwohl Joseph Pelrine oft als Berater oder Interimsmanager arbeitet, gibt er sein Wissen am liebsten weiter, indem er Einzelpersonen und Organisationen berät, oft in der Rolle eines CTO/CIO/CDO „Flüsterers“. Er forscht an neuartigen Anwendungen der Psychologie auf agile Prozesse und ist außerdem Doktorand in Psychologie und Psycholinguistik.

Scrum, Squads und Selfselection – Ein Praxisbericht vom Incloud CEO David Müller

David ist Geschäftsführer von Incloud, der Darmstädter Softwareentwicklungsfirma für smarte Produkte und digitale Geschäftsmodelle. Er ist reisebegeistert, hört mehr Hörbücher als die meisten Menschen, die wir kennen und ist nebenbei noch Lehrbeauftragter an der Hochschule Darmstadt für „Advanced Web Development“.

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Wir blicken mit ihm hinter die Kulissen der 70-Personen starken Softwareentwicklungsfirma und sprechen über Scrum, die Fähigkeiten eines Scrum Masters und seine persönliche Art und Weise, wie er mit der Firma gewachsen ist.

Shownotes:

Psychological Safety in Remote Teams – Die Quadratur des Kreises?

Vortrag von Jasmine Simons-Zahno und Joseph Pelrine, Agile Breakfast Luzern (in Mundart)

Psychologische Sicherheit ist in aller Munde. Spätestens seit den letzten Konferenzen wissen die meisten Agilisten, dass ein „High Performance Team“ auch eine hohe psychologische Sicherheit aufzuweisen hat. Nur: wie können wir diese Sicherheit etablieren? Was bereits zu Präsenzzeiten schwierig schien, ist in Remote-Teams nun noch herausfordernder geworden. Wie wir diese psychologische Sicherheit in (Remote) Teams fördern können – und warum es so schwierig ist sie zu etablieren, bleibt trotz vieler toller Beiträge oft ein Rätsel. An diesem Agile Breakfast wollen wir uns dem Thema der psychologischen Sicherheit widmen, die Theorie etwas genauer unter die Lupe nehmen und zusammen ergründen, wie wir diese in unseren Teams erschaffen können.

Dieser Vortrag ist in Schweizer Mundart. Mehr zum Thema auf Hochdeutsch findest Du hier in unserer Podcast-Folge zum Thema.

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Der Scum Guide 2020 auf Deutsch

Der gültige Leitfaden für Scrum: Die Spielregeln

November 2020

Der Sinn des Scrum Guides

Wir haben Scrum in den frühen 1990er‐Jahren entwickelt. Wir haben die erste Version des Scrum Guides im Jahr 2010 geschrieben, um Menschen auf der ganzen Welt dabei zu helfen, Scrum zu verstehen. Wir haben den Guide seitdem durch kleine, funktionale Aktualisierungen weiterentwickelt. Wir stehen gemeinsam dahinter.

Der Scrum Guide enthält die Definition von Scrum. Jedes Element von Scrum dient einem bestimmten Zweck, der für den Gesamtwert und die mit Scrum erzielten Ergebnisse wesentlich ist. Den Kern oder die Grundideen von Scrum zu verändern, Elemente wegzulassen oder den Regeln von Scrum nicht zu folgen, verdeckt Probleme, begrenzt den Nutzen und macht Scrum im Zweifel sogar nutzlos.

Wir verfolgen den zunehmenden Einsatz von Scrum in einer stetig komplexer werdenden Welt. Wir sehen demütig, wie Scrum in zahlreichen Bereichen komplexer Arbeit über die Softwareentwicklung hinaus ‐ wo Scrum seine Wurzeln hat ‐ eingesetzt wird. Während sich die Verwendung von Scrum weiter verbreitet, wird diese Arbeit von Entwickler:innen, Forscher:innen, Analyst:innen, Wissenschaftler:innen und anderen Spezialist:innen getan. Wir verwenden das Wort “Developer:innen” in Scrum nicht, um jemanden auszuschließen, sondern um zu vereinfachen. Wer auch immer vom Einsatz von Scrum profitiert, soll sich angesprochen fühlen.

Beim Einsatz von Scrum können Muster, Prozesse und Erkenntnisse angewendet und entwickelt werden, die zum Scrum‐Rahmenwerk passen, wie es in diesem Dokument beschrieben ist. Ihre Beschreibung geht über den Zweck des Scrum Guides hinaus, da sie kontextabhängig sind und sich, je nachdem wie Scrum eingesetzt wird, stark unterscheiden. Solche Taktiken für die Anwendung innerhalb des Scrum‐ Rahmenwerks variieren stark und werden an anderer Stelle beschrieben.

Ken Schwaber & Jeff Sutherland, November 2020

Scrum‐Definition

Scrum ist ein leichtgewichtiges Rahmenwerk, welches Menschen, Teams und Organisationen hilft, Wert durch adaptive Lösungen für komplexe Probleme zu generieren.

Kurz gesagt fordert Scrum, dass ein:e Scrum Master:in ein Umfeld fördert, in dem

  1. ein:e Product Owner:in die Arbeit für ein komplexes Problem in ein Product Backlog einsortiert;
  2. das Scrum Team aus einer Auswahl dieser Arbeit innerhalb eines Sprints ein wertvolles Increment erzeugt;
  3. das Scrum Team und dessen Stakeholder:innen die Ergebnisse überprüfen und für den nächsten Sprint anpassen;
  4. diese Schritte wiederholt werden.

Scrum ist einfach. Probiere es so aus, wie es ist, und finde heraus, ob seine Philosophie, Theorie und Struktur dabei helfen, Ziele zu erreichen und Wert zu schaffen. Das Scrum‐Rahmenwerk ist absichtlich unvollständig und definiert nur die Teile, die zur Umsetzung der Scrum‐Theorie erforderlich sind. Scrum baut auf der kollektiven Intelligenz der Personen auf, die es anwenden. Anstatt den Menschen detaillierte Anweisungen zu geben, leiten die Regeln von Scrum ihre Beziehungen und Interaktionen.

Innerhalb des Rahmenwerks können verschiedene Prozesse, Techniken und Methoden eingesetzt werden. Scrum umhüllt bestehende Praktiken oder macht sie überflüssig. Scrum macht die relative Wirksamkeit des aktuellen Managements, der Umgebung und der Arbeitstechniken sichtbar, so dass Verbesserungen vorgenommen werden können.

Scrum‐Theorie

Scrum basiert auf Empirie und Lean Thinking. Empirie bedeutet, dass Wissen aus Erfahrung gewonnen wird und Entscheidungen auf der Grundlage von Beobachtungen getroffen werden. Lean Thinking reduziert Verschwendung und fokussiert auf das Wesentliche.

Scrum verwendet einen iterativen, inkrementellen Ansatz zur Optimierung der Vorhersagbarkeit und zur Risikokontrolle. Scrum setzt auf Personengruppen, die gemeinsam über alle Fähigkeiten und Fachkenntnisse verfügen, um die Arbeit zu erledigen und solche Fähigkeiten im Bedarfsfall zu teilen oder zu erwerben.

Scrum kombiniert vier formale Events zur Überprüfung und Anpassung innerhalb eines umspannenden Events, des Sprints. Diese Events funktionieren, weil sie die empirischen Scrum‐Säulen Transparenz, Überprüfung und Anpassung implementieren.

Transparenz

Der sich entwickelnde Prozess und die entstehende Arbeit müssen sowohl für diejenigen sichtbar sein, die die Arbeit ausführen, als auch für diejenigen, die die Arbeit empfangen. Bei Scrum basieren wichtige Entscheidungen auf dem wahrgenommenen Zustand seiner drei formalen Artefakte. Artefakte, die wenig transparent sind, können zu Entscheidungen führen, die den Wert mindern und das Risiko erhöhen.

Transparenz ermöglicht Überprüfung. Eine Überprüfung ohne Transparenz ist irreführend und verschwenderisch.

Überprüfung

Die Scrum‐Artefakte und der Fortschritt in Richtung der vereinbarten Ziele müssen häufig und sorgfältig überprüft werden, um potenziell unerwünschte Abweichungen oder Probleme aufzudecken. Um bei der Überprüfung zu helfen, bietet Scrum eine Kadenz in Form seiner fünf Events.

Überprüfung ermöglicht Anpassung. Überprüfung ohne Anpassung wird als unsinnig betrachtet. Scrum Events sind darauf ausgerichtet, Veränderungen zu bewirken.

Anpassung

Wenn einzelne Aspekte eines Prozesses von akzeptablen Grenzen abweichen oder wenn das resultierende Produkt nicht akzeptabel ist, müssen der angewandte Prozess oder die produzierten Ergebnisse angepasst werden. Die Anpassung muss so schnell wie möglich erfolgen, um weitere Abweichungen zu minimieren.

Die Anpassung wird schwieriger, wenn die beteiligten Personen nicht bevollmächtigt (empowered) sind oder sich nicht selbst managen können. Von einem Scrum Team wird erwartet, dass es sich in dem Moment anpasst, in dem es durch Überprüfung etwas Neues lernt.

Scrum‐Werte

Die erfolgreiche Anwendung von Scrum hängt davon ab, dass die Menschen immer besser in der Lage sind, fünf Werte zu leben:

Commitment, Fokus, Offenheit, Respekt und Mut

Das Scrum Team committet sich, seine Ziele zu erreichen und sich gegenseitig zu unterstützen. Sein primärer Fokus liegt auf der Arbeit des Sprints, um den bestmöglichen Fortschritt in Richtung dieser (…)

>> Den ganzen Text findest Du im Download zum Scrum Guide Hörbuch! Viel Spaß beim Lernen!

Obiger Auszug:

© 2020 Ken Schwaber and Jeff Sutherland
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