Sustainable Pace in der Praxis – Gesunde Teams sind starke Teams

87 % der Menschen in Deutschland sind gestresst. Jeder 2. glaubt von Burnout bedroht zu sein und 6 von 10 Befragten klagen über typische Burnout-Symptome wie anhaltende Erschöpfung, innere Anspannung und Rückenschmerzen.“ Studien zeichnen ein düsteres Bild der aktuellen gesundheitlichen Situation am Arbeitsplatz. Das muss sich ändern! Das achte Prinzip des agilen Manifestes lautet nicht umsonst „Agile Prozesse fördern nachhaltige Entwicklung. Die Auftraggeber, Entwickler und Benutzer sollten ein gleichmäßiges Tempo auf unbegrenzte Zeit halten können.“

Anhand unserer eigenen Erfahrung mit Krebserkrankungen teilen wir, was Sustainable Pace wirklich für agiles Arbeiten bedeutet. In Teams tun wir uns oft schwer damit, ein nachhaltiges Arbeiten für uns und unsere Teams zu erschaffen. In diesem Workshop ergründen wir, warum achtsamer Umgang mit der eigenen Gesundheit – und der Gesundheit unserer Teams – zu produktiveren Arbeitsumgebungen führt. Dabei entdecken wir, was jeder von uns tun kann, um gesunde und menschliche Systeme zu erschaffen, die wir heute dringender brauchen denn je. Wir nehmen euch mit in ein neues, gesünderes und nachhaltigeres Land! Connect zum Konferenz Thema: Die aktuelle Situation wurde ausgelöst durch eine Krankheit. Plötzlich sind wir alle betroffen und das Thema ist omnipräsent. Wir stehen vor der Herausforderung damit umzugehen und uns an eine neue Welt anzupassen. Aber nicht nur Corona bedroht unsere Gesellschaft und die Performance unserer Teams. Physische Erkrankungen oder auch andere körperliche Erkrankungen können uns ebenfalls stark beeinträchtigen. Vor allem wenn wir nicht achtsam mit uns und unsren Mitmenschen umgehen. Wir sind der Meinung das auch solche Themen mehr Aufmerksamkeit brauchen und wollen dazu beitragen die Welt von Morgen nachhaltiger und gesünder zu gestallten. In unserem neuen Land sehen wir Teams, die aufeinander acht geben. In denen Selbstachtsamkeit selbstverständlich ist und in dem Menschen gerne zur Arbeit gehen und sich dort mit voller Überzeugung kreativ einbringen können.

 

Der Vortrag war Teil des Scrum Day 2021.

Wirksame Teamvereinbarungen formulieren

Wo Menschen zusammenarbeiten, sind Konflikte unvermeidbar. Besser ist es, wenn wir den Raum beschreiben, in dem wir miteinander kooperieren. Dazu gibt es verschiedene Verfahren in der Praxis – wir teilen heute eine recht ungewöhnliche und für uns sehr gut funktionierende Variante, Teamvereinbarungen zu erstellen. In dieser Folge erfährst du, welcher Moderationsleitfaden sich dazu eignet, welche Stolpersteine wir gefunden haben und wie die Teamvereinbarungen nicht nur eine langweilige Tapete irgendwo im virtuellen Raum werden.

Kai: Jasmine hat mich vor einer Weile überrascht mit der ganz anderen Art und Weise Working Agreements aufzustellen. Ich mag die tatsächlich, auch wenn sie Anfang bisschen komisch ist – das ist was fürs Handwerkszeug eines jeden Agile Coach, deswegen viel Spaß beim Hören dieser Folge.

 

 

Sprecher: Herzlich willkommen zum Agile Growth Podcast.

Den Podcast für alle Agile alle Interessierten mit hilfreichen Ideen und erprobten Werkzeugen die dich weiterbringen.

Von und mit den Two Agilists.

 

Kai: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Agile Growth Podcast und wir sind Jasmin und.

 

Jasmine: Kai.

 

Kai:

Und wir helfen Menschen dabei die Versprechen agiler Vorgehensweisen in der Praxis einzulösen ohne IT Wissen vorauszusetzen.

Dass man diese Versprechen der Praxis auch einlösen will ich glaube dafür ist es allerhöchste Zeit denn die meisten Scrum Implementierungen da draußen haben doch so ihre Schwierigkeiten.

Aber wir stecken da den Kopf nicht in den Sand denn wir sehen auch immer wieder Teams die sehr nativ und sehr.

motiviert nach Scrum arbeiten, insofern nehmen wir daher auch so den Kraftstoff um mit all den Teams zu arbeiten da draußen die irgendwo anders noch stehen und

wenn man das einmal funktionieren sieht das ist schon ein tolles Erlebnis insofern, falls es bei dir noch nicht so ist, toi toi toi dass das

klappt und wir haben was mitgebracht was nicht im Scrum Rahmenwerk beschrieben ist aber irgendwie darüber hinaus uns immer wieder hilft mit Teams mit Menschen und Organisationen zusammenzuarbeiten in verschiedensten Kontexten.

 

 

Jasmine: Und es ist ein Thema das ist vielleicht ein bisschen schwierig am Anfang oder fühlt sich komisch an, nämlich Team Agreements oder Teamvereinbarungen.

Und wenn wir drüber reden mit Kunden.

Dann entgegnet uns oft so diese Meinung von ganz ehrlich Professionelles Miteinander ist ja wohl das natürlichste auf der Welt.

Ja ist es und nein ist es nicht,

Deswegen macht es total viel Sinn solche Teamvereinbarungen zu treffen und das was ich ganz ganz oft treffe wenn wir draußen unterwegs sind sind Teams haben entweder keine Vereinbarung miteinander aber ein Haufen Konflikte.

Oder Sie haben zwar Vereinbarungen aber sie sind so kompliziert und irgendwie vielleicht so ein Flipchart an der Wand im Büro, das schon seit eineinhalb Jahren jetzt nicht mehr besucht wurde und vielleicht auch schon abgefallen ist und niemand erinnert sich mehr dran.

 

 

Kai: Als Jasmine zum erstmal damit um die Ecke gekommen ist.

Und Working Agreements – ehrlich gesagt ich habe mal vor 7-8 Jahren in Konstanz mal auf einer User Group über Team Agreements gesprochen

habe ich unter dich so eine Mindmap benutzt wo ich verschiedene Aspekte von dem Thema visualisiert hab, so ein bisschen wie ein Teamcharta oder sowas. Aber Jasmin kann dann ich glaube vor nem Jahr oder so noch mal mit einem ganz anderen Konzept um die Ecke und das fand ich erstmal echt sperrig

also so ein bisschen komisch, bis ich eine andere Metapher meinem Kopf benutzt habe und

was mir dabei geholfen hat dann mal ran zu gehen ist im Prinzip der Begriff eines psychologischen Raums.

Was kann ich mir darunter vorstellen – also bin ich so draußen rumlaufe wenn man über Lieblingscafe gehen das ist eine alte Rösterei da steht also den Röst-Ofen drinnen und Kaffeesäcke und so weiter

und dieser

Ort hatten ganz bestimmte Ausstrahlung auf mich da ist also etwas, da sind Gegenstände da ist ne Haltung der Gastgeber da drinnen das hat eine Atmosphäre könnte man auch sagen. Und wenn ich in die Reinigung gehe,

dann habe ich da dann ganz andere Atmosphäre das ist er klinisch, das riecht auch irgendwie ein bisschen chemisch,   da sind die Menschen auch und wie nett aber es ist ja eine kurze Transaktion ich gehe dann kurz an der Theke und

dass dieser Raum hat irgendwie eine andere Wirkung auf mich dass er gar nicht einladend es total funktional und so können verschiedene Räume.

Verschiedene Atmosphären haben und das ist beim psychologischen Raum für mich nicht anders.

Grad haben wir ja noch ganz viele digitale Meetings vielleicht hast du das auch noch als unsere Zuhörer gerade,

und auch da hat jedes Meeting eigentlich so seine eigene Atmosphäre abhängig von dem der dann einlädt, also man könnte sagen der psychologische Raum ist anders gestaltet.

Und so einen psychologischen Raum um den zu gestalten also um da irgendwie die Kaffee-Röstmaschine rein zu stellen oder das Fließband was die Hemden irgendwie lang bringt, dazu kann man eine Leitfrage benutzen die erstmal so ein bisschen esoterisch daher kommt aber ganz viel Wirkung hat.

 

 

Jasmine: Und bevor wir diese Leitfrage jetzt hier in den Raum stellen noch mal als Hintergrund warum machen wir denn das eigentlich.

Im Besten Fall vermeiden wir damit Konflikte weil professionelles Auftreten oder wie wir miteinander sind das hat

unglaublich viel damit zu tun wie ich aufgewachsen bin wie ich mich im Leben entwickelt habe und welche Erfahrungen ich schon gemacht habe.

Ich glaube wir haben immer wieder einen sehr großen Nenner da drin aber es sind halt andere Dinge doch anders

Und wenn wir die nicht besprechbar machen dann birgt das einfach ein riesen großes Potenzial für Konflikte, Missverständnisse

und vor allem dann auch für ein Team das einfach nicht so performant sein kann wie es sein könnte.

und mit performant meine ich jetzt nicht unbedingt nur leistungsstark sondern auch dass sich die Leute wohl fühlen dass sie da bleiben wollen

etcetera so deswegen macht es einfach sehen die Dinge besprechbar zu machen ich habe mal in einer.

Organisation gearbeitet die Austauschschüler in Gastfamilien gebracht hat

und den Gastfamilien haben wir immer so ein A4 Blatt in die Hand gedrückt mit drei Spalten

und verschiedenen Punkten da drauf und wir haben immer gesagt es wäre ganz toll wenn ihr mit eurem Gastschüler da kommt diese drei Spalten durchgeht. Da waren ganz banale Dinge drauf wie „wie gehen wir mit Duschgel bei uns im Haus um.“

 

Kai: Hä?

 

Jasmine:

Genau, hä sagen auch die meisten Gastfamilien. Meine Erfahrung war die Gastfamilien die dieses Blatt durchgegangen sind

bei denen muss ich signifikant weniger die Austauschschüler wechseln weil die weniger Konflikte hatten und Missverständnisse. weil jede Familie tut Dinge anders und für die Familie ist es total natürlich dass jedes Mitglied ein eigenes Duschgel hat.

In meiner Familie z.b. hatten wir immer ein Duschgel.

Meine Mama hat ein Duschgel gekauft und das war so ein bisschen „friss oder stirb“, wenn du ein anderes wilst kaufst halt von deinem Taschengeld dafür war mein Tag mein Taschengeld dann zu schade also benutzt man ein Duschgel.

Wenn ich als Austauschschüler da rein komme weiß ich das nicht. Das gleiche ist z.b. mit Essen – wann darf ich was essen.

Man darf immer sich im Kühlschrank bedienen.

Aber nach 5 Uhr nicht mehr weil um 6 Uhr gibt es Abendessen, oder man darf sich immer im Kühlschrank bedienen ist immer okay oder als Zwischenmahlzeiten gibt’s bei uns in der Familie nur Obst und Gemüse wie auch immer. 

Auch das sind Dinge die für die Familie total klar ist

aber für den neue oder die neue die dazu kommt überhaupt nicht und so ist es auch in den Teams also wenn dein Team schon besteht dann sind die Dinge wahrscheinlich für das Team relativ klar aber sobald jemand Neues dazu kommt dann habe ich ganz viele unbesprochene Dinge und das wollen wir vermeiden,

mit so einer Teamvereinbarungen. So nun wie komme ich so zu einer Teamvereinbarung?

In unseren Augen am besten mit einem kleinen Workshop. W enn dein Team sich jetzt schon kennt und ich neue zusammengesteckt ist dann reicht meistens eine Stunde, anderthalb Stunden.

Ich würde auch sagen, ne Stunde reicht zur Genüge um einfach mal zu gucken wie wollen wir dann miteinander sein hier.

Und wie wir genau dahin kommen gehen wir jetzt Schritt für Schritt durch wenn dein Team sich jetzt noch nicht kennt dann macht es Sinn dass du vorher natürlich noch irgendwas machst zum Kennenlernen.

Im Interview mit Marc Löffler hat Mark über Personal Maps gesprochen, ein Tool aus dem Management 3.0 Baukasten, eine total

tolle Sache für Teams die sich neu kennenlernen oder auch wenn einfach viele neue Mitglieder dazu gekommen sind. Irgend sowas macht Sinn vor einem Teamvereinbarungs Workshops zu machen oder in Zusammenhang mit dem Teamvereinbarungs Workshop damit wir einfach

Eine gute Basis haben um dann wirklich ran an den Speck gehen zu können.

 

 

Kai: So und wenn die Leute dann angekommen sind sich kennengelernt haben dann geht’s eben um die primäre Frage und die kannst Du in allen möglichen Kontexten einsetzen  nämlich wie wollen wir hier zusammen sein.

Also welche Atmosphäre wollen wir zusammen kreieren könntest du auch fragen die Fragen benutze ich ja entweder parallel zueinander oder mal die eine mal die andere je nach Kontext

aber das beschreibt eben und das kriege ich dann von den Teilnehmenden kriege ich entsprechende Kriterien wie dieser Raum sein soll, wie der psychologische Raum sein soll.

Und wir machen das manchmal zu Beginn von nem Training und fragen, wie wollen wir innerhalb dieser drei Tage hier miteinander sein

und dann beschreiben dass die Leute und wir können gucken ob das zu unseren Erwartungen als Front of the room Leader da entsprechend passt also als Trainer

oder eben nicht und die gleiche Frage stelle ich auch in nem Scrum Team wie wollen wir hier miteinander sein und nachdem ich das getan habe dann kann ich wenn jemand dagegen verstößt das Team richtig schön drauf festnageln.

Nein da kann ich natürlich das Teamgewissen spielen und dann guck mal wir wollten doch ursprünglich.

So und so habt ihr gesagt wollten wir damit umgehen, haben wir jetzt nicht gemacht was ist damit, ist unser Team Agreement irgendwie Mist oder müssen wir da entsprechend unser Team Agreement anpassen.

 

 

Jasmine: Genau wenn das für dein Team ganz neu ist, dieses Thema, und es sich ein bisschen komisch anfühlt dann macht manchmal Sinn, dass wir noch einmal einfach auch aufklären, sagen guck mal,

wir machen das aus dem und dem Grund und die Gründe haben wir dir gerade genannt aber diese Frage mal in den Raum zu stellen wie wollen wir miteinander sein

Welche Atmosphäre wollen wir miteinander kreieren und dann lassen wir die Leute sammeln sei das auf einem Miroboard oder auf einem Mural Board wenn wir es digital machen oder halt wirklich mit Post-Its an der Wand.

Und meistens sind da ja auch ganz viele Dopplungen drin da darfst du dir auch irgend eine Moderationsmethode überlegen damit ich jetzt nicht jeder sagt wir wollen irgendwie auf Augenhöhe miteinander agieren

Aber gerade so Punkte wie wir wollen auf Augenhöhe miteinander agieren die Frage ich dann ganz gerne nach

weil auf Augenhöhe miteinander agierenm, das kann für jeden was ganz anderes bedeuten.

Da s heißt das frage ich sehr gerne nach was bedeutet denn auf Augenhöhe miteinander agieren für euch und geh da in die Diskussion rein auch Dinge wie

wir wollen respektvoll miteinander sein hier, ja was bedeutet denn respektvoll.

Bedeutet respektvoll dass wir einander ausreden lassen, bedeutet respektvoll dass ich mit meiner Meinung nicht zurückhalte weils nötige Informationen für mein Gegenüber beinhaltet, obwohl das vielleicht einen anderen verletzen könnte.

Also respektvoll kann ganz ganz viel bedeuten also all diese eher schwammigen Dinge

möchte ich gerne diskutierbar machen in den Raum bringen miteinander wirklich ein gemeinsames Verständnis entwickeln, wie wollen wir hier miteinander sein und Kai und ich machen das nicht nur mit den Teams mit dem wir arbeiten nur mit dem Kunden mit denen wir arbeiten in den Trainings wo wir sind sollen wir machen das auch miteinander.

Weil so Team Agreements oder bei uns ist es ihr eine Ehe Vereinbarung wie wollen wir gerade miteinander sein was für eine Atmosphäre wollen wir kreieren , das

muss ich und darf sich und wird sich wandeln. Ich habe andere Bedürfnisse zu anderen Zeitpunkten

Und wir sind auch anders miteinander ob wir jetzt als Businesspartner unterwegs sind, ob wir im Co-Coaching unterwegs sind oder im Co-Training unterwegs sind oder ob wir als Ehepaar und

Eltern unterwegs sind und das besprechbar zu machen was was ist gerade wichtig für mich, wie wollen wir hier miteinander was für eine Atmosphäre wollen wir kreieren.

 

 

Kai: Und ich glaube anders auch letztens gemacht wer mit der unseren ersten Mitarbeiter eingestellt der hier freundlicherweise unseren Podcast schneidet und da haben wir  diese Frage auch gestellt wie wollen wir hier miteinander sein, hab ich das richtig im Kopf? An der Wand? Oder war das eine andere Frage. Was brauche ich um hm?

 

 

Jasmine: Ne, das war die Frage, wie wollen wir miteinander sein und dann hatten wir als zweite Frage Was gibt es Wichtiges noch zu wissen und das war auch eine Frage die in unserem Fall zu sehr viel verletzlichen Aussagen auch geführt hat, weil.

es einfach wichtige Dinge gibt über mich zu wissen für meine Arbeit also z.b. bei mir.

Gibt es zu wissen etwas was ich gar nicht an mir mag, ich bin nicht unbedingt die verlässlichste Person,  das heißt nicht dass ich,

etwas nicht mag oder nicht tue weil ich es nicht mag oder weil ich faul bin sondern weil ich ganz oft einfach ganz ganz ganz viele Dinge auf dem Kasten habe und in meinem Kopf überlege was ich antworten würde auf eine E-Mail oder eine SMS oder so.

Und dann einfach nicht mehr tue weiß in meinem Kopf abgehackt ist.

Meine Schwester kann ganz gut damit umgehen die schickt mir dann irgendwie so einen halben Tag nachdem Sie eine SMS geschickt hat so ein Ping, und dann irgendwann mal noch mal so einen Ping und dann wird es irgendwann mal bissel schneller dann vergesse ich es auch nicht also es muss man einfach über mich wissen

Das beschämt mich

weil ich mag das wirklich nicht an mir aber in der Zusammenarbeit ist es ganz wichtig weil sonst könnt ja sein, dass unsere Mitarbeiter der Michael mir irgendwie Nachricht schickt keine Antwort bekommt und dann das Gefühl hat, oh ja, die Jasmine mag mich einfach nicht

Obwohl es gar nichts damit zu tun hat hat wahrscheinlich was damit zu tun dass ich gerade irgendwie zwei Kunden an dem Tag bedient habe oder 10 Stunden im Trainingsraum stand und danach die Zeit mit den Kindern verbracht haben und es einfach vergessen habe.

Und mir das auch total leid tut.

 

 

Kai: Ja und so hilft das dann auch gemeinschaftlich, das zu verstehen man muss jetzt nicht jeden Punkt der genannt wird irgendwie zerteilen und gucken was genau meinst du damit dann wenn man zu lange beschäftigt das braucht man aber auch meine Erfahrung nach nicht.

Üblicherweise reicht das wenn ich meiner Intuition Folge und dann einfach ein paar Dinge hinterfrage was damit gemeint ist und danach setzt sich so die Diskussion und.

Jetzt ist das ja so das könnte sein dass ich nicht mit allen Punkten d‘accord bin als Teilnehmer und dann bräuchte es ja irgendeine Form von nem  Konsens.

 

 

Jasmine: Genau da kann ich ganz verschiedene Methoden anwenden also die einfachste ist glaube ich wirklich ein Thumbs-Voting, sind die Punkte die da drauf sind für mich in Ordnung und werde ich auch entsprechend handeln.

Daumen hoch ja Daumen runter nee.

Da nehme ich die Mittel Option von ich trage es nicht mit dazu weil mir ist wirklich wichtig deine ganz ganz konkrete Entscheidung zu treffen also jeder Mensch eine konkrete Entscheidung ja oder nein

Ich könnte auch eine Fist of five machen oder oder oder da wirst du dir irgendeine Moderationsmethode einfach nehmen

damit du irgendwie in Konsens kommst und wenn irgendjemand sagt ja aber der Punkt funktioniert für mich nicht z.b. war ich gerade im Training da stand drauf „Fragen immer zu jeder Zeit“.

Und „Sie müssen beantwortet werden“ oder so

und ich war mit dieser Gruppe schon länger unterwegs wo ich habe gesagt habe sorry Leute aber da bin ich nicht dabei weil ich bin hier um Coaching zu lernen.

Und wenn wir ständig nur Fragen beantworten und teilweise zwei Stunden irgendwie in einem Q&A hier verbringen kann ich auch ein Buch lesen.

Das ist nicht das was mir Wert bringt und dann konnten wir diskutieren wie gehen wir mit den Fragen um.

Wann werden Fragen gestellt oder werden Fragen z.b. wohnen sie da dann in die Office Hours verschoben wo nicht mehr alle dabei waren, war dann eine super Lösung.

Was ich dann und Kai auch weiter mache ist dass wir das Agreement noch mal so ein bisschen anreichern wenn gewisse Punkte nicht genannt wurden wo wir einfach wissen, die sind wichtig.

Da unterhält man sich nicht wirklich drüber und z.b. ein Punkt den wir ganz ganz oft nennen ist wann wollen wir erreichbar sein.

Was ist unsere Erwartungen erreichbar sein.

Das haben wir auch mit unserem Mitarbeiter mit dem Michael geklärt weil es kann sein dass Kai und ich um 9 Uhr um 10 Uhr abends Nachrichten schreiben.

Einfach weil wir da gerade Zeit und Kapazität haben zu arbeiten und Bock haben, kann sogar sein dass Kai um 2 Uhr nachts Nachrichten schreibt weil er da gerade Kapazität und Bock hat zu arbeiten wir erwarten aber von keinem Mitarbeiter

dass er um 2 Uhr nachts zurückschreibt und auch nicht um 10 Uhr abends sondern dann halt am nächsten Tag wenn man wieder arbeitet.

Und so ist das für jedes Team unterschiedlich – haben wir eine Kernzeit zwischen 9 und 15 Uhr möchten wir gerne Antwort innerhalb von 1 Stunde.

Wenn wir die Pausen haben in Meetings oder so – wie auch immer

es ist wichtig das bewusst zu machen weil sonst sind wir ganz schnell gerade in dieser digitalen Welt auf einem 24 Stunden 7 Tage die Woche Arbeit On Modus, und das ist ungesund für jeden.

Also hier auch die Erwartungen zu klären.

Etwas was auch super wichtig ist zu besprechen und besprechbar zu machen ist wie wollen wir überhaupt miteinander kommunizieren und da gibt es unterschiedliche Präferenzen,

also wenn mal was von mir möchte dann ruft man mich am besten an habe ja schon erzählt, ne, ich vergesse viel wenn du mich anrufst und mich am Ohr hast und ich rufe auch zurück.

Dann wird es easy, wenn du schriftlich mit mir kommunizierst wirds schwieriger auf Teams wahrscheinlich noch eher wenn du mir eine E-Mail schickst erwarte dann eine Antwort irgendwas zwischen 3 Tagen und einer Woche.

Früher komme ich nicht dazu. Solche Sachen

Sollten müssen kommuniziert werden es gibt Teams die sind ständig auf Slack oder Teams in dem Chat Kanal es gibt Teams die kommunizieren über Gira Tickets und es funktioniert für Sie.

Habe ich noch selten gesehen, aber es funktioniert auch für gewisse Teams Es gibt Teams die wollen lieber dass man sie anruft oder es gibt Leute in dem Team die wollen lieber dass man sie anruft und nicht über Chat,

das besprechbar zu machen was sind die individuellen Präferenzen und was ist so der Nenner den wir als Team haben, wie kommunizieren wir, wann kommunizieren wir und was kommunizieren wir wo.

 

Kai:

Es gibt einen weiteren Aspekt der häufig sinnvoll ist zu klären nämlich das Konfliktverhalten – wie wollen wir miteinander im Konflikt sein

könnte eine spezifischere Frage sein, die stelle ich auch ganz oft in so Einzelcoaching Vereinbarungen weil der doch jeder eine eigene Prägung hat

wie man mit Konflikten umgeht, ja, vielleicht sind früher Konflikt einfach mal und den Teppich gekehrt worden.

In  deiner Kindheit vielleicht sind sie immer laut ausgetragen worden haben dich eher verschreckt je nachdem was du da so ein Sozialisierung erfahren hast.

Bist du sehr anders drauf was Konflikte angeht und ja wo Menschen zusammen arbeiten gibt es nun mal Konflikte, wir kommen da nicht drum herum, insofern

wär das ganz gut das mal so klären und mach es mal ganz konkretes Beispiel zu machen

ich hatte mal einen Product Owner mit dem habe ich zusammen gearbeitet dann habe ich das gefragt hey bei mir zum Konflikt kriegen über diese Einführung von agilen Methoden, wie wollen wir da miteinander sein und da meinte der so du.

Wir klären das folgendermaßen, ich gehe ganz gern laufen,

und bring doch deine Sportschuhe mit dann können wir eine Runde laufen gehen wenns was zu klären gab und wenn er mich dann gefragt hat ob ich mit ihm eine Runde joggen gehe dann wusste ich er will jetzt nicht mit mir Sport machen sondern er hat ein Thema auf der Brust.

Und dann sind wir und ein Fitnessraum von der Company gegangen haben sie Laufsachen angezogen und sind eine schöne Strecke durch die Natur gejoggt und haben dabei einfach geklärt was gerade anstand.

Diese Vereinbarung war Gold wert weil wir einfach uns immer wieder auf eine sehr angenehme Weise da aligned haben und neue Perspektiven ausgetauschten Lösung gefunden haben.

Also darin kann das Münden wenn man sich da klar drin ist wie im sind wir im Konflikt miteinander und weiter hat die da einfach andere Präferenzen und deswegen findet das unglaublich wichtig das zu klären.

 

 

Jasmine: Also auch spreche ich Leute vor versammelter Mannschaft auf was an.

Das ist für gewisse Teams völlig in Ordnung für andere Teams ist das Gesichtsverlust und des Todes, Feedback wird im 2er Gespräch gegeben.

Haben wir schon alle Kompetenzen um Feedback zu geben oder brauchen wir da vielleicht noch mal einen Impuls von einem Scrum Master oder von nem Trainer etc so Dinge kann ich da auch einfach noch klären, das ist Gold wert das kann ganz ganz viel böses Blut

verhindern was ich noch klären kann so als Extra Punkt, und die die das kennen merken so unsere

Art ne Teamvereinbarungen zu moderieren ist sehr OSRC angehaucht, bei ORSC würde ich noch in Leaders Agreement machen das heißt ich würde noch Fragen und was braucht ihr von mir als Scrum Master

damit ihr euch so verhalten könnt.

Also was da was braucht ihr von mir als Scrum Master, damit wir gemeinsam diese Atmosphäre kreieren, was ist da mein ganz spezieller Part aufgrund meiner ganz speziellen Rolle da drin.

Das empfinde ich als Scrum Master oder Agile Coach immer sehr sehr

fruchtbar weil da kann ich abklären was sind denn wirklich die Anforderung meines Teams an mich und wo darf ich einschreiten und wo sollte ich auch mal einfach den Lauf lassen.

 

 

Kai: So und da bin ich letztens über so einen Miro frame gestolpert war ein digitaler Workshop und da waren dann ganz viele hin gekritzelte mit dem Stift Unterschriften unterr so ner

Teamvereinbarungen drunter

Da einmal bisschen geschmunzelt denn das okay ist ja lustig das was auch digital macht ich kannte das schon so auf dem Flipchart dass man dann nachher unterschreibt weil die Unterschrift sie doch was sehr persönliches wo man auch für was ein steht meistens irgendwie Verträge oder sowas und.

Ja man kann auch intim darum bitten Dich entsprechend zu dieser Teamvereinbarungen zu committen also dass man.

Sich darum kümmert dass sie existiert und sie anspricht wenn sie verletzt wird damit die eben ne Rolle spielt und ne Relevanz das ist so ein kleiner Hack den kann man machen wenn man den Eindruck hat , es ist jetzt wichtig dass das Ganze noch mehr Stellenwert bekommt und noch eher berücksichtigt wird.

Ich persönlich mag die nicht so gerne muss ich zugeben also ich habe den so noch nicht benutzt habe ich sie den durchaus bei Jasmine und bei anderen Coach Kollegen des immer mal wieder machen.

Vielleicht ne Einladung an mich das mal auszuprobieren wie das auf mich wirkt.

 

 

Jasmine: Genau also ob du das jetzt mit der Unterschrift machen willst oder oder oder mir ist es immer sehr wichtig wenn wir so ein Teamvereinbarungen gemacht haben dass ich wirklich am Ende

nachdem wir fertig sind noch mal das ganz konkrete die ganz konkrete Zustimmung von jedem einzelnen habe ja ich werde es Sorge tragen dass wir.

Uns gemeinsam so verhalten dass wir diese Atmosphäre auch verlieren können die wir uns hier so vorgenommen haben.

Und dann kommt auch schon das Ende dieses Workshops.

Ich mag da einfach ein achtsames Ende ich würde mit irgend ner Check Out Frage aufhören wenn ich Zeit habe vielleicht sowas wie was ist dein bester Wunsch für die Zukunft dieses Teams.

Oder auch einfach nur ein Roti oder was auch immer wenn ich weniger Zeit habe aber irgend ein bewusstes Ende um das Ganze abzurunden ist ganz schön und jetzt.

Kommen wir in dieser feige noch ganz kurz zu den Dingen die du als Scrum Master oder Agile Coach vielleicht beachten kannst wenn ihr so eine Teamvereinbarungen habt und auch was deine Rolle in diesem Workshop drin ist.

Wenn ich so eine Session moderiere dann achte ich vor allen Dingen da drauf nachdem ich die Frage gestellt habe den Raum erstmal aufzuhalten.

Und aufhalten heißt dann für mich rausgehen aus der Aktivität und innerlich bis 100 zählen damit ich nicht.

Zwischendurch interveniere, denn die Frage ist so ungewohnt dass die erstmal einen kleinen Anlauf braucht bei den meisten Leuten mal darüber nachzudenken,

was genau meint er jetzt mit wie, welche Atmosphäre kreieren wir hier und dann kommen aber die Ideen wenn man den Raum offen hält und wenn er wirklich nicht entsteht und bis ich bis 100.

Gezählt habe dann kann ich noch mal nach formulieren oder mein Beispiel machen oder sowas in die Richtung habe ich bisher aber nie gebraucht, also das ist so der Job,

den es dafür braucht, dann einfach das Feld offen zu halten und danach natürlich zu hinterfragen meinne Impulsen zu folgen und mich um den Konsens zu bemühen und vielleicht noch einen Commitment und wenn ich das dann haben möchte und dann die Session entsprechend zuzumachen.

 

 

Jasmine: Und was danach passiert mit dieser Teamvereinbarung ist dass wir sie immer mal wieder angucken also natürlich ist als  Scrum Master.

Meine aufgabe darauf zu achten dass wir uns auch entsprechend verhalten bzw die dem Team auch immer mal wieder vorzusetzen und zu sagen

ist es denn das noch oder haben wir andere nur Vereinbarungen insbesondere wenn neue Mitglieder dazu kommen dass wir die gemeinsam noch mal angucken vielleicht erkläre ich die dann nicht als Scrum Master, so sondern irgend jemand anderes aus dem Team oder das Team selber erklärt diese Dinge,

die da drauf stehen oder wir passen sie an wenn wir merken ja nee aber irgendwie über Chat kommunizieren ist total doof.

Weil dann kriegen wir ständig irgendwelche Bimmel Nachrichten lass uns lieber über hmhmhm kommunizieren oder irgendwie anders dann passen wir die an und dann

kann ich und darf ich die als Scrum Master immer wieder hervor holen damit das ein lebendes Dokument wird also in meiner.

Coaching Ausbildung wo wir ganz intensiv auch damit gearbeitet haben, haben wir die jeden zweiten Tag angeguckt,

und ganz oft war nö, passt für mich müssen wir nichts ändern aber manchmal war auch so

ja der Punkt fehlt irgendwie noch den müssen noch mit drauf oder der Punkt  Muss runter weil das schaffen wir nicht und das passt auch nicht so zu unserer Gruppe also dass man da wirklich sehr bewusst damit umgeht und diese Teamvereinbarungen auch immer wieder an guckt weil wenn wir das eine one of Übung machen

dann ist es eher lächerlich und dann bringt weder dem Team was noch und selber und dann ist es eher eine Zeitverschwendung gewesen.

 

 

Kai:

 Jetzt habe ich eben gesagt Unterschriften auf so einem Team Agreement ist nicht so mein Ding aber du kannst anders an Jasmines und meine Unterschrift dran kommen wenn du das möchtest und zwar verlosen wir,

eins unserer neuen Bücher, Scrum Training heißt das,

da geht’s drum wie du als agiler Coach entsprechend die Trainer Facette stärken kannst in dir selbst wenn du uns bis zum Jahresende 2021 einen Themen Wunsch für diesen Podcast schickst also was ist ne Folge, die würdest du gerne mal hören unter dem Stichwort Buch.

Dann kommst du in den Lostopf rein und zum Jahresende, quasi so Silvester machen wir den Lostopf dann und schauen.

Oder Neujahr, ist ja dann schon rum das Jahr, dann gucken wir wer entsprechend das signierte Buch hier von uns bekommt insofern freuen uns dass du zugehört hast – übrigens gibt’s auch einen Text Artikel

zu dem heutigen Podcast wo das noch mal alles in Ruhe aufgeführt ist, wie du es für dich machen kannst und den verlinkten war ja auch entsprechend in den Shownotes, dass du den entsprechend für dich hast wenn du das mal anwenden möchtest.

 

Wir freuen uns total auf ein Däumchen hoch ein Teilen ein Kommentar wenn dir diese Podcast Folge gefallen hat und wünschen dir eine wunderbare Zeit.

Bis zum nächsten Mal tschüss.

Was sind die Unterschiede zwischen Projektleiter und ScrumMaster?

Worin besteht der Unterschied zwischen einem Scrum Master und einem Projektleiter?

Viele Projektleiter sind von den agilen Denkweisen anfangs irritiert. Denn die Aufgaben eines Projektleiters werden durch einen Scrum Master nicht wirklich abgebildet. Innerhalb von Scrum sind die Verantwortlichkeiten eines Projektleiters zwischen dem Scrum Master, dem Product Owner und den Entwicklern aufgeteilt. Diese Folge über die Unterschiede gibt Dir einen genaueren Einblick.

Jasmine: Herzlich willkommen zum Agile Growth Podcast ich freue mich heute mal wieder eine solo Folge für dich zu haben von Kai und mir und zwar diskutieren wir das Thema Projektleiter

versus Scrum Master, was sind denn da die Unterschiede? Eine Frage, die immer wieder an uns herangetragen wird und ich wünsche dir ganz viel Spaß damit.

 

Sprecher: Herzlich willkommen zum Agile Growth Podcast, den Podcast für alle Agile-Interessierten mit hilfreichen Ideen,

und erprobten Werkzeugen, die dich weiterbringen. Von und mit den zwei Agilists.

 

Kai: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge vom Agile Growth Podcast,

das ist ja eine Weile her dass wir hinter dem Mikrofon standen in letzter Zeit waren wir relativ häufig live online auf LinkedIn und auf YouTube.

Und jetzt machen wir da eine Pause und gehen hier wieder an unserem Podcast ran wenn wir haben gemerkt.

Ja Podcasten ist schon was wo unser Herz irgendwie für schlägt das macht uns Spaß hinter dem Mikrofon zu stehen und ich muss dann auch nicht immer irgendwie mich noch rasieren vorher, also.

Nein aber es ist schon glaube ich mehr unser Format und das war jetzt total schön um Leuten zu begegnen ich will doch gar nicht sein dass wir das nicht wieder tun werden aber für den Moment sind wir jetzt wieder hier auf dem Podcast Format insofern wenn du unter Podcast schon länger hörst willkommen zurück.

Dass wir wieder hier hinter dem Mikro stehen und wenn du gerade neu im Podcast rein tunest, dann lernst du uns quasi erstmal auf der Tonspur kennen.

Und falls du möchtest gibt’s auch noch die ganzen Aufzeichnungen vom Agile Growth Cast, unsererm Videoformat auf agilegrowth.de zum Angucken viele spannende Experteninterviews rund um Agilität,

 

 

Jasmine: Und wir werden natürlich auch alle

Folgen die wir aufgenommen haben zu Podcasts verarbeiten weil da immer das Feedback von euch bekommen haben das gewisse von euch viel lieber zugucken andere hören einfach lieber weil sie beim Joggen oder Fahrradfahren oder wo auch immer den Podcast hören und

deswegen wirds auch alle Growthcast Folgen als alle Livecast folgen noch als Podcast geben

Nichtsdestotrotz freuen wir uns,

hier mal wieder eine inhaltliche Folge für dich zu machen wo es kein Interview ist sondern wo Kai

und ich uns einfach noch mal die Köpfe zusammengesteckt haben und dann Thema auf gearbeitet haben das jetzt auch schon von vielen Leuten erfragt wurde

Bevor wir Einsteigen in was ist denn eigentlich der Unterschied zwischen so einem Projektmanager

und einem Scrum Master, vielleicht noch so ein ganz kleines Update von unserer Seite wir Haltens extrem kurz es ist doch relativ viel passiert bei uns unser Buch wird diese Woche

auf Amazon verfügbar sein und da freue ich mich ganz ganz dolle drüber das war jetzt echt.

Ein Projekt das jetzt ein bisschen über ein Jahr gedauert hat und jetzt ist es da

vor einer Woche hatten haben wir das erste Exemplar in unseren Händen gehalten das heißt wenn du dich dafür interessierst wie

Scrum Trainings zu geben wie du aber auch vielleicht Trainingselemente in deine Workshops einbauen kannst um so einfach als Coach oder Scrum Master noch mal mehr Wirkung zu entfalten, dann ist das dein Buch.

Wir erklären sowohl unser Trainingskonzept wir aber auch ganz ganz viele Hintergründe zum Trainer sein und wir freuen uns da total auf Feedback,

Kai: Genau das kriegst du überall im Buchhandel ist ein ganz normales Buch überall bestellbar also bei der Quelle wo du

gerne möchtest und da kannst du dann wirklich noch ein bisschen unseren Kopf rein schauen was du hier in der Podcast Folge vielleicht auch schon mal öfters tust wie wir über Sachen im bezug auf Agilität nachdenken da ganz spezifisch im Bezug auf die Trainer Facette

und wir sind ja nicht unbedingt gut in die Liste an Podcasts die wir so haben dann auch abzuarbeiten

bzw uns fallen immer wieder neue Themen ein und dann geraten andere ins Hintertreffen aber werden bestimmt noch mal einen Podcast zum zu der Trainer Facette machen und auch zu dem Buch an und für sich bzw einfach ein bisschen inhaltlich da einsteigen.

 

Kai: Genau das haben wir also vor regelmäßig wieder Podcasten und dazu haben uns auch ein bisschen Hilfe geholt denn wir haben unseren ersten Mitarbeiter eingestellt, yaay, Michael der das gerade auch hört und hier auch schneiden wird, herzlich willkommen bei uns im Team auch noch mal an dieser Stelle,  insofern freuen wir uns

da auch Unterstützung zu haben damit du als unser Hörer regelmäßig erstmal mitbekommst dass wir neue Podcasts haben und auch,

entsprechen Schnitt genießen kannst dass wir die ganzen Outtakes und Versprecher ja rausnehmen dass wäre mittlerweile wahrscheinlich auch schon ne  ganze Folge die wir dazu veröffentlichen könnten.

Ja ansonsten sind wir ganz ganz viel unterwegs eher im Leadership Coaching im Moment das macht unglaublich viel Spaß wir.

Dürfen eine ganze Abteilung dabei begleiten agiler zu werden von einem sehr sehr klassischen Unternehmen das macht unglaublich viel Spaß und wir geben ganz viele Trainings im Moment vor allem Inhouse Trainings

weniger öffentliche Trainings

das ist auch cool und daher kommt auch die Frage vom heutigen Podcast

 

Kai: Genau, da sitzen nämlich ganz häufig unter den ganzen anderen Teilnehmern Projektleiter drin.

In den Seminaren und stellen die Frage ja also A, was ist überhaupt anders mit diesem Scrum ist das einfach so ein Projektleitungs-Ansatz und B, was heißt das denn für mich jetzt eigentlich.

 

Jasmine: Und manchmal sind wir ja auch in so Trainings unterwegs wenn die inhouse sind die irgendwie.

Anführungszeichen falsche Titel tragen wie sowas die Projektmanagement-Methode Scrum.

Da setzen wir dann schon direkt an: Scrum ist keine P rojektmanagementmethode.

Es ist nicht dafür gedacht und das ist so der große Dreher im Kopf der bei mir auch

ehrlich gesagt relativ lange gebraucht hat bis ich das für mich so hingekriegt habe was ist denn der Unterschied zwischen dem Projekt und einem Produkt, weil Scrum ist

designed um Produkte zu entwickeln Produkte in einer komplexen Domäne

also das heißt wenn ich nicht in einer komplexen Domäne unterwegs bin sondern in der einfachen und komplizierten, dann ist Scrum vielleicht nicht ganz so geil oder fühlt sich nicht so geil an und wenn ich

ein reines Projektgeschäft habe auch da werde ich Scrum, wenn ich’s denn anwenden möchte verbiegen müssen

oder meine eigenen Lösungen finden müssen weil es ist ein Framework zur Produktentwicklung.

 

Kai: Ja n Projekt ist jetzt erstmal was, was zeitlich limitiert ist und einmalig.

Also da gibt’s ne gewisse Grenze zu dem soll n Meilenstein erreicht werden vielleicht eine Auslieferung.

Und das ist so einzigartig dass man das jetzt auch nicht ständig wiederholt und ein Produkt ist ja eigentlich so dass das

Naja die Produktentwicklung endet im Idealfall nie wenn es ein erfolgreiches Produkt ist

das Produkt muss ja auch mal wieder gewartet werden und angepasst an die Rahmenbedingungen im Markt, die sich ändern oder ein Kundenfeedback und eigentlich willst du dass dein Product Backlog also die Liste der Dinge die  im Produkt drin sind gar nicht leer werden.

Das ist eher auf Dauer angelegt

Wenn du das nicht einstampfen willst, das Produkt und so unterscheiden sich ja schon ein bisschen die Herangehensweisen während du bei einem Projekt dann eher denkst ok das gibt jetzt irgendwie für anderthalb Jahre und da sind die und die Leute daran beteiligt eine ersten Phase und dann später brauchen wir in die und dann kann man das halt in die ausrollen und das ist fertig.

Ist die Produkt denke dann vielmehr es gibt etwas was einen konkreten Wert liefert

für einen Stamm von Anwendern also ich glaube Produkte die kennen wir ja alle aus dem täglichen Leben ne du kaufst du irgendwie ein Smartphone oder du fährst ein Auto das sind ja alles Produkte die.

Gewisse Bedürfnisse befriedigen auf verschiedenen Ebenen und ein Projekt hat dass er so diesen.

Charakter wie man etwas organisiert nämlich in so einem gewissen Rahmen von Zeit und Geld und Umfang der daran stattfinden soll insofern ist das oft eine erste Veränderungen,

die durch agiles Arbeiten anfängt nehme ich wegzugehen vom Projektbegriff wo du eigentlich ja eher Menschen.

Zu Projekten bringst hin zur Produktentwicklung wo du naja, man könnte fast sagen Projekte oder Anforderungen zu festen Teams bringst.

Also Produktentwicklung Teams die dann da existieren das ist erstmal ein ganz anderes Paradigma.

Wo natürlich in Unternehmen die eher klassisch unterwegs und dann auch auf die Frage kommt naja wir haben jetzt aber so Multiprojektmanagement also ich bin irgendwie zu 10% da drin und 30% da drin und so weiter wie geht denn das überhaupt mit Scrum.

Wo dann die bittere Pille erstmal ist, oh.

Da müssten wir uns ja anders strukturell aufstellen wenn jetzt wirklich feste Team von Menschen die ganze Zeit zusammenarbeiten sollen und wir nicht mehr die Leute auf verschiedene Projekte verteilen,

sondern die Projekte einsammeln und die Arbeiten im Strom zusammenfassen auf ein festes bestehendes Team,

und  das ist erst so der erste Paradigmen shift der dahinter steht deswegen man naja Projektmanagement und Produktentwicklung ist ein bisschen wie Äpfel mit Birnen vergleichen finde ich aus der Perspektive heraus.

Und das wirkt sich natürlich auch aus auf die Rolle des Projekt Leiters und des Scrum Masters.

 

 

Jasmine: Und das ist vielleicht auch an der Stelle oder eine der Stelle wo viele kommen und sagen jetzt ist erstmal Mindset, weil das was wir im Kopf uns umdrehen ist es geht nicht mehr darum dass jeder Mensch zu jeder Zeit.

Fleißig und beschäftigt ist was wir ja machen wenn wir.

Menschen auf Projekte aufteilen wir gucken dass wir eine optimale Auslastung haben sondern wir drehen uns um und sagen ja eigentlich ist mir egal ob alle beschäftigt sind ich will halt einfach das geile Produkte hinten rauskommen,

und diese Verantwortung dass geile Produkte hinten rauskommen die hat der Product Owner, das heißt.

Der Product Owner ist verantwortlich Sascha Gessler ein Co-Trainer von mir sagt immer davor der Product Owner hat

Arsch in der Hose und Geld in der Tasche, der ist dafür verantwortlich dass diese Anforderungen auch.

So strukturiert sind damit sie den Markt entsprechendend, dem Stakeholder entsprechend dem Kunden entsprechend gewisse Risiken abdecken etc da ist ganz ganz viel drin.

Aber vor allem dass sie am Ende ein gutes und wirtschaftliches Produkt hinten abwerfen.

 

Kai: Aha, da ist also noch eine weitere Rolle dabei also der Scrum Master

Und ein Product Owner und das teilt sich auch noch auf also der Product Owner mit dieser fachlichen Entscheidung und fachlichen Perspektive da drin und der Scrum Master, der managed der auch noch dann irgendwie was und was dieses.

Was ist was der Manager ich glaub da haben wir schon in einer Podcast Folge bisschen tiefer drüber gesprochen aber er ist anscheinend der auch schon so eine von Scheideweg als wenn ich es als Projektleiter in so einem Scrum Umfeld bin dann müsste ich mir irgendwie die Frage stellen hm.

Bin ich jetzt eher so fachlich zugewandt also liebe so dieses Scope  Management und mit den Stakeholdern arbeiten daran dass das richtige entsteht oder mache ich hier den IT Sozialarbeiter sagt man ja manchmal dazu.

Viele Grüße an Andy Schlief von dem ich das Wort mal geklaut hab und kümmere mich drum dass das menschliche System eben gut zusammen arbeitet.

Das ist dann auch schon so eine Frage die Richtung Karriereschritt und Entwicklung geht die dann auch ganz übeles Spannungsfeld manchmal enthält, wenn ich selber z.b.

Vom Kunden her als Projektleiter wahrgenommen werde und das auch unter meiner E-Mail Signatur steht aber ich dann irgendwie angesprochen werde wie sieht’s denn aus

mit eurem Projekt also Produkt im Scrum Sinne und da muss ich erst mal überlegen ja antworte ich bin jetzt in Scrum Master und antworte in bezug auf hey dann wende dich doch an den Product Owner oder bin ich jetzt der Product Owner der die Frage direkt beantworten kann

 

Jasmine: Und so als ganz klassischer Projektleiter und an der Stelle noch ein großer disclaimer in unserer Erfahrung mit vielen Kunden

es gibt nicht den einen Projektleiter oder einen Projektmanager

das ist in ganz vielen Firmen ganz unterschiedlich gelebt von daher wenn da die eine oder andere Sache dabei ist die wir jetzt ansprechen die du sagst ne tue ich doch gar nicht oder tut ein Projektleiter bei uns nicht ich kann.

Es gibt so ganz verschiedene Facetten davon aber was die meisten so.

Innehaben ist dass die Verantwortung ist ein Projekt in Zeit.

In scope und in Budget fertig zu bekommen das heißt ich habe eine fixe Zeit wo irgendwas raus muss und das muss im Budget bleiben und das kontrolliere ich als Projektleiter, dafür stehe ich was wäre natürlich bei Scrum,

umgedreht haben Der Scope der ist grundsätzlich ja variabel aber da ist der Product Owner verantwortlich für.

Und der Scrum Master hat eine gewisse Mitverantwortung weil als Scrum Master bin ich ja verantwortlich für die Produktivitätssteigerung des Teams,

das heißt ich kann das nicht unbedingt alleine machen aber ich kann mit training kommunikationsverbesserung Teamentwicklung Methoden.

Lernen etcetera dazu beitragen oder auch einfach Hindernisse aus dem Weg räumen in meinem Team.

Dazu beitragen dass das Team schneller wird.

Und mehr amscope abarbeiten das heißt da habe ich eine gewisse Mitverantwortung aber nicht Mitverantwortung an dem Scope an und für sich sondern einfach nur damit wir den abgearbeitet bekommen

Als Team. jetzt das Budget,

dazu sagt der Scrum Guide herzlich wenig aber dadurch dass wir ja fixe Iterationen haben und auch versuchen die Teams möglichst fix zu behalten.

Ist das Budget relativ gut planbar,

wir können planen wie viel Geld wir pro Iteration ausgeben und dadurch hat sich das mit dem in Budget auch irgendwie relativ schnell ergeben

 

Kai: Ja mit Scrum liefern wir  immer pünktlich die Frage ist nur was.

Das ist immer der Kahlhauer im Training sozusagen und es hat sich ein bisschen provokant und erstelle aber die Mechanismen sind da wirklich ein bisschen andere und ich höre öfter.

Gerade erfahrene Projektleiter, dass sie am Anfang zum ersten Drittel von der Schulung meistens sagen so, ja das sind doch Dinge die haben wir immer schon gemacht.

Und auch wie ich die Leute einspanne im Selbstmanagements zum Beispiel die aktualisieren bei mir im Projektfortschritt planen die Sachen selber.

Also ich frage die Leute ne, wie weit bist du und dann tragen wir es selber ein also ich meine das gar nicht irgendwie so von außen so dann lassen mir dann immer die aktuellen Sachen rein tun und kann das dann nach außen irgendwie vertreten und habe ein Gefühl dafür oder

bemühe ganz viel die Intelligenz des Teams, das sind alles

Super gute Sachen und ich glaube auch in der komplexen Umfeld kann auch Projektleitung nicht um solche Dinge auskommen das Ding ist einfach dass ich das hier halt bisschen aufteilt auf verschiedene.

Verantwortlichkeiten im Scrum Umfeld.

Das heißt da ist nicht mehr eine Person für verantwortlich die Dinge zu managen sollen wir Jasmin gerade richtig gesagt hat das verteilt sich dann halt eben auf Product Owner und auch noch aufs Entwicklungsteam weil die sollen ja selbst gemanagt sein.

Das heißt so die Zuweisung von Arbeit.

Die eigener Fortschrittskontrolle könnte man sagen die da auf täglicher Basis passiert machen die Leute für sich selbst und auch die Ergebnisverantwortung an dieser Stelle.

Liegt da nicht beim Scrum Master sondern er unterstützt eben dabei dass die anderen.

Gut miteinander diese Ergebnisse erbringen die sie einbringen wollen hat das mit Zukunft Division Produkt auch noch entsprechend dann auch geliefert wird.

Und geliefert werden möchte vor allen Dingen durch die Rahmenbedingungen dass man Bock drauf hat und das kann man ihn unterstützen durch ein besseren Kontakt z.b. zur Vision und so weiter.

 

 

Jasmine: Und warum ist diese Ergebniserwartung auch.

Z.b. bei dem Entwicklungsteam also dass der der Report wenn man denn überhaupt ein Fortschritt reportet aber

die Aufzeichnung des Fortschritts im Hinblick auf

den Sprint und das Sprint Zie warum machen das die Entwickler selber und nicht irgendjemand für Sie oder warum ist da nicht irgendjemand für sie verantwortlich weil wir die Verantwortung dahin bringen wo auch die Expertise liegt.

Es ist ein völlig anderes Gefühl von

ja ich trage da meine Sachen selber rein aber der Projektleiter ist ja schon verantwortlich, dass er das überall hin kommuniziert zu ich trage die Sachen da selber rein.

Weil das für mich selber Sinn macht.

Weil wir im Daily drüber reden wo wir stehen und wenn wir da keine Transparenz haben können wir uns nicht die richtigen Fragen in Hinblick auf der Sprint Ziel und unsere Hindernisse stellen können die auch nicht aus dem Weg räumen und deswegen erreichen wir vielleicht unsere Sprint Ziel nicht das heißt

wir machen die Dinge die Sinn machen und wir schieben die Verantwortung dahin wo auch wirklich die Expertise liegt.

 

 

Kai: Damit wollen wir jetzt nicht sagen dass du keine Expertise hast als Projektleiter wenn du grad zuhörst, das ist dir ja selber klar du hast wahrscheinlich ganz viele Skills du hast Fähigkeit mit Menschen in Kontakt zu treten du kannst vielleicht auch die Fachdomäne total in und auswendig.

Vielleicht hast du auch mal selber entwickelt das ist alles fein das verteilt sich einfach eben auf mehrere Schultern in diesem Rahmenwerk und macht jetz aus unserer Erfahrung eben bisschen robuster.

Aber stell Dich eben vor diese Fragestellungen was machst du gerne denn.

Ja man kann diese Rollen sehr schlechten mischen die haben halt eben verschiedene Spannung, das ist eigentlich so ein Spannungsfeld.

In verschiedene Richtungen und wenn man da eine Doppelrolle einnimmt, Zebra sind dass unser Trainer Kollege Björn Jensen ganz gerne diese Mischwesen die haben halt ein paar Implikation die sind nicht so richtig günstig. Mit dem gesagt verteilt sich natürlich auch das Risikomanagement.

 

 

Jasmine: Das heißt um dieses Thema Fortschritt ganz kurz abzuschließen – wer ist verantwortlich

für das Berichten des Fortschritts? Alles was im Sprint passiert im Hinblick auf das Sprint Ziel ist das Entwicklungsteam selber insbesondere für sich selber weil sie haben ja eine intrinsische Motivation ihr Sprint Ziel zu erreichen

und alles was in Hinblick auf das Produkt ist liegt beim Product Owner meistens machen wir das im review

jeder der sehen will kann zum Review kommen und dann ergibt sich da auch irgendwie dass ich noch irgendwohin rapportiere , vielleicht braucht das meine Firma trotzdem dann macht das klassischerweise der Product Owner. Der Scrum Master würde das nicht unbedingt machen als Scrum Master bin ich eher dafür verantwortlich dass ich den anderen Methoden und Tools an die Hand gebe wo sie das einfach machen können ohne dass es für sie zu viel Overhead  bedeutet.

 

Kai: Wenn man jetzt auf den Risiko Aspekt drauf schaut.

Dann hat man ja bei so einer Produktentwicklung zum Beispiel ein geschäftliches Risiko also ich baue nicht das was der Markt braucht ich habe einen Termin, ein Kostenrisiko dass mir das einfach, ja, von den Ressourcen her zerfließt ich habe ein soziales Risiko, also ob die Leute das zusammen bauen können und ich habe Machbarkeit Risiko ob das überhaupt technisch geht.

Und wenn man sich mal anschaut wie diese Risiken verteilt sind also das Risikomanagement dann haben wir auch da schon wieder ja die Axt angesetzt denn das haben wir auch zerlegt denn das Geschäftliche Risiko und auch das.

Zeit und Kostenrisiko, das liegt in Scrum beim Product Owner und das soziale Risiko.

Klar beim IT Sozialarbeiter also beim  Scrum Master und das Machbarkeits Risiko beim Entwicklungsteam selber und damit teilt sich eben auch,

das Risikomanagement in so nem Scrum Rahmenwerk auf auf verschiedene Facetten und liegt jetzt nicht bei einer Einzelperson.

 

 

Jasmine: In unserer Erfahrung wird das dadurch auch robuster weil es dann nicht nur an einer Person hängt sondern weil alle Kollektiv ihre Intelligenz da reinbringen.

Nicht desto trotz ist das manchmal relativ schwierig weil man muss ja die verschiedenen Aspekte zusammenbringen das heißt es braucht ein hohes Maß an Kommunikation und auch an Transparenz

Dafür ist wiederum der Scrummaster verantwortlich. Also wie du siehst –

Viele Dinge die jetzt so in klassischem  Projektmanagement beim klassischen Projektleiter liegen wurden einfach zerteilt das heißt das Rad wird nicht unbedingt neu erfunden sondern es wurden nur die Dinge genommen.

Die immer schon gut funktioniert haben

und auf die Expertisen verteilt wo die Information auch liegt damit wir nicht unbedingt Overhead oder Rapportierrungs-Geschichten oder, Command und Control Zyklen irgendwo rein bauen wo sie nicht sein müssen. Und der Product Owner

ist verantwortlich für die Wirtschaftlichkeit, dadurch auch für das ganze Stakeholdermanagement

et cetera und ganz oft auch fürs Budget weil die Wirtschaftlichkeit ist natürlich im Budget drin wenn ich für ein Produkt,

ewig lange brauche und das am Markt sowieso nicht gut ankommt bzw das ganz geringen return und Invest hat dann sollte das bitte der Product Owner möglichst früh merken oder möglichst schnell merken damit wir auch abbrechen können.

Wenn es keinen Sinn macht oder wenn der Product Owner merkt, hm, das Produkt ist eigentlich jetzt schon relativ reif.

Geplant haben wir eigentlich noch weiter zu machen aber das braucht hier niemand mehr –  dann sollte der Product Owner auch merken okay.

Dann wenden wir uns einem neuen Produkt zu einem anderen Produkt zu weil hier ist die Wertschöpfung erreicht die wir bringen wollen.

 

Das Entwicklungsteam ist für die ganze Technik verantwortlich, für die Machbarkeit verantwortlich und auch für.

Die effektive Arbeit am Backlog dann verantwortlich also dass die Backlog Einträge in Features gegossen werden

Und als Scrum Master guck ich eher auf die menschliche Seite auf die Zusammenarbeit auf die Kommunikation, damit dass wir schneller werden dass wir Hindernisse aus dem Weg räumen aber auch um.

Auf unsere Umwelt drumherum

also vielleicht muss die sich auch anpassen, ganz viele Teams die anfangen mit Scrum zu entwickeln aber auch mit Kanban, die anfangen agil zu entwickeln

die brauchen andere Dinge von ihrer Umwelt , die brauchen andere Kommunikation und vielleicht auch andere Freiheitsgrade auch darum kümmert sich das Scrum Master.

Und zudem bringe ich dem Team

öfters auch dem Product Owner Methoden und Tools bei wie sie ihre Arbeit einfacher gestalten, das heißt wenn ich ganz ganz lange

Projektleiter war und viele Methoden und Tools an der Hand habe und eigentlich gerne diese weitergebe statt sie zu betreiben ist die Scrum Master Rollen ne unglaublich gute Rolle für mich.

 

 

Kai: Also wenn du jetzt klassisches Projektmanagement gewöhnt bist dann gibt es sicherlich einen ganzen Blumenstrauß von Dingen die kannst du mitnehmen entweder in die Product Owner oder in die Scrum Master Rolle, die Entwickler Rolle für ich es nicht explizit noch mal auf weil das meistens nicht so der Pfad dann ist den die meisten Projektleiter gehen.

Mit dem gesagt , es gibt aber auch Sachen die sind anders also oft.

Habe ich jetzt erlebt in den Workshops dass Leute am Anfang sagen ja das machen wir alles seit 20 Jahren irgendwie so und ein erfahrener Projektleiter das immer so gemacht und am Ende nach 2-3 Tagen Seminar dann sagen oh,

Das ist ja doch ein bisschen anders und das hat meistens was damit zu tun dass das agile Manifest dahinter steht und sich darum mittlerweile einfach einen Berg an Wissen geschart hat und.

Arten und Weisen wie man Dinge tut.

Die ja doch recht umfangreich sind und eben agiles Product Management und agile Produktentwicklung optimal unterstützen.

Und da gibt’s dann schon eine ganze Menge zu lernen nicht erschrecken falls es neu für dich ist das Thema

das hat hat uns alle irgendwie ein paar Jahre beschäftigt sich dadurch zu fräsen Mann kommt aber am Start ganz gut weg mit ein paar Einstiegs Werken an Literatur und der ein oder anderen Podcast Empfehlung kommt man da schon erstmal durch.

Ich glaube was das radikalste ist für die meisten Teilnehmer ist diese Umdenke von es geht nicht mehr darum alle Wünsche zu erfüllen und das möglichst schnell,

sondern es geht darum

das zu tun was am sinnvollsten und am wirtschaftlichsten ist was heißt dass wir ganz ganz viel anfangen nein zu sagen und das ist für viele die in den Kursen sind extrem radikal.

Weil wir gewöhnt sind ja zu sagen und es möglichst hinzukriegen und das versuchen wir nicht mehr wenn wir Scrum machen sondern wir gucken,

ja was macht denn Sinn was will denn der User da draußen und wer zahlt für was was.

Und wir haben auch schon bei Kunden gesehen dass man Prototypen geplant hat und eigentlich nur so einen Durchstich machen wollte durchs System und das dann seinen Kunden gezeigt hat und der so begeistert war das was direkt in Produktion genommen hat im Sinne von so ey das ist eigentlich total wertvoll schon, können wir das nicht haben,

und das ist natürlich tol für die Motivation der Menschen wenn die auf einmal merken wow, das wird auch direkt gebraucht und ich muss jetzt nicht anderthalb Jahre warten bis der Rollout geplant ist sondern man hat direkt diesen Connect zwischen Entwicklern und Kunden an der Stelle und auch ein Unternehmer freut sich wenn er dann sein eingesetztes Kapital ein bisschen früher zu einer Leistung entsprechend bewegen kann und der Kunde,

ja das Prordukt nutzen kann.

 

 

Jasmine: Und damit sind wir auch am Ende mit unserem Rundumschlag was ist denn der Unterschied zwischen einem Projektleiter und einem Scrum-Master das ist wahrscheinlich nicht vollständig aber für uns so die Hauptaspekte

die wir da drin sehen und wir hoffen wir haben dir dadurch ein bisschen Orientierung geben können.

Genau, und wir diskutieren das auch super gerne mit Dir mal so einen mehrtägigen Workshop, ja haben ja verschiedene Angebote hier wenn möchtest oder.

In einer Kurzberatung 15 Minuten, kannst du gern kostenfrei bei uns einbuchen, dann.

Können wir gerne mal über deine Situation sprechen wie das da aussieht und ob so was wie Scrum oder Agilität da Sinn machen könnte,

Freuen uns sehr drauf und ansonsten wünschen wir dir eine sehr sehr gute Woche und bis bald.

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